Der chinesische Photovoltaik-Hersteller blieb angesichts der schwierigen Marktlage im dritten Quartal leicht hinter den Vorquartalsergebnissen zurück. Für das Gesamtjahr hob Jinko Solar allerdings nochmals seine Prognose an und will nun bis zu 6,7 Gigawatt Solarmodule absetzen.
Mittlerweile haben fast alle großen chinesischen Photovoltaik-Hersteller aus der Vereinbarung zu den Mindestimportpreisen in der EU zurückgezogen. Brüssel gewährte fünf großen Herstellern nun den Rückzug von der Vereinbarung. Nach eigenen Angaben wollen diese Europa künftig mit Solarmodulen beliefern, die außerhalb Chinas gefertigt werden, um so die Zahlung von Anti-Dumping- und Anti-Subventionszölle zu vermeiden.
Im Auftrag der Jordan Ahli Bank werden die Partnerunternehmen Phoenix Solar und Al Rokh ein Photovoltaik-Kraftwerk mit einer Nennleistung von 1,5 Megawatt errichten. Die Jordan Ahli Bank kann dann den dort erzeugten Strom im ganzen Land zu günstigen Preisen beziehen.
Der französische Ölkonzern Total bestätigt den Plan, mehr als 300 Millionen US-Dollar in Solaranlagen zu investieren. Diese sollen weltweit auf den Dächern von rund 5000 eigenen Tankstellen errichtet werden. Der Hersteller Sunpower wird dafür die Module liefern.
Der chinesische Photovoltaik-Hersteller hat seinen 55-prozentigen Anteil an seiner Projektgesesellschaft für 250 Millionen US-Dollar in bar an ein Konsortium verkauft. Dieses wird angeführt von dem Vorsitzenden des Direktorengremiums von Jinko Solar.
Das US-Unternehmen Ideal Power hat den Auftrag bekommen, Batteriespeicher-Systeme mit einer Gesamtleistung von einen halben Megawatt nach Deutschland zu liefern. Damit steigt Ideal Power nach eigenen Angaben erstmalig in den deutschen Markt ein.
Der Photovoltaik-Anlagenbauer unterzeichnete kürzlich einen umfassenden Rahmenvertrag über die strategische Zusammenarbeit in diesem Bereich. Manz geht von Aufträgen im dreistelligen Millionenbereich für CIGS-Produktionen im Zuge der Kooperation aus.
Postämter in Bangladesch sollen mit Solarmodulen und Batterie-Speichern ausgestattet werden, um sich vor Stromausfällen zu schützen und in netzfernen Gebieten Diesel einzusparen. Das deutsche Unternehmen Astronergy liefert dafür die Solarmodule.
In einem schwierigen Marktumfeld konnte der deutsche Photovoltaik-Hersteller seinen Absatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum leicht steigern. Der internationale Preisverfall bei Solarmodulen von mehr als 20 Prozent schlägt sich allerdings erheblich auf die Quartalsergebnisse von Solarworld nieder.
Der Photovoltaik-Anlagenbauer verfügt nach den ersten drei Quartalen über einen hohen Auftragseingang und -bestand. Den Umsatz und Gewinn aus dem Großauftrag des chinesischen Konzerns CNBM wird Singulus im Wesentlichen erst im kommenden Jahr generieren.