Bangladesch will 8.500 Postämter mit PV-Anlagen und Speichern ausstatten

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Bis Anfang 2018 sollen 8.500 Postämter in Bangladesch mit Photovoltaik-Anlagen und Speichersystemen ausgestattet werden. Dem Modullieferanten Astronergy zufolge sind 1.500 dieser Anlagen bereits installiert. Vier 250-Watt-Module sollen zusammen mit einem Batteriespeicher an jedem Postamt für eine stabile und unabhängige Stromversorgung sorgen, teilte Astronergy am heutigen Montag mit. Diese Anlagen sollen in Regionen, die nicht an das Stromnetz angeschlossen sind oder an häufigen Stromausfällen leiden, für Unabhängigkeit und Versorgungssicherheit sorgen. Die Regierung von Bangladesch will das Projekt mit 20 Millionen US-Dollar (18,65 Millionen Euro) unterstützen.

"In Bangladesch ist das Stromnetz unterentwickelt und es gibt manchmal lange Stromausfälle, die das ganze Land betreffen. Unsere Solarmodule garantieren zusammen mit den Batteriespeichern drei bis fünf Tage Unabhängigkeit", sagt Thomas Volz, CEO der Astronergy Solarmodule GmbH in Frankfurt. Syed Bakhtiar Ali, CEO des bangladeschischen EPC-Unternehmen Omni Power, das für Installation und Wartung der Anlagen zuständig ist, erklärt: "Da die Postämter in vielen Regionen des Landes der einzige Kontaktpunkt mit der Außenwelt für die Bevölkerung sind, wollten wir hochwertige Module verwenden. Lange Transportwege und das tropische Klima stellen höhere Anforderungen an die Solarmodule.” Um diesen Anforderungen zu genügen gibt Astronergy an, bei der Modulproduktion nur Materialien von Tier 1-Zulieferern zu verwenden. Außerdem würden die eigenen Module automatisch mittels Elektrolumineszenz-Untersuchungen automatisch auf Mikrorisse und Zellbrüche untersucht. (Ylva Gouras)

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