Um Photovoltaikanlagen auf Flachdächern gegen Verschieben und Abheben bei starkem Wind zu sichern, müssen sie ballastiert werden. Peter Grass von PMT hat daher in einem Versuch die Berechnungen verschiedener Hersteller untersucht und einen Faktor 20 in der Auslegung gefunden. Eines seiner Ergebnisse: nicht die Windkanalgutachten sind falsch, sondern die Annahmen mancher Hersteller.
Inno Energy investiert in Start-ups und Innovationsprojekte. pv magazine hat den Leiter des Berliner Büros Dirk Bessau besucht. Er erklärt, wie die Förderung funktioniert und wie er den Bereich der Energie-Start-ups einschätzt.
Die Anlagen- und Maschinenbauer in Deutschland profitieren nach der jüngsten Statistik des VDMA vor allem von Investitionen in Asien. Die Nachfrage nach Dünnschichttechnologie trug dabei im zweiten Quartal überproportional zum Umsatzwachstum bei zugleich sanken jedoch die Auftragseingänge.
Die aktuelle Situation im Modulmarkt ist angespannt, wenn nicht dramatisch zu nennen. Jetzt, wo endlich wieder eine gesunde Nachfrage im europäischen Solarmarkt besteht und viele Projekte endlich realisiert werden könnten, fehlen die preiswerten Produkte. Insbesondere polykristalline Standardmodule von Tier -1-Herstellern sind in größeren Abnahmemengen so gut wie nicht verfügbar, aber auch bei monokristallinen Hochleistungsmodulen sieht […]
Die EU-Kommission will ein neues Verfahren zur Festlegung des Mindestimportpreises einführen. Die Mitgliedsstaaten stimmten nun über den Vorschlag ab. Die Kritik aus der Photovoltaik-Branche bleibt bestehen. Nicht ganz klar dagegen ist, ob der Mindestimportpreis für Solarmodule Anfang September gesenkt wurde oder erst im Oktober um zwei Cent pro Watt fällt.
In der Europäischen Union ist der Anteil erneuerbarer Energien am Strommix weiter angestiegen. Inzwischen haben sie die Atomenergie überflügelt.
Knapp zwei Drittel aller in Deutschland verkauften Photovoltaik-Heimspeicher kommen von diesen vier Anbietern. Im ersten Halbjahr sind nach Analyse von EuPD Research etwa 16.800 Photovoltaik-Speichersysteme hierzulande verkauft worden. Sinkende Preise und ein anziehender Photovoltaik-Dachanlagenmarkt lassen die Nachfrage steigen.
Die chinesischen Photovoltaik-Hersteller AE Solar und Wuxi Saijing haben die Vereinbarungen zum Mindestpreis bei der Einfuhr ihrer Module nach Europa verletzt. Brüssel zog nun die Konsequenzen.
Bislang ist vorgesehen, dass der Anteil von Photovoltaik, Windkraft und Co. in Europa bis 2030 einen Anteil von 27 Prozent erreichen soll. Die EU-Parlamentarier forderten nun ambitioniertere und verbindliche Ziele für die Mitgliedsstaaten von der Kommission in Brüssel.
Bereits ab 2030 erwarten die Experten, dass der Energiebedarf abflachen wird. Dies liegt an der raschen Elektrifizierung weltweit und der Optimierung der Energieeffizienz, die schneller voranschreitet als das Weltwirtschaftswachstum. Auch die CO2-Emissionen werden sich bis zur Mitte des Jahrhunderts halbieren. Dennoch werde die in Paris vereinbarten Klimaschutzziele wohl verfehlt.