In den vergangenen Tagen sind verschiedene Studien veröffentlicht worden, die allesamt zeigen, dass Gaskraftwerke nicht unbedingt der wirtschaftlich sinnvollste Weg sind, wenn es darum geht, neue Kapazitäten für die Gewährleistung der Versorgungssicherheit aufzubauen. Zumindest anteilig wäre es durchaus sinnvoll, auch Langzeit-Batteriespeicher für diese Aufgabe zu nutzen, wie etwa eine Studie von LCP Delta kürzlich zeigte.
Das Bundeswirtschaftsministerium scheint von solchen Daten unbeeindruckt. Es schickte am Montagabend seinen Referentenentwurf eines Gesetzes zur Sicherung der Versorgungssicherheit Strom und zur Bereitstellung neuer Kapazitäten (Strom-Versorgungssicherheits- und Kapazitätengesetz oder kurz StromVKG) in die sogenannte Verbändeanhörung. Im Gesetzentwurf wird weiterhin deutlich der Bau neuer Gaskraftwerke favorisiert.
Beim Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar), der auch Interessen aus der Speicherbranche vertritt, stößt dies auf Ablehnung. „Der Entwurf des StromVKG dokumentiert genau die Fehlentwicklung, vor der wir bereits anlässlich der Vorstellung des Versorgungssicherheitsberichtes im vergangenen Herbst gewarnt haben: Mit der Priorisierung von Gaskraftwerken drohen politische Fehlentscheidungen, die den Stromverbrauchern teuer zu stehen kommen“, sagt Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig mit Blick auf den Referentenentwurf. Der Beitrag der Batteriespeicher zur Versorgungssicherheit werde weiterhin systematisch unterschätzt. „Der aktuelle Gesetzentwurf priorisiert mit Gaskraftwerken die teuerste Variante, anstatt die kostengünstigste und effizienteste Variante Batteriespeicher zu priorisieren“, so Körnig weiter. Der Gesetzentwurf müsse deshalb nach Ansicht des BSW-Solar grundlegend überarbeitet werden. „Bei der Ausschreibung von flexibler Kraftwerkskapazität erwarten wir faire Wettbewerbsbedingungen, in denen sich die effizientesten und zukunftsfähigsten Technologien durchsetzen können. Batteriespeicher gezielt zu benachteiligen, würde hingegen sowohl den Klimazielen als auch den ökonomischen und systemischen Anforderungen der Energiewende widersprechen“, so Körnig weiter.
Eine weitere Reaktion auf den Referentenentwurf kam von Transnet BW. Der Übertragungsnetzbetreiber begrüßte das geplante Gesetz, das die Kraftwerksstrategie mit einem Ad-hoc-Kapazitätsmarkt verknüpft, um gesicherte Leistung für die Zeiten, wenn Photovoltaik und Windkraft nicht ausreichend liefern, bereitzustellen. „Versorgungssicherheit ist ein zentraler Standortfaktor für die deutsche Wirtschaft. Gut, dass mit dem StromVKG nun ein Gesetzentwurf für Langzeitkapazitäten und einen Kapazitätsmarkt vorliegt – ein wirklich wichtiger Schritt“, kommentierte Werner Götz, CEO von Transnet BW.
Neben der Frage, inwiefern es faire Ausschreibungsbedingungen für Gaskraftwerke und Batteriespeicher geben wird, sorgte auch der geplante Südbonus in Teilen des Landes für Kritik. „Dass der Südbonus ausdrücklich vorgesehen bleibt, ist ein wichtiges Signal für die Versorgungssicherheit: Gerade im netztechnisch angespannten Süden brauchen wir gesicherte Leistung, um den Kohleausstieg zu bewältigen, das Netz zu stabilisieren und die Netzreserve schrittweise abzulösen“, sagte Götz dazu.
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Dumm, dümmer, Kohleausstieg…
Wie Bernd schon sagt – wenn Geld keine Rolex spielt!! Schlau wäre:
– Batteriespeicher, Ziel: In einer Kapazität, die volle Pufferung eines Tagesgangs von Mitte Mai bis Ende Juli erlaubt (in der Zeit gibt es so viel PV-Strom, dass der einfach 24/7 nutzbar sein muss, und zumindest mit Wind und Biomasse gemeinsam als einzige Quelle ausreichend sein muss. )
– BESS werden denn auch genutzt um die flachen Rampen der Kohlekraftwerke zu „flexibilisieren“.
