Mit dem Eigentümerwechsel will der Photovoltaik-Hersteller seine Expansionspläne schneller vorantreiben. Seit 2015 gehörte REC zum chinesischen Unternehmen Bluestar, von dem Reliance New Energy Solar nun 100 Prozent der Anteile übernimmt.
Noch gibt es wenige dieser Photovoltaik-Projekte, die die drohenden Schwierigkeiten bei der Stromerzeugung im Winter mindern könnten. Die Anlage mit 2,2 Megawatt befindet sich an einer Stauseemauer in 2500 Meter Höhe und soll etwa die Hälfte des Solarstroms im Winter produzieren. Die vollständige Inbetriebnahme verzögert sich allerdings bis zum August 2022.
Die The Smarter E Europe fand diese Woche in München statt. Zwar war die 30. Iteration der Photovoltaik-Messe vergleichsweise „gemütlich“, doch der Besuch dürfte sich für viele Dank neuer Produkte und alter Bekannter trotzdem gelohnt haben.
An den Strombörsen steigen die Preise momentan in ungeahnte Höhen. Ein wesentlicher Grund sind die stark gestiegenen Kosten für Erdgas, aber auch der zu zögerliche Ausbau von Photovoltaik und Windkraft spielt eine entscheidende Rolle. Eine Beruhigung der Situation scheint nicht in Sicht – dafür werden Stimmen für eine Laufzeitverlängerung der AKW lauter.
Das Solarmodul mit 210 Millimeter großen Wafern kann nach Angaben des chinesischen Photovoltaik-Herstellers eine Leistung von bis zu 703,6 Watt und einen Wirkungsgrad von 23,08 Prozent erreichen. Diese Ergebnisse bestätigte der TÜV SÜD.
Die Zukunft der Nahrungsmittelproduktion benötigt deutlich mehr Strom als die konventionelle Landwirtschaft derzeit. Den sollen erneuerbare Energien liefern, auch die Photovoltaik.
Großes Interesse unter Dachdeckern und Heizungsbauern erregt auf der Intersolar ein Photovoltaik-Dachziegel, der eine erstaunlich hohe Energieausbeute verspricht, das Dachdecken vereinfacht und sogar Heizwärme liefert. Entwickelt haben ihn die Ingenieure von Paxos und Meyer Burger will ihn 2022 auf den Markt bringen
Während der The Smarter E ist das Team von pv magazine immer auf der Spur von Trends, aktuellen Entwicklungen und auch abseitigen Skurrilitäten. Dabei zeigt sich, dass die aktuelle Lage auf dem Modulmarkt viele Photovoltaik-Hersteller und EPC-Unternehmen weltweit beschäftigt. Vielleicht ist es auch die Chance, die Solarindustrie im größerem Maßstab wieder auf den alten Kontinent zurückzuholen.
Dazu hat der Photovoltaik-Anlagenbauer eine Kooperation für den Bau und Vertrieb der Maschinen mit Zahoransky vereinbart. Zielgruppe für die innovative Fertigungstechnologie sind Hersteller, die künftig auch Matrix-Schindelmodule für gebäudeintegrierte Photovoltaik-Anwendungen anbieten wollen.
Auf seinem Capital Markets Day bestätigte das Unternehmen seine Pläne. Die V4Drive-Technologie