Die Wissenschaftler begleiten seit Anfang an, die KfW-Speicherförderung. Ihre Daten aus den vergangenen Monaten zeigen, dass in Deutschland mittlere Autarkiegrade bei Photovoltaik-Anlagen plus Speichern von 57 Prozent erreicht werden. Die ermittelte Preisspanne für Photovoltaik-Heimspeicher ist enorm.
Der Allgäuer Photovoltaik-Heimspeicheranbieter hat in dem Monat weltweit rund 1500 Sonnenbatterien ausgeliefert. Mit rund 75 Prozent gingen die meisten Systeme nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz.
pv magazine-Redaktionsleiter Michael Fuhs und Julian Jansen, Senior Analyst Solar & Energy Storage IHS Markit, diskutieren den Speichermarkt und was sie auf der Intersolar/ees 2018 gefunden haben.
Die Vernetzung der Speicher ist ein Zukunftsthema, das zeigt das Interesse an dem pv magazine Webinar mit Initiativpartner Fenecon und mit Awattar. Das ist ein Stromversorger, der dynamische Verbrauchstarife anbietet und damit die Beladung von Elektroautos und Batteriespeichern steuert.
Das Sommerloch ist nicht ungewöhnlich. Die spannende Frage ist jedoch, wann das Interesse an Angeboten nach Photovoltaik-Anlagen und Heimspeichern wieder anzieht.
Im Zuge der jüngsten Eskalation des Handelskriegs könnten Wechselrichter das nächste Opfer werden.
Swissolar moniert besonders den starken Einbruch bei mittleren und großen Photovoltaik-Anlagen, für die die Wartezeiten von sechs Jahren für die Einmalvergütung verkürzt werden muss. Die Nachfrage nach kleinen Anlagen und Photovoltaik-Heimspeichern zog dagegen an.
Das junge Unternehmen Shine hat eine Plattform basierte Dienstleistung für Stromverbraucher entwickelt. Nicht nur diejenigen, die eine Investition in eine Solaranlage oder einen Batteriespeicher planen, können profitieren.
Interview: Mit einem besseren Aussteuern der Batteriezellen durch ein neues Kapazitäts-Management-System und einer Sicherheitsreserve in den Modulen will das Leipziger Unternehmen künftig für zehn Jahre die volle Kapazität garantieren. Ab dem Sommer will Senec die neuen Photovoltaik-Heimspeicher ausliefern, wie Sprecher Stefan Dietrich im Gespräch erklärt.
Der chinesische Batteriehersteller will in Erfurt eine Fabrik mit 14 Gigawattstunden Jahreskapazität aufbauen. Die dort gefertigten Batteriezellen sind vor allem für europäische Autobauer bestimmt. Thüringen begrüßte die Investition, mit der rund 600 Arbeitsplätze in dem Freistaat entstehen sollen. BMW vereinbarte zudem mit CATL eine langfristige Kooperation mit einem Volumen von vier Milliarden Euro.