Bosch Thermotechnik und Ads-Tec Energy wollen zusammen Lösungen und Services für die Sektorenkoppelung liefern. Große Wachstumspotenziale sehen die Unternehmen vor allem beim Management dezentraler Energiesysteme in Städten und Quartieren.
„Wenn wir gute Arbeitsplätze in der Industrie erhalten und neue schaffen wollen, müssen wir bei der Batteriezellfertigung ganz vorne mit dabei sein“, erklärt Staatssekretärin Claudia Dörr-Voß.
Fronius produziert Wasserstoff zur Selbstversorgung und betankt damit eigene Brennstoffzellenfahrzeuge am Standort Thalheim in Österreich. Es ist den nächster Schritt bei der Sektorenkopplung und der langfristigen Speicherung von Strom aus Photovoltaik-Anlagen.
Das israelische Unternehmen hat eine definitive Vereinbarung zum Erwerb eines Mehrheitsanteils des südkoreanische Lithium-Ionen-Zellen und -speicheranbieters unterzeichnet. Solaredge will damit sein Portfolio für Batteriespeicher erweitern.
Der Hersteller gibt an, dass für die Multi-Megawatt-Großspeicher bis zu 50.000 Ladezyklen möglich sind. Darüber hinaus ist das anorganische Elektrolyt nicht brennbar und erhöht so die Sicherheit der Batteriespeicher. Dabei sollen die Kosten für das innovative System wettbewerbsfähig sein. Innolith übernimmt den Staffelstab der Alevo Group, die im vergangenen Jahr die gleichen Versprechungen machte, dann allerdings Konkurs anmelden musste.
Nach einem Zeitungsbericht steht das 2017 gegründete Konsortium für den Aufbau einer Batteriezellfertigung in Deutschland vor dem Aus. Zudem will Altmaier wohl Mitte November ein neues Konsortium bekanntgeben, das sich dem Thema widmen soll.
Der neue Gesellschafter Bon Venture erwirbt für einen siebenstelligen Betrag eine Minderheitsbeteiligung an dem bayerischen Batteriespeicher-Hersteller. Mit dem frischen Kapital will Fenecon sein Open-Source-Energiemanagement weiterentwickeln und die Segmente Gewerbespeicher und Second-use-Batteriespeicher ausbauen.
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), die Universität Stuttgart und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) bauen gemeinsam die Forschungsanlage „NADINE“. Dabei geht es um die Entwicklung eines günstigen und nahezu verlustfrei arbeitenden Energiespeicher, der die Energiewende weiter voranbringt.
Mit einem Kompetenzcluster namens Festbatt will das Bundesforschungsministerium die Entwicklung von Festkörperbatterien vorantreiben. Dafür investiert die Bundesregierung 16 Millionen Euro.
Kaco New Energy investiert weiter in den Bereich Stromspeicher. Dafür übernimmt das Photovoltaik-Unternehmen aus Neckarsulm den Konstanzer Speicheranbieter Energy Depot.