Das Photovoltaik-Unternehmen will mit einem Bündel von Maßnahmen die Schuldenlast von 90 Millionen Euro deutlich reduzieren. Dazu sollen Arbeitsplätze eingespart und die Finanzierung neu aufgestellt werden.
Bis zu 242.000 Arbeitsplätze könnten in der Europäischen Union wegfallen, wenn Strafzölle auf chinesische Photovoltaik-Importe verhängt würden. AFASE hat dazu eine Studie von Prognos erstellen lassen. EU ProSun bestreitet dies.
Innerhalb der Bundesregierung besteht keine Einigkeit über die Pläne, das EEG kurzfristig zu ändern. Nach einem Medienbericht lehnt die CSU nachträgliche Vergütungskürzungen für Photovoltaik- und Windkraftanlagen ab.
Den Photovoltaik-Hersteller drücken massive Schulden. Derzeit wird noch mit den Banken und Anleihegläubigern über eine Lösung verhandelt.
Dennoch hat das Photovoltaik-Unternehmen sich rechtzeitig konsolidiert und ein positives Ebit-Ergebnis im abgelaufenen Geschäftsjahr erreicht.
SPD und Grüne lehnen die EEG-Änderungen von Umwelt- und Wirtschaftsminister für eine Strompreis-Sicherung ab. Neben Thüringens Wirtschaftsminister haben auch noch weitere Vertreter aus den Bundesländern wenig Begeisterung für das Konzept gezeigt. Altmaier und Rösler brauchen aber die Zustimmung des Bundesrats, wenn sie ihren Vorschlag noch vor der Bundestagswahl umsetzen wollen.
Alle Photovoltaik-Anlagen, die ab dem 1. August ans Netz gehen und größer als 150 Kilowatt sind, sollen künftig ihren Strom direkt vermarkten. Umwelt- und Wirtschaftsminister haben einen umfangreichen Maßnahmenkatalog vorgelegt, mit dem sie im kommenden Jahr mehr als 1,8 Milliarden Euro sparen wollen. Ablehnung kommt bereits aus Thüringen und vom Bundesverband Solarwirtschaft.
Die beiden Minister sollen sich nach Medienberichten verständigt haben. Betreiber bestehender Photovoltaik- und Windkraftanlagen sollen demnach künftig einen Beitrag zur EEG-Umlage leisten.
Die Photon Power AG, die Anleihen an Abonnenten der Photon zur Finanzierung von Photovoltaik-Anlagen herausgegeben hat, hat einen Teil des Geldes an die insolvente Photon Europe GmbH verliehen.
Nach der Ankündigung des bayerischen Photovoltaik-Unternehmens, sich auf das internationale Geschäft zu fokussieren, wird Energiebau die deutschen Distributionskunden übernehmen.