Die Internationale Handelskommission der USA hat nun die Entscheidung des Handelsministeriums bezüglich der Anti-Dumping- und Anti-Subventionszölle für kristalline Photovoltaik-Produkte aus China und Taiwan bestätigt. Solarworld begrüßte die Entscheidung.
Der Verband hat grundsätzliche Bedenken, dass mit dem nun vorgelegten Entwurf die Ausschreibungsziele – Kosteneffizienz, Erreichen der Ausbauziele und Wahrung der Akteursvielfalt – erreicht werden können. Besonders kritisch ist, dass keine Sonderregelungen für kleine Unternehmen und Bürgerenergie bei den Ausschreibungen von Photovoltaik-Freiflächenanlagen vorgesehen sind.
Video-Interview: Hans-Josef Fell, Präsident der Energy Watch Group und Mitautor des EEG, kritisiert die aktuelle Energiepolitik der Bundesregierung und fordert unter anderem mehr Wettbewerbsgleichheit. Im Interview spricht er über nötige Korrekturen am Strommarkt-Design, Optionen für den Kohleausstieg, Lobbyarbeit der fossilen und erneuerbaren Energieerzeuger sowie die nächsten Schritte in der Energiewende.
Der japanische Photovoltaik-Markt war in den vergangenen zwei Jahren hinter China auf Rang zwei bei der neu installierten Leistung. Zum April könnten die Photovoltaik-Einspeisetarife um bis zu 18 Prozent sinken, wie die Analysten von Bloomberg New Energy Finance schätzen.
Nach einer Agenturmeldung droht der erste Termin für die Ausschreibungen von Photovoltaik-Freiflächenanlagen zu scheitern. In der Unionsfraktion regt sich Widerstand gegen die Pläne von SPD-Chef und Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel. Dabei geht es um die Einbeziehung von benachteiligten Ackerflächen für den Bau von Solarparks, wie er ab 2016 im Entwurf vorgesehen ist.
Es gibt eine breite Zustimmung bei Privathaushalten, Industrieunternehmen und Energieversorgern für den Ausbau der Photovoltaik, Windkraft und Biomasse in Deutschland. Allerdings sind noch einige Hürden zu nehmen, wenn die Energiewende in Deutschland ein Erfolg werden soll, wie eine aktuelle Studie zeigt.
Der Bundeswirtschaftsminister hält offensichtlich auch nicht viel vom Ansinnen der fossilen Energiewirtschaft, ihnen das Vorhalten von Kapazitäten zu bezahlen. Erst in der vergangenen Woche hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel ebenfalls betont, dass sie die Einführung von Kapazitätsmärkten ablehnt.
Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) fordert dringende Nachbesserungen am Verordnungsentwurf für Photovoltaik-Ausschreibungen auf Freiflächen. Am 28. Januar soll die Verordnung im Bundeskabinett verabschiedet werden.
In ihrem jüngsten Bericht verweist die Agentur darauf, dass in vielen Ländern der Erde Biomasse, Wasserkraft, Geothermie und Windkraft an Land konkurrenzfähig oder billiger sind als fossile Kraftwerke. Die Preise für Strom aus Photovoltaik-Anlagen sind in vielen Ländern in den vergangenen Jahren dramatisch gesunken und haben damit die größte Reduktion aller Erneuerbaren erreicht.
Das nun entworfene Design für Ausschreibungen bei Photovoltaik-Freiflächenanlagen bewertet der Ökostromanbieter als Schlag gegen kleine Betreiber und Energieanbieter. Die Erfahrungen aus dem Ausland zeigten, dass Ausschreibungen nicht geeignet sind, um den Ausbau von Erneuerbaren kostengünstig voranzutreiben.