– Kohle ist viel besser bevorratbar.
– Effekt aufs Klima gering, da so auch der Methanschlupf vom LNG Transport vermieden wird. Eigenes Gas wollen wir ja nicht fördern.
Aktuell das Video Gewaltig Nachhaltig
Gesetzeswidrig? Wie die Gas-Lobby ihre eigene Ausschreibung formuliert!
Am Anfang ist das Video halbwegs klar.
Er stimmt selbst zu, dass Akkutechnik für die Dunkelflaute über mehrere Tage aktuell ungeeignet ist.
Am Ende des Videos wird darüber gejammert, dass keine Akkutechnik in die Ausschreibungen aufgenommen werden darf.
Man ist nicht in der Lage, seinen eigenen roten Faden in einem über 17 Minuten langen Video konstant aufrechtzuerhalten.
Thema Wasserstoff: ganz viel ganz schnell
Antworten worauf noch kein Youtuber gegeben hat:
Was wird eine kWh Wasserstoff kosten?
Welche Preise werden die Elektrolyseure beim Stromeinkauf haben?
Mit welchen Steuern, Abgaben, Umlagen und Netzentgelten müssen die Elektrolyseure rechnen?
Was bedeutet außerdem „H2-Ready-Kraftwerke“?
Was muss von Gas zu Wasserstoff umgebaut werden an den Kraftwerken und was wird es kosten?
Können wir mal den Kapazitätsmarkt für die Lösung Dunkelflaurte trennen von den Ausgleich von Energieerzeugung und Verbrauch kurzzeitig, innerhalb wenigen Stunden, Tag Nacht oder vom Wochenende dann Montags die Energie ins Netz auszuspeichern.
Leider wird das PV-Magazin immer wieder mit faktenfreiem Nonsens und motziger Stimmungsmache gegen EE von n.mt geflutet, sobald die fatalen Gaspläne kritisiert werden.
Die massenhaften Beiträge lassen auf einen KD-Bot schließen (Künstliche Dummheit), der sich aber für viel klüger hält, als wissenschaftliche Sachverständige, wie den promovierten Informatiker Andreas Schmidt und Prof. Dr. Claudia Kemfert. Solche als „Meinung“ verbreitete Hetze und propagierte AfD-Narrative gehören aber nicht in ein Fachmagazin. Es geht auch nicht um politische Meinungsmache oder die Kommentierung von Beiträgen aus anderen Medien, sondern um unsere zukunftsfähige Energieversorgung, das heißt die Umstellung auf eine CO2 freie Energieumwandlung.
Denn selbst dem Allerdümmsten sollte bei den eskalierenden Gaspreisen bewusst geworden sein, dass die Abhängigkeit von fossilen Brennstoff-Importen ein volkswirtschaftliches Desaster ist und die gigantischen Gewinne der Öl- und Stromkonzerne die soziale Ungerechtigkeit weiter steigern.
EE sind die treibende Kraft für Wirtschaftswachstum, Beschäftigung und Wettbewerbsfähigkeit, dies hat China seid langem erkannt und zur Export-Erfolgsgeschichte geführt.
Die Frage ist eben nicht, ob wir eine Energiewende brauchen, sondern nur wie schnell und mit welchen Maßnahmen sie umgesetzt werden kann. Die bestehenden Mißstände (Netzausbau, Stromhandel, Speicher), werden aber von Denjenigen geschützt, die sich bisher schon goldene Nasen verdient haben (s. Bilanzen und Aktienkurse), mit heimlicher, aber auch direkter Einflussname auf Frau Reiche, als auch auf die übrigen Regierungsmitglieder.
Denn statt Verbesserungen des Zusammenspiels von Erzeugern, Netzbetreibern, Speichern und Kommunen, will Frau Reiche nur die Besitzstände der großen Konzerne sichern und dafür die Netzausbaukosten den privaten Verbrauchern, PV-Anlagenbetreibern und Speicherinstallateuren aufbürden. Die Gesetzesentwürfe der ehemaligen Westenergie-Managerin werden aber die Energiekosten und die steuerliche Belastung von Arbeitnehmern, als auch die Umweltbelastung weiter steigern. Dies ist verfassungswidrig, da Sie konkludent die Urteile des Bundesverfassungsgerichts, als auch des Bundesverwaltungsgerichts mißachtet. Die MissWirtschaftsMinisterin ist daher keine Problemlöserin, sondern wesentlicher Teil des Problems.
