Die beiden Unternehmen wollen mit dem Projekt ein Zeichen für eine gekoppelte Strom- und Verkehrswende setzen. Sie haben in Dresden eine Ladestation mit Photovoltaik und Stromspeicher installiert, die dank intelligenter Steuerung sauberes Tanken von Elektrofahrzeugen ermöglicht.
Insgesamt 35 europäische Unternehmen unterstützen den Aufruf zum Handeln. Er soll den Weg für eine aktivere Industriepolitik der EU in den kommenden Jahren ebnen, die der Verband weiter vorantreiben will.
Strom aus Windparks soll für die Mobilität nutzbar gemacht werden. Bereits 2017 legte GP Joule mit einer Machbarkeitsstudie den Grundstein für das Projekt in Nordfriesland. Jetzt beginnt der Aufbau der Infrastruktur, der mit insgesamt acht Millionen Euro Bundesmitteln gefördert wird.
Belectric setzt gemeinsam mit wissenschaftlichen und industriellen Partnern ein Forschungsvorhaben um. Dabei wird für ein Demonstrations-Hybridkraftwerk eine Photovoltaik-Freiflächenanlagen mit einem Speicher und Dieselaggregat kombiniert, um zur Stabilisierung des örtlichen Stromnetzes beizutragen.
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Die Regelung wird Anreize für Photovoltaik-plus-Speicherprojekte zum Eigenverbrauch sowie für Projekte zur virtuellen Energiespeicherung bieten. Im vergangenen Jahr sorgte das Programm für die Installation von rund 400 Batteriesystemen, die mit Photovoltaik-Anlagen gekoppelt sind.
Nach monatelanger Vorarbeit ist es soweit: Mit seinen vernetzten Photovoltaik-Heimspeichern darf das Unternehmen nun am Primärregelenergiemarkt teilnehmen. Sie werden zu einer virtuellen Batterie mit einer Leistung von einem Megawatt zusammengefasst.
In den kommenden zwölf Monaten soll die Serienfertigung für Hochvoltspeicher am Standort Wittenberg aufgebaut werden. Dies soll die Kosten für die Stromspeicherung mehr als halbieren.
Interview: pv magazine sprach mit Antonio Delgado Rigal, Doktor für Künstliche Intelligenz und Gründungspartner sowie General Manager von Aleasoft, unter anderem über das Marktgleichgewicht, die Auswirkungen der von der Regierung erfolgten und angekündigten Maßnahmen auf die Strompreise und die angemessene Transformation des Energiemodells.
Mit der Zustimmung im Rat kann die Erneuerbaren-Richtlinie in Kraft treten. Neben der Anhebung des Ausbauziels auf einen Anteil von 32 Prozent Erneuerbare am Energieverbrauch sind damit auch die Verbesserungen beim Eigenverbrauch beschlossen. Die Mitgliedsstaaten haben allerdings bis 2021 Zeit, die Richtlinien in nationales Recht umzusetzen.