Die Agentur für Erneuerbare Energien hat ihren Forschungsradar zu einer Diskussionsplattform umfunktioniert. Über etwa 700 wissenschaftliche Studien zum Thema Energiewende kann dort diskutiert werden.
Die Novelle war mit heißer Nadel gestrickt, um sie noch zum 1. August in Kraft zu setzen. Die Grünen haben nun einen Änderungsentwurf für das EEG vorgeschlagen, um die Grauzone bei der anteiligen Direktvermarktung von erneuerbarem Strom zu beseitigen.
Das Berliner Wirtschaftsforschungsinstitut hat eine Studie vorgelegt, die zeigt, dass Kohlekraftwerke in Deutschland abgeschaltet werden können und dies keine großen Auswirkungen auf den Strompreis hätte. Gleichzeitig könnte die Bundesregierung damit aber ihre Klimaschutzziele erreichen.
Die Agentur für Erneuerbare Energien erklärt in einem Hintergrundpapier die Zusammenhänge von Kosten und Preisen von Strom. Wenn die Kosten der EEG-Umlage fairer verteilt würden, könnte sie für die privaten Verbraucher und nicht privilegierten Unternehmen weiter sinken.
Die Energieexperten von CDU und CSU fordern offenbar noch deutliche Änderungen am Entwurf für Ausschreibungen bei Photovoltaik-Freiflächenanlagen. Sie monieren unter anderem das Preisbildungsverfahren. Auch wollen sie Reuters zufolge nur 400 statt 600 Megawatt ausschreiben.
Die Übertragungsnetzbetreiber haben einen Monat nach der Bekanntgabe der EEG-Umlage für 2015 ihre Mittelfristprognose für 2016 bis 2019 veröffentlicht. Der BEE hält die Annahmen für unrealistisch hoch und niedrig. Die Wahrheit liegt wohl in der Mitte.
Die Bundesregierung bezuschusst den Energie- und Klimafonds künftig direkt aus dem Haushalt. Ursprünglich sollte der Fonds, der Energiewende-Projekte unterstützt, sich allein aus dem CO2-Zertifikatehandel finanzieren.
Während sich die Bundesregierung beim Klimaschutz zunehmend schwer tut, haben nun die bisherigen Bremser USA und China auf die Überholspur gewechselt. Die Regierungschef der beiden Länder haben eine Erklärung abgegeben, dass künftig deutlich mehr tun wollen.
Die Einspeisevergütung für Strom aus neuen Photovoltaik-Anlagen wird 2015 in Österreich leicht sinken. Der Investitionszuschuss bleibt jedoch stabil.
Einen schnellen Ausstieg aus der Kohleverstromung ist nach Ansicht der SPD-Chefs und Bundeswirtschaftsministers unrealistisch. Kohle und Gas sind Gabriel zufolge notwendig, um Photovoltaik und Windkraft „Rückendeckung“ für die Energiewende zu geben.