Aber KD-Bots sind ja viiieeel klüger.
Ökononim Claudia Kemfert vom polit–medialer Seite oft und gern eingeladenem DIW (Zitat) „Wir haben momentan 500 GW Batteriespeicher in der Pipeline“. Ein FaktenCheck:
Die Stromlast in DE beträgt ca. 70 GW (elektrische Leistung) . Frau Kempert meint ganz offensichtlich nicht die Leistung, sondern die Speicherkapazität (GWh). Jedem,der den Unterschied zwischen Leistung (GW) und Energie (GWh) kennt (Energie = Leistung * Zeit) und der sich der Bedeutung dieser fundamentalen physikalischen Größen (und Zusammenhänge)
für das Funktionieren der Stromversorgung bewußt ist, stellen sich hier die Nackenhaare aufrecht und die Fußnägel kräußeln sich.
Selbst wenn man freundlich unterstellt, Frau Kemfert habe sich versprochen, muss man sich arg wundern „Welche Speicherkapazität bei welcher Leistung haben wir und vieviel braucht es noch? Für eine Dunkelflaute von XYZ–Tagen?“
Offenbart nicht allein diese und ähnliche Debatten als völligen technischen Nonsens? Mit Teilnehmern von denen wohl nicht einer die Basics der E–Technik versteht? Weil man in medialen Schwafelrunden nie je anden einladen würde, der weiß, wovon er redet? Weil es auch „nur“ um den Lebensnerv von Gessellschaft und Industrie geht, um die Stromversorgung? Wo beibt der Aufschrei der Elektrotechniker des Vereins der Elektrotechnik (VDE) und der Physiker der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) angesichts solch haarstreubender Debatten? Nichts sehen, nichzs hören, nichts sagen? Augen zu und durch? Oder sitzen viele E–Techniker und Physiker genau so kopfschüttelnd zu Hause wie ich, und niemand in den Medien intersssiert sich dafür? Noch nicht mal ihre Vereine und Verbände? Ich frag ja nur.
Auf Ihre Unterstellung ist ganz einfach zu antworten. Es handelt sich um 500 GW Leistung, nicht wie von Ihnen fälschlicherweise angenommen GWh. Die Speicher werden mit etwa einem Zeitfaktor 2 ausgelegt, dir Rede ist also von Anfragen in Höhe von etwa 1 TWh.
Wichtig zu erwähnen ist, dass es durchaus doppelte Anfragen je Projekt für verschiedene Standorte gibt und somit nur ein Teil der genannten Leistung/Kapazität auch real umgesetzt werden soll.
Trotzdem zeigt Ihr Vorwurf klar, dass Sie sich nicht genug mit der Thematik beschäftigt haben und trotzdem anderen Experten Vorwürfe machen. Sehr unprofessionell.
Nächstes Mal bitte erst selber recherchieren.
Deine Kommentare hier sind wie immer troll, aber ich versuche es mal den anderen zu erklären:
– Wenn wir einen Überschuss an PV haben (z.B. geplante 200 GW 2030) und die 4 sonnenreichsten Stunden am Tag (10-14 Uhr) 100 GW Überschuss haben – brauchen wir 100 GW Batterieleistung und 400 GWh Speicherleistung um das abzupuffern. Speicher haben zur Zeit ca. eine Energie/Leistungs-Verhältnis von 1 bis 2, in naher Zukunft eher Richtung 2 bis 8.
Also hat Frau Kemfert mit 500 GW Pipeline grundsätzlicch recht und dein Kommentar ist wie immer leider irreführend.
Ich diskutiere nicht gerne mit Unbekannten im Internet aber das kann sich ja keiner anschauen. Ihnen ist schon bewusst, dass Speicher sowohl Leistung, als auch Energie haben. Relevant für Netzanfragen – und darauf bezieht sich die Pipeline, weil Nadelöhr – ist die Leistung. Insofern bitte ich darum, einfach mal nicht ins Beleidigen zu gehen. Vor allem, wenn man selber keine Ahnung hat.
Der Rest des Beitrags ist einfach nur polemisch.
Kein einziger Fachmann oder Fachfrau redet von „nur Batterien“. Insofern ist es ein Strohmannargument. Ich nehme jetzt mal aus meiner Sicht unbekannte Youtuber raus, da kann ich nichts zu sagen.
