Interview: Wie es mit Senec weitergeht und warum die Kopplung von Stromdienstleistungen und Batteriespeicher sinnvoll sind, erklärt Timo Sillober im Interview mit pv magazine. Er ist Vice President für Sales, Product Management & Digital bei EnBW und seit der Übernahme des Leipziger Unternehmens einer der drei derzeitigen Geschäftsführer des Batteriespeicherherstellers. EnBW steht auch zur Verantwortung, dass Qualitätsprobleme aus der Vergangenheit gut geregelt werden.
Die Bafin genehmigte zuvor die Angebotsunterlagen. Eon bietet 40 Euro pro Innogy-Aktie. Das freiwillige Übernahmeangebot läuft bis zum 6. Juli.
Nach Ansicht der Energiekonzerne wird der Deal beide Unternehmen stärken, die sich künftig auf ihre Kerngeschäfte konzentrieren sollen. Bis zu 5000 Arbeitsplätze sind durch die Übernahme des Innogy-Anteils von RWE bei Eon jedoch gefährdet. Eon veröffentlichte fast zeitgleich auch noch seine Geschäftszahlen für 2017.
Es geht um 76,8 Prozent, die RWE an Innogy hält und die Eon nun durch einen weitreichenden Tausch von Geschäftsaktivitäten und Beteiligungen erwerben will. Die Vereinbarung sieht vor, die Geschäftsbereiche neu aufzuteilen und dabei das Erneuerbaren-Geschäft unter dem Dach von RWE anzusiedeln, während Eon sich auf Energienetze und Kundenlösungen fokussieren soll.
Die Aktionäre stimmten auf einer außerordentlichen Hauptversammlung dem Verkauf des Veranstaltungsgeschäfts an Conexio zu. Zugleich wird die Solarpraxis Neue Energiewelt AG in Solarpraxis AG wieder rückbenannt.
Die Stromproduktion der betriebenen Photovoltaik- und Windkraftanlagen hat sich 2017 nahezu verdoppelt. Dies ist vor allem auf die Übernahme von Chorus Clean Energy und dessen Portfolio zurückzuführen.
Der Photovoltaik-Heimspeicheranbieter gehört dann nicht mehr zur EWE AG. Allerdings müssen die Kartellämter der Übernahme durch den Elektrotechnik-Anbieter noch zustimmen.
Die Geschäfte von Clean Energy Sourcing sollen unter dem Dach des Münchner Konzerns weitergeführt werden. Alle 65 Mitarbeiter sowie die Büros in Leipzig und Frankfurt am Main werden übernommen.
Der chinesische Photovoltaik-Hersteller will seine Börsennotierung an der Nasdaq Anfang 2018 aufheben. Ein Investorenkonsortium um den Vorstandschef will JA Solar für 362,1 Millionen US-Dollar übernehmen.
Der finnische Energiekonzern könnte Anfang 2018 die 46,65 Prozent der Anteile von Eon übernehmen. Der deutsche Energiekonzern hofft auf einen Erlös von 3,8 Milliarden Euro.