Mit Ausnahme von Japan haben sich die Stromgestehungskosten für Photovoltaik und Windkraft in allen großen Volkswirtschaften soweit reduziert, dass sie am wettbewerbsfähigsten sind. Im zweiten Halbjahr lagen sie für neue große Photovoltaik-Anlagen bei sechs US-Dollarcent pro Kilowattstunde, wie die Analysten schreiben.
Bei dem von EWE betriebenen Hybridgroßspeicher handelt es sich um eine Kombination aus einer Lithium-Ionen-Batterie und einer Natrium-Schwefel-Batterie. Das Demonstrationsprojekt geht auf eine Initiative der japanischen Wirtschaftsförderungsbehörde Nedo zurück.
Ein EU-Programm will für Investoren verlässliche und konsistente Daten schaffen, die die Prognosen für die Erträge von Photovoltaik-Anlagen weltweit verlässlicher machen. Die Daten stehen dabei für jedermann kostenfrei zur Verfügung.
Ein Forscherteam vom Okinawa Institute of Science and Technology (OIST) hat ein neues Verfahren zur Herstellung von Perowskit-Solarmodulen entwickelt. Die Forscher arbeiteten mit einer ein Mikrometer dicken aktiven Schicht, die zu einer besseren Langzeitstabilität führen soll.
Das Konzept für die Errichtung des weltgrößten Photovoltaik-Projekts ist dem „Wall Street Journal“ zufolge auf Eis gelegt. Saudi-Arabien soll stattdessen an einer „praktikableren“ Strategie für erneuerbare Energien arbeiten.
Im dritten Quartal wird nach den Erwartungen der Analysten so wenig Photovoltaik neu installiert wie seit 2015 nicht mehr. Mittelfristig werden die niedrigeren Preise die weltweite Photovoltaik-Nachfrage wieder steigen lassen.
Durch Investition in Höhe von 9,9 Billionen Euro werden sich die Kapazitäten von Photovoltaik und Windkraft bis 2050 um das Siebzehnfache und das Sechsfache erhöhen, um dann die Hälfte des globalen Energiemarktes auszumachen, schreibt BNEF im „New Energy Outlook 2018“. Preissenkungen der Systembestandteile, besonders im Batteriespeicher-Segment, welches von einem aufkommenden Elektromobilitätsmarkt profitiert, treiben die Entwicklung voran.
Meyer Burger wird Panasonic Solar mit SWCT-Anlagen zur Produktion von Solarmodulen ausrüsten. Außerdem meldet der schweizerische Photovoltaik-Ausrüster gemeinsam mit dem CEA-INES-Team einen neuen Leistungsrekord.
Das bayerische Photovoltaik-Unternehmen befindet sich derzeit in einem Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung und hat mehrere verbindliche Kaufangebote von Investoren vorliegen. Eric Roujolle übernimmt die Geschäftsführung der Schletter Japan K.K. von Dominik Grützner.
Trotz der laufenden Insolvenz setzt der deutsche Photovoltaik-Hersteller in Produktion fort. Ab dieser Woche sollen Solarmodule an Kunden in Frankreich, Kuwait, Japan, Sri Lanka und Deutschland geliefert werden. Zudem läuft die Investorensuche.