„Ich frag ja nur“ zeigt aber genau, dass es Ihnen nicht um die Diskussion geht. Es gibt genügend Studien zu 100% klimaneutral, da haben genügend Physiker und Elektrotechniker mitgeredet.
Nächstes Mal bitte erst selber recherchieren.
Danke für den Tipp
Bitte gerne einen Link posten, wo ich es nachlesen kann, DANKE
„Auf Ihre Unterstellung ist ganz einfach zu antworten.“
Einiges an/in diesen Kommentaren ist auch fern der realen Fakten und der Gesamtzusammenhänge, aber nicht alles. Einen Laienkommentar mit Beratung/Arbeit durch Expert*innen zu vergleichen, scheitert schon an den sehr unterschiedlichen Vergütungstrukturen zwischen diesen Gruppen? (soviel zur ‚Fairness‘ der Anständigen?)
„Weil man in medialen Schwafelrunden nie je anden einladen würde, der weiß, wovon er redet?“
Lassen Sie sich doch mal das EEG Konzept (Förderung für welche Bevölkerungsanteile?) durch Ihre bevorzugten Politikerinnen und Politiker erklären, dazu mit der notwendigen Stromvernetzung in Europa und der politischen Entwicklung der europäischen Union und vergleichen Sie das mit den Inhalten der Partei- und Wahlprogramme.
Die Diskrepanz dürfte Ihnen verständlich werden.
Die Auswahl der Medien die Sie konsumieren ist ja Ihre Entscheidung (und die meisten anderen Zwänge gelten für die meisten BundesbürgerInnen in etwa gleichwertig), oder etwa nicht?
. Einen Laienkommentar mit Beratung/Arbeit durch Expert*innen zu vergleichen, scheitert schon an den sehr unterschiedlichen Vergütungstrukturen zwischen diesen Gruppen? (soviel zur ‚Fairness‘ der Anständigen?)
Sie haben recht ich verstehe, kein Wort Ihres Kommentars.
Was meinen Sie mit Vergütungstrukturen zwischen diesen Gruppe!
Welche Vergütung? Welche Struktur?
„ich verstehe, kein Wort Ihres Kommentars“
… das wäre etwas wenig Verständnis?
Sie können uns ja erklären, ob Sie Geld für Ihre Kommentare bekommen,
Expert*innen, welche die öffentliche Meinung beeinflussen oder die politischen Entscheider*innen beraten (oder Studien anfertigen), erhalten aber meistens sehr wahrscheinlich eine Aufwandsentschädigung …
Sollten die Preise (Akku) nicht weiter drastisch sinken:
Trotzdem werden keine 500 GW gebaut werden, weil die sich selbst den Business Case wegnehmen (was ein völlig normaler Marktprozess ist). Das ist ein Wettrennen. Die ersten x GW werden gebaut (meine Prognose bis Anfang 30er: x < 30 GW). Der Rest bricht ab.
Ich hätte nie geglaubt, dass ich einmal den Zeitplan zum Kohleausstieg in Frage stellen würde.
Eigentlich ein einfaches Ding:
Ab dem jetzigen Ausstiegsdatum dürfen Kohlekraftwerke bis 2025 von Oktober bis März weiter betrieben werden.
Lieferverträge dürfen maximal 14 Tage im Voraus abgeschlossen werden.
Den Rest regelt dann der Markt.
Aber dass die erste Runde der Ausschreibung sogar Gasmotoren ausschließt, spricht Bände.
Technologieoffenheit empfinde ich eigentlich als Politikversagen, aber hier wäre es in Verbindung mit klaren Leistungsvorgaben der bessere Weg.
Ich meinte natürlich, Kohle darf bis 2045 weiter betrieben werden.
Gewaltig Nachhaltig fragt in den Kommentaren:
Warum werden die Kapazitäten, die wir als letzte brauchen, als erste ausgeschrieben?
Wir wollen aus der Kohle aussteigen und weiter EEG ausbauen. Und 2038 soll das letzte Kraftwerk abgeschaltet werden und wir fangen 2038 nicht erst an Kraftwerke abzuschalten.
Bedeutet wir benötigen eine Versicherung, also Unternehmen welche Infrastruktur bereithalten, für die Dunkelflaute.
