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Politik

Studie: Photovoltaik für günstige Stromversorgung unverzichtbar

Strom aus Photovoltaik- und Gaskraftwerken stellt für Bayern die umweltfreundlichste und dauerhaft günstigste Form der Energieversorgung dar. Das zeigt eine Prognos-Studie.

EU-Kommissare vom Parlament bestätigt

Der Spanier Cañete wird sich nun künftig um die Energiepolitik kümmern. Sein Vorgänger Oettinger wird EU-Kommissar für digitale Wirtschaft. Die als Kandidatin für die Energieunion benannte ehemalige slowenische Ministerpräsidentin kam hingegen nicht durch. Ein Slowake wird nun dieses Amt als EU-Vizepräsident übernehmen.

Bundesregierung gegen Quotenmodell statt EEG

Die Bundesregierung will am EEG festhalten und die Förderung erneuerbarer Energie nicht auf ein Quotenmodell umstellen. Das geht aus der Stellungnahme zu einem Sondergutachten der Monopolkommission hervor.

Klimaschutzziel 2020 nur mit deutlich weniger Kohle erreichbar

Agora Energiewende hat ein neues Hintergrundpapier vorgelegt. Diese zeigt, dass die CO2-Emissionen um jährlich 50 Millionen Tonnen reduziert werden müssen, damit die Bundesregierung ihr Klimaschutzziel bis 2020 noch erreichen kann. Die Kohleverstromung müsste dafür deutlich zurückgefahren werden.

Photovoltaik-Systempreise in USA sinken weiter

Nach dem jüngsten Bericht von Forschern sind in den USA die Preise für Photovoltaik-Anlagen im vergangenen Jahr um 12 bis 19 Prozent gesunken. Für dieses Jahr erwarten sie einen weiteren Rückgang um 3 bis 12 Prozent. Damit sehen die Wissenschaftler das Ziel, bis 2020 einen Photovoltaik-Systempreis von 0,6 US-Dollar je Watt bei Großanlagen zu erzielen, für noch erreichbar.

Greenpeace protestiert gegen Kohlepolitik der SPD

Die Umweltschützer stiegen dem Parteichef und Bundeswirtschaftsminister aufs Dach. Greenpeace wollte damit ein Zeichen setzen, dass die SPD mit ihrer Kohlepolitik die Modernisierung der Energieversorgung blockiert und forderte einen raschen Ausstieg.

Bürgerenergie mit mehr Gewicht

Auf einem Konvent haben sich 140 Bürgerenergie-Vertreter getroffen. Sie wählten einen Rat für Bürgerenergie, der künftig in der aktuellen politischen Diskussion das Sprachrohr sein soll.

Spiegel: Wirtschaftsministerium soll bei EEG-Umlage getrickst haben

Die Verbraucher sollen rund zwei Milliarden Euro EEG-Umlage zu viel bezahlen. Das Bundeswirtschaftsministerium soll nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins dafür gesorgt haben, dass die EEG-Umlage im kommenden Jahr nicht auf 5,4 bis 5,8 Cent je Kilowattstunde gesenkt worden ist. Die Politik weist den Vorwurf zurück.

Merkel will Emissionshandel schnell reformieren

In einer Regierungserklärung hat die Bundeskanzlerin zur Klima- und Energiepolitik mit Blick auf den anstehenden EU-Gipfel geäußert. Außerdem betonte Merkel, dass Europa mit den Ausbau der erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz seine Abhängigkeit von Energieexporten verringern könnte.

Agora Energiewende und das EEG 3.0

Nach der Novelle ist vor der Novelle. Das kennen Photovoltaik-Anlagenbetreiber schon aus den vergangenen Jahren. Nun rechnen Experten damit, dass wenigstens bis zum Herbst 2015 erst einmal Ruhe an der EEG-Front ist. Doch Agora Energiewende vergeudet keine Zeit und legt ein Konzept vor, wie das EEG auch hinsichtlich eines neuen Marktdesigns strukturell reformiert werden sollte. Agora Energiewende schielt dabei stark in Richtung Kapazitätsmärkte.