Allein an Seitenrandstreifen, über Parkplätzen sowie Industrie- und Gewerbeflächen ließen sich Solarparks mit 287 Gigawatt Gesamtleistung installieren. Kommen landwirtschaftliche Flächen, Moorflächen oder Gewässer für die Photovoltaik-Nutzung hinzu, wären weitere knapp 5000 Gigawatt möglich, wie zwei neue Studien des Öko-Instituts ergaben.
Der Bundesverband hat die Ausweisung von Flächen für Solarparks in Niederösterreich genauer unter die Lupe genommen. 1090 Hektar sind für den Bau von Photovoltaik-Freiflächenanlagen vorgesehen, doch bislang ist noch kein Kraftwerk am Netz.
Der LEE NRW bilanziert zwar ein Rekordjahr beim Photovoltaik-Zubau, nach Bayern belegte das Land im Bundesvergleich den zweiten Platz. Auf Freiflächen werde aber viel zu wenig installiert.
Die Zuschlagswerte liegen mit einer Spanne von 4,44 bis 5,47 Cent pro Kilowattstunde deutlich unter denen der vorherigen Runde. Ausgeschrieben waren 1,61 Gigawatt. Ein großer Teil der Gebote entfiel auf Anlagen mit mehr als 20 Megawatt, die letztmalig eingereicht werden konnten.
Der Ausbau der Photovoltaik in Deutschland soll mit dem Gesetz weiter beschleunigt werden. Die geladenen Experten zeigten in der Ausschusssitzung auf, an wievielen Stellschrauben dafür noch gedreht werden sollte. Dies reicht von dem Wiederaufbau der Photovoltaik-Produktion über gewerbliche Dachanlagen bis hin zu Freiflächenanlagen. Und nicht zu vergessen: Auch die Netze und Speicher müssen schneller ausgebaut werden.
Geplant ist die Emission einer Unternehmensanleihe von bis zu zehn Millionen Euro mit einer Laufzeit von fünf Jahren und einem Kupon von acht Prozent. Ziel ist die Entwicklung und Errichtung von Photovoltaik-Projekten mit Fokus auf Sachsen-Anhalt und dem südlichen Brandenburg.
Letzten Mittwoch hat das Bundeskabinett die Gesetzentwürfe für das Solarpaket beschlossen. Es soll den Ausbau der Solarenergie stark beschleunigen und den Bürokratieaufwand für die Solar-Investitionen reduzieren. Über 84 Prozent Zuwachs beim Zubau Photovoltaik und Wind im Vergleich zum Vorjahreszeitraum Der Markt für Wind- und Solaranlagen wächst in Deutschland deutlich. Von Januar bis Juli 2023 sind […]
Das Ausschreibungsvolumen war fast dreifach überzeichnet und am Ende erhielten 124 Gebote für Photovoltaik-Freiflächenanlagen mit 1673 Megawatt einen Zuschlag. Die Zuschlagswert blieben mit zwischen 5,39 und 6,65 Cent pro Kilowattstunde deutlich unter dem Höchstwert von 7,37 Cent pro Kilowattstunde.
Das Bundeswirtschaftsministerium sieht in dem Gesetzentwurf „ein positives Beispiel für Bürokratieabbau“. Letztendlich sollen die Maßnahmen den Photovoltaik-Zubau auf den Ausbaupfad für das Ziel von 215 Gigawatt installierte Leistung bis 2030 bringen. Dafür soll in allen Bereichen nachgebessert werden.
Die französische Regierung plant, bis 2050 dann den Ausbau der Photovoltaik-Anlagen auf 140 Gigawatt. Etwa 90 Gigawatt des Gesamtvolumens in der Mitte des Jahrhunderts sollen durch Freiflächenanlagen realisiert werden, der Rest durch industrielle und private Photovoltaik-Dachanlagen.