In einem Markt wo die PV und Wind Vorrang haben, der Preis spielt keine Rolle, es gibt kein Marktplatz der Preisfindung sonder ein alles rein ins Netz egal was es kostet und damit erzeugen auch EE Energie negative Strompreise. Weil allse muss rein ins Netz und bis wir Abnehmer finden wo den Strom uns abkaufen bzw. wir denen Geld geben damit sie unseren Strom verbrauchen / entsorgen.
Wir brachen auch keine Feuerwehr, wir lassen Häusser einfach abbrennen.
Stichwort Leistungsvorgaben: warum werden nicht gezielt Netzbetreiber unter Druck gesetzt mit Anreizen und Sanktionen in weniger als 10 Jahren besser und gezielter auszubauen?
Oder klare Vorgaben bei der Digitalisierung. Z. B. Smartmeter, bidirektionales Laden usw.?
Wir benötigen ein Gaslager oder Ölreserve übersetzt in Grüne Technologie:
Bedeutet Akkus müssen immer voll sein und haben nur 1-3 Zyklen im Jahr.
Aktuell ist es teuer und eine Materialschlacht.
Möglicherweise sinken die Akkupreise weiter um auch mehr Akkukapazität zu bauen.
Preis/Leistung
Dann müssen wir aber in der Kohle bleiben und schauen wie sich die Preise entwickeln in der Akkutechnik.
Zugunsten der Gewinne von einigen Energie-Großkonzernen (RWE, EnBW, etc) drückt Reiche den privaten Haushalten und der Wirtschaft skrupellos unnötige Zusatzkosten von hunderten Milliarden rein. Es darf kein einziges Gaskraftwerk neu gebaut werden. Wir haben 69 GW fossile Kraftwerkskapazität am Netz. Die Durchschnittslast liegt bei 57 GW. Kohleausstieg absagen und die bestehenden fossilen Kraftwerke länger nutzen, dabei durch zügigen Ausbau von Großspeichern die Volllaststunden für die fossilen Kraftwerke drastisch reduzieren.
Man kann sich aktuell nur individuell vor der staatlich organisierten Abzocke schützen, in dem man in seinem Haushalt PV und Batterien ausbaut, ggf. dynamische Stromtarife und zeitvariable Netzentgelte ausnutzt. Allerdings ist zu befürchten, dass früher oder später in irgendeiner Form Strafgebühren (z.B. zusätzliche Netzentgelte) für Betreiber privater PV-Anlagen erhoben werden. Das wird längst diskutiert.
Leider gibt es anders als in Südeuropa in unseren Breitengraden keine brauchbare, wirtschaftliche Technologie, um einen Haushalt energieautark zu betreiben und sich vom Stromnetz abzukoppeln. Klein-Windkraftanlagen sind durch die Bank Schrott. Alles mit Wasserstoff als Langzeitspeicher scheitert an fehlenden Wasserstoffspeichern (Die bisher praktizierte Speicherung in Arrays aus -Stahl-Gasflaschen ist bizarr teuer/ineffizient: über 100 kg Stahl pro kg Wasserstoff). BHKWs nur als Ergänzung zu PV rechnen sich nicht. usw.
Eine etwas bizarre Lösung: Ein BEV mit großer LFP-Batterie. In den 3 Monaten in denen der Bedarf (inkl. Strom für die Wärmepumpe) auch mit 20 kWp PV auf dem Dach nicht zu decken ist, muss man dann alle 4-5 Tage mal Strom mit dem Auto holen und via BiDi-Wallbox ins Haus einspeisen.
… dabei den ’normalen‘ Stromkundinnen und Haushaltstromkunden zu erklären, dass es deren Entscheidung bei Wahlen und für ErneuerbareEnergien war, man sich damit für ein teureres Konzept, gesellschaftlich, entschieden hätte, als es die Grosskonzerne (bisher) angeboten hätten, ist und bleibt eine ‚Unverschämtheit‘ dieser Energieversorgerstrukturen und deren Interessenvertretungen(?)
Die Grosskonzerne und die Politik hatten/hätten keine anderen Alternativen anzubieten und ein Teil der Teuerung sind Mitnahmeeffekte, eines Teils, dieser Opportunisten im Stromhandel und der ‚Umbaugewinnler‘? (das Notwendige und Ausreichende steht nicht in Frage, aber Gewinnmargen über 7-x% darf man sicherlich aufklären?)
Interessant sind die Finanzströme, wohin sich die Gewinne, der Energieversorgungsumstrukturierung, verteilen (und ob man das ‚gütlicherweise‘ innerhalb Europas noch als Entwicklungspartnerschaften für ‚kleinere‘ (meist finanz-/infrastrukturschwächere) europäische Staaten verstehen könnte (mit entsprechender Datenbasis)?
