Wegen des „herausfordernden Marktumfelds“ bei Solarsilizium ist Wacker Chemie zufolge im dritten Quartal 2018 sowohl der Konzernumsatz als auch der Gewinn niedriger als vor einem Jahr. Die Wachstumspotenziale für die Photovoltaik seien jedoch ungebrochen hoch.
Angesichts der Klimakrise und des Kohleausstiegs darf die Bundesregierung aus Sicht des Verbandes die Solarenergie nicht ausbremsen. Der Förderdeckel bei 52 Gigawatt muss nach Ansicht des Verbands möglichst schnell abgeschafft werden.
Der Leistungsgewinn soll bei knapp 1,9 Watt im Schnitt für eine 60-Zellen-Modul betragen. Der neu entwickelte SCR-Zellverbinden lässt sich nach Aussage der Beteiligten ohne Zusatzkosten in der industriellen Photovoltaik-Herstellung einsetzen.
Der Referentenentwurf des Bundeswirtschaftsministeriums zu den versprochenen Sonderausschreibungen für Photovoltaik und Windkraft 2019 und 2020 ist immer noch nicht finalisiert. Es ist weiter völlig unklar, wann das Kabinett darüber beraten wird. Die Grünen sprechen von einem „Totalausfall“ bezüglich der Energiepolitik der Bundesregierung.
Die Verordnung, wonach das Bundesland, Grünlandflächen in benachteiligen Gebieten für Photovoltaik-Anlagen freigeben will, soll auf drei Jahre begrenzt sein. Maximal 50 Megawatt pro Jahr sind im Entwurf vorgesehen, der jedoch noch nicht final beschlossen ist.
Der Erlös aus dem Verkauf des Solarparks, über dessen Höhe Stillschweigen vereinbart wurde, soll den Gläubigern des insolventen Photovoltaik-Unternehmens zugute kommen.
Der Dresdner Hersteller steigert seinen Umsatz in 2018 gegenüber dem Vorjahr voraussichtlich um 20 Prozent. Im Bereich Photovoltaik-Heimspeicher übersteigen die Investitionen den Gewinn, die Modulproduktion ist dagegen profitabel, wie Geschäftsführer Detlef Neuhaus angesichts des 25-jährigen Jubiläums von Solarwatt erklärte.
Der Münchener Anbieter plädiert für technisch angepasste und intelligent vernetzte Konzepte sowie optimierte Prozesse, um Mieterstrom-Lösungen bezahlbar zu machen.
Statt Erneuerbare-Energien-Anlagen abzuregeln, wenn das Netz den Strom nicht aufnehmen kann, will Greenpeace Energy mit dem überschüssigen Strom einen Elektrolyseur betreiben.
Interview: Die neue Initiative will im kommenden Jahr fünf ineinandergreifende Verbundsprojekte starten, bei denen Bestandsquartiere mit einem erneuerbaren Energien energetisch und warmmietenneutral umgebaut werden. Die Technologieplattform wird bis 2020 vom Bundesforschungsministerium gefördert.