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Wasserstoff

Baden-Württemberg fördert Wasserstoff-Forschungsfabrik HyFaB mit 7,2 Millionen Euro

Fraunhofer ISE, das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und das Forschungszentrum Informatik Karlsruhe (FZI) wollen mit den Mitteln dazu beitragen, die Herstellung von Brennstoffzellen und Elektrolyseuren zu industrialisieren. Ihre Forschungsvorhaben zielen auf die Fertigung von Membran-Elektroden-Einheiten.

EDP Renewables und Lhyfe vereinbaren Photovoltaik-PPA für die Wasserstoffproduktion in Deutschland

Der Strom soll 15 Jahre lang aus einem 55-Megawatt-Solarpark in Thüringen geliefert werden, der 2025 ans Netz gehen soll. Lhyfe will so die Versorgung seiner zukünftigen Wasserstoff-Produktionsstätten in Deutschland mit erneuerbarem Strom sichern.

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Neue Studie: Züge und Binnenschiffe können wichtigen Beitrag zum Wasserstoff-Transport im Inland leisten

Das Fraunhofer IEG hat Transportoptionen für importierten Wasserstoff und seine Derivate im Inland untersucht. Wasserstoff-Verbraucher fern des geplanten Kernnetzes könnten vor allem per Zug versorgt werden, so die Forscher. In allen Varianten hat der heimische Transport nur einen geringen Anteil an den Gesamtkosten der Energieträger.

Baden-Württembergs Industrie benötigt bis 2030 bis zu vier Gigawatt Elektrolyseleistung

Baden-Württembergs Industrie braucht früher und mehr Wasserstoff als angenommen. Das ZSW hat jetzt in einer Analyse die Bedarfe nach Landkreisen genau ermittelt und die Entwicklung von 2025 bis 2040 dargestellt. Aus der Analyse ergibt sich, dass einige Bedarfe gerade in den ersten Jahren bis 2032 nicht durch Pipeline-Wasserstoff gedeckt werden können. Daher müsse auch eine heimischen Elektrolyseproduktion für die Industrie in dem Bundesland hochgezogen werden.

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Berliner Wärme braucht Netzausbau und sieben Gigawatt Photovoltaik

Nach dem Heizungsgesetz steht die kommunale Wärmeplanung an. Am DIW Berlin ermittelte ein Team, was für Berlins Umrüstung von Erdgas auf emissionsfreie Wärme benötigt wird. Demnach braucht es vor allem einen zügigen Netzausbau und doppelt so viel Photovoltaik auf den Dächern wie bisher geplant. Andernfalls könnte Wasserstoff zur Wärmeversorgung erforderlich werden.

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Masdar und Verbund prüfen großes Wasserstoffprojekt in Spanien

Bereits im Januar hatte die beiden Unternehmen in einer Absichtserklärung vereinbart, „die Erzeugung von grünem Wasserstoff für den mitteleuropäischen Markt zu erkunden“. Nun wollen sie gemeinsam ein konkretes Projekt in Spanien prüfen, das Strom unter anderem aus einem geplanten Gigawatt-Photovoltaik-Kraftwerk beziehen könnte.

Lhyfe will in Mecklenburg-Vorpommern Elektrolyse mit 800 Megawatt Leistung aufbauen

Die Anlage in Lubmin soll 330 Tonnen Wasserstoff pro Tag liefern. Sie wird an das geplante Wasserstoff-Kernnetz angeschlossen. Die Elektrolyseure sollen 2029 in Betrieb gehen.

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Lhyfe liefert Elektrolyseure mit fünf Megawatt Leistung in die französischen Alpen

Mit einer fünf Megawatt Elektrolyseanlage auf einem ungenutzten Gelände, sollen 1200 Brennstoffzellen-betriebene Autos versorgt werden. Das Projekt sieht vor eine ganze Talregion vollständig zu dekarbonisieren. Die Versorgung der öffentlichen Autos ist nur ein Teilaspekt.

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Bundestag beschließt den Bau des Wasserstoffkernnetzes

Der Deutsche Bundestag hat das Energiewirtschaftsgesetz den EU-Vorgaben angepasst. Darin enthalten ist auch ein Beschluss, der den Startschuss zum Ausbau des Wasserstoffkernnetzes gibt. Drei Wochen nach Inkrafttreten des Gesetzes sollen die Fernleitungsbetreiber bereits in die Genehmigungsphase eintreten.

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Baden-Württemberg braucht bis 2040 rund 90 Terawattstunden Wasserstoff

Das Umweltministerium des Landes Baden-Württemberg führte eine Befragung zu Wasserstoffbedarfen in der Industrie, dem Verkehr und der Energiewirtschaft durch. Die Ergebnisse zeigen, dass die Bedarfe gegenüber einer Umfrage von vor zwei Jahren deutlich gestiegen sind. Landesumweltministerin Thekla Walker sieht sich in ihrem Kurs bestätigt.

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