Diese Aufklärung leisten d. Bundestagsabgeordnete, bzw. (zuständige) Ministerien und Branchenverbände nicht(?)
Demokratiesimulation D. (nach dem 20.Jhd)?
Bonjour.
Ich glaube es ist wichtig , dass die Politiker der Fusionierten Staaten von Europa n.n.i.K.g. ( noch nicht in Kraft getreten) von den Bürgern zukünftig als beinahe unfehlbar und als hochachtungsvoll empfunden werden. Man kann davon ausgehen, dass das Weltenschicksal Europa zukünftig, über Jahrzehnte oder Jahrhunderte lang, die Rolle als Hyper-Supermacht zuteilen wird. Als moralische,militärische, freiheitliche und gesetzgebenden Hypermacht mit echtem Status als Weltpolizei ist eigentlich nur Europa geeignet. Eigentlich gehört zu Europa natürlich Russland dazu , aber Russland zieht es vor , als ohnehin grösstes Land der Erde , sein Staatsgebiet mittels feindlicher Übernahme zu erweitern. Das kann nicht der Weg Europas sein. Europa kann deshalb eine Supermacht sein , weil es schon vielfach und mehrfach auf die Fresse bekommen hat , was den USA nie zugefügt wurde. Nach dem Einsturz der WTC – Türme musste sich die USA unbedingt an jemandem rächen , und dies war der Beginn der offenen Lügen und Fake-News . Mittlerweile sind Lügen und Fake-News ja Alltag geworden in der westlichen Politik.
Um anderen Staaten eine sinnvolle Therapie zu verordnen , muss man diese Therapie auch selbst erst mal durchgemacht haben. Europa weiß wie es ist , wenn ganze Städte mit Fernwaffen dem Erdboden gleichgemacht werden. Eine Hypermacht Europa würde
niemals leichtfertig eine militärische Eskalation beginnen, und diese Gewalt nur als letztes Mittel einsetzen. Dann aber richtig und sehr endgültig.
Um fähige Politiker an die Spitze Europas zu bekommen, muss die bürgerliche Bevölkerung, ihrem eigenen latenten Wunsch entsprechend, wieder mehr Achtung für die Regierenden empfinden .Es muss sich jetzt niemand ein Bild des Kabinetts Merz 1 ins Wohnzimmer hängen , aber wer dies möchte der soll ,kann und darf das tun. Der jetzige Zustand ist nicht gut. Die Demokratie ist dafür da , dass die Bevölkerung
ein letztes Vetorecht hat .Nicht um Politiker generell als schwach und austauschbar zu empfinden. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche hat auch Recht , wenn Sie Gaskraftwerke bauen will. Die Klimakrise könnte Europa zukünftig eisige ,schneereiche und dunkle Winter bescheren. Ein Strom- und Wärmesystem welches auch Überlast aushalten kann ist deshalb sehr sinnvoll.
Ich verwalte selbst eine 7,2 kWp/ 5000 Watt Wechselrichter/9,2 kWh -Speicher Energieerzeugungsanlage auf optimalem Süddach.
Die 52 kwh Zoe von Renault fährt mit Echtzeit -Photonenenergie. 40 kWh sind an einem Sonnentag gut möglich.Ein ID-Buzz mit 90 kWh Batterie wäre in 2 Tagen komplett ohne zusätzlichem Netzbezug aufgeladen. Ich finde dies sehr beachtlich. Eine ganze Ladung Kohlenwasserstoff kostet für einen VWN T6 mit Verbrennungsmotor wieviel jetzt ? 80 EURO/ 100 EURO ?
Aber langfristig muss sich die PV- Energiewende ihre noch gegebene Einseitigkeit eingestehen. Wenn die Sonne scheint – alles fein . Es gibt Strom ohne Ende .
Wenn die Wolken die Sonne mit weißem und dunkelgrauem Gewand verbergen, gibt es keinen Echtzeitstrom. Neben BESS- Installation kann nur Wasserstoff und Power-to-X die Energiewende vollenden. Über Jahrzehnte wird man aber noch Naturgas als substituierendes „friendly fire“ benötigen.
Christian Mäder schrieb folgenden Unfug:
„Wenn die Wolken die Sonne mit weißem und dunkelgrauem Gewand verbergen, gibt es keinen Echtzeitstrom. “
Kauf dir bitte ein Balkonsolarkraftwerk (oder gleich eine richtige Solaranlage) und beobachte die Leistungsabgabe bei verschiedenen Wettersituationen. Dann wird dir auffallen, dass an dem Satz gerade mal der Punkt am Ende korrekt war.
Dir wird dann irgendwann ein Licht aufgehen, dass an Tagen mit Bewölkung sogar bei diversen Anlagen (Ausrichtung, Schatten) ein höherer Ertrag erzielt werden kann als an sonnigen Tagen.
Wenn du dir das nicht leisten kannst/willst, dann schau dir ersatzweise einfach mal die Daten auf https://www.energy-charts.info/charts/power/chart.htm?l=en&c=DE an und versuche mal einen einzigen Tag ohne Solar zu finden. Uebrigens, um den 21.12. ist der kürzeste Tag im Jahr, falls dir das weiter hilft.
Ach Dirk Schiller: Jeden Tag gibt es viele Stunden ohne Sonne, im Winter bis zu 14 Std..
Also bei uns in NRW.
Soviel zu diesen vielen Sätzen, aus vermutungen, Ahnungen und Polemik.
Was die Akkus in 5 jahren abgeben werden, weiß man auch schon! Also dann doch erst in 5 Jahren einbauen??
Was für ein Geschwurbel.
Was Frau kemfert für eine Expertin ist , sagt schon der Titel ihres „Fachbuches“: Das fossile Imperium schlägt zurück! Was für eine Expertise!
Ich hätte kein Problem den Energiebedarf 3 Monate komplett auf Kohle laufen zu lassen, wenn dafür 9 Monate 100% Erneuerbare den Strom liefern. Insgesamt sollte sich damit jedes Klimaziel erreichen lassen. Der technische Fortschritt wird das Fenster der Kohle zunehmend schließen.
Es wäre so einfach, aber:
Was glauben Sie würde (u.a.) mit Nordstream 1 und 2 (und der energieintensiven Industrie in DE) passieren, wenn der Krieg in der Ukraine dieses Jahr endet – oder nächstes?
Sagen wir, Sie sind im Vorstand von BASF und sollen eine langfristige Strategie verfolgen, die sowohl die Realitäten als auch die zukünftigen Chancen berücksichtigt.
Auch wenn man das so nicht sagen würde: Ich denke, auch deswegen geht es selbst heute noch so langsam voran mit der Energiewende und reaktionäre Kräfte werden wieder stärker. Daher der Druck , mehr Gaskraftwerke zu bauen. Hier wird gewettet. Jeder Krieg endet einmal. Nach jedem Sturm scheint wieder die Sonne.
BESS sind so günstig geworden es ist brutal. BYD Produktion vertikal Integriert. 60 € /kWh.
Wir erhalten für ein 2 h System 10 MW also 20 MWh aktuell 180 €/kWh EPC. Das bedeutet, komplett projektiert hingestellt und angeschlossen (ohne BKZ). Es sollen auch 166 €/kWh scheinbar EPC möglich sein.
Beim PKW steht Technologieoffenheit als höchstes Gut (was auch immer damit gemeint ist). Bei der Stromversorgung gilt genau das Gegenteil. So kommen halt die Probleme zum Vorschein, die sich ergeben, wenn man von 2 verschiedenen Industrien „geleitet“ wird. Nur dafür scheint es verschiedene Ministerien zu geben, denn sonst müsste sogar eine einzelne Person zwei verschiedene Ansichten vertreten.
Zum Glück ist inzwischen jedem möglich, seinen eigenen Speicher mit Börsenstrompreisen zu koppeln und damit von den supergünstigen Sonnen-/Windstrompreisen zu profitieren und die teuren Gaspreiszeiten zu umgehen.
Wer dann noch das Glück hat und eigene Flächen für PV hat, kann sogar ab sofort für rund 8 Monate komplett stromautark sein.
„Der Beitrag der Batteriespeicher zur Versorgungssicherheit werde weiterhin systematisch unterschätzt.“
Der BSW-Cheflobbyist und ganze Kohorten der EE-Jünger/innen will uns also weiß machen, dass wir keine thermischen Kraftwerke mehr brauchen, die auch eine kalte Dunkelflaute bewältigen können.
Für wie dumm werden wir eigentlich gehalten.