Mit seiner ehrgeizigen Wasserstoffstrategie und wachsenden Solar- und Windkapazitäten entwickelt sich Deutschland den Analysten zufolge zum attraktivsten Markt für Investitionen in Europa. Der Umsatz mit Wasserstoff soll 2050 europaweit bei 120 Milliarden Euro liegen.
Das Berliner Start-up hat von seinen bestehenden Gesellschaftern bereits elf Millionen Euro erhalten. Für externe Investoren soll es eine Crowdfunding-Aktion geben, um diesen Betrag auf bis zu 20 Millionen Euro aufzustocken.
Eine Absichtserklärung der beiden Tochterunternehmen Energy und Mobility offenbart, dass nun auch Siemens in die Entwicklung von wasserstoffbetriebenen Zügen einsteigt.
Die Anlage in Wunsiedel soll ausschließlich mit Solar- und Windstrom betrieben werden. Siemens arbeitet dabei mit lokalen Partnern zusammen.
Wystrach hat eine Lösung entwickelt, die Wasserstoff-Tankstellen überall dort ermöglicht, wo sie gebraucht werden. Die 350-bar-Wasserstoff-Betankungslösung eignet sich auch für Schwerlast-Fahrzeuge.
Eine Studie von DB Energie zeigt, dass technisch und rechtlich nichts gegen den Transport von Wasserstoff auf der Schiene spricht. Allerdings fehlt es an geeigneten Transportbehältern – noch.
Der Energiekonzern spricht sich für eine technologie- und herkunftsoffene Grüngasquote aus. Nur so kann Eon zufolge bis 2050 eine vollständige Dekarbonisierung erreicht werden.
Corporate-PPAs und die Kombination von Photovoltaikkraftwerken mit Wasserstofferzeugung eröffenen mittelfristig neue Finanzeierungsmöglichkeiten für Photovoltaik-Kraftwerke. Das zeigte sich in der 4. Session der pv magazine Roundtable Europe am 10. Juni. Während ersteres Geschäftsmodell durch die aktuelle Preisentwicklung ausgebremst wird, könnte die Wasserstoff schneller kommen als von vielen gedacht.
121 Prozent mehr Wasserstofftankstellen gibt es hierzulande als im übrigen Europa zusammen. Zudem ist Deutschland mit 17.238 Patenten zu Brennstoffzellen ebenfalls europäische Spitze.
Die Elektroysezellen von Thyssenkrupp erreichen einen Wirkungsgrad von bis zu 80 Prozent. Die modular gestalteten Elektrolyseure lassen sich zu Anlagen nahezu beliebiger Leistung zusammenschalten.