Insgesamt arbeiten rund elf Millionen Menschen in der globalen Erneuerbaren-Branche. Etwa ein Drittel davon im Bereich Photovoltaik, wie der neue Bericht von IRENA zeigt.
Die SNEC in Shanghai ist eine der größten Solarmessen weltweit. Obwohl sie kurz nach der Intersolar stattfand, gab es schon wieder Neuheiten zu sehen.
Der chinesische Photovoltaik-Hersteller nutzt Topcon-Halbzellen für das Modul. Der zusätzliche Effekt durch die Nutzung der Rückseite beziffert Trina Solar mit fünf bis 30 Prozent.
Der chinesische Photovoltaik-Hersteller will seine neue Technologie ab der zweiten Jahreshälfte in der Serienfertigung seiner Solarmodule einsetzen. In Verbindung mit einem innovativen Moduldesign lassen sich noch effizientere PERC-Module produzieren.
Zollbeamte haben während der Smarter E in München Mitte Mai zwei Haftbefehle vollstreckt. Zudem bestätigte die Staatsanwaltschaft in Nürnberg-Fürth eine weitere Festnahme, bei dem es sich um die Führungskraft eines großen Photovoltaik-Herstellers handeln dürfte. Die festgenommenen Chinesen sollen am gewerbsmäßigen Schmuggel beim Import von Solarmodulen beteiligt gewesen sein, wie der Zoll und die ermittelnden Staatsanwaltschaften pv magazine bestätigten. Konkret geht es darum, dass die bis September 2018 geltenden Mindestimportpreise für kristalline Solarmodule aus China umgegangen und damit Zölle in Millionenhöhe hinterzogen wurden.
Zuvor hatte der koreanische Photovoltaik-Hersteller eine Klage gegen die Konkurrenten in den USA wegen Verletzung seiner Patentrechte eingereicht. Longi Solar gab zuvor bereits vor Jinko Solar und REC einen Antrag ab, wonach die die Technologie nicht patentierbar ist, da sie dem aktuellen Stand der Technik entspricht. Auch in Deutschland und Australien laufen derzeit ähnliche Verfahren, die auf Klagen von Hanwha Q-Cells zurückgehen.
Video: Auf der The smarter E Europe im Mai in München lud pv magazine zu einer weiteren Auflage seines Quality Roundtable. Photovoltaik-Experten aus den Bereichen Fertigung, Projektierung, Finanzen und Testlaboren informierten die Teilnehmer über Qualitätsfragen bei Modulen, Kabeln und Wechselrichtern.
Der chinesische Photovoltaik-Hersteller hat für seine n-type-Solarzellen einen Wirkungsgrad von 24,58 Prozent erreicht. Bei der Modulleistung schaffte Jinko Solar mit seiner 72-Zell-Ausführung mehr als 469 Watt Leistung.
Das Rennen ist eröffnet. Jetzt geht es darum, Anträge auf zentrale Zahlungen im größten Photovoltaik-Markt der Welt zu stellen, zumal qualifizierte Projekte in diesem Jahr angeblich ans Netz gehen müssen. Der endgültige Strompreis wird ein wichtiger Wettbewerbsfaktor sein, der von den Pekinger Behörden geprüft wird.
In vielen Ländern sind erneuerbare Energien bereits die günstigsten Quellen zur Stromerzeugung. Die Preise sanken dabei im vergangenen Jahr weiter, was neue Türen für größere Klimaziele öffnet, wie IRENA in ihrem neuen Bericht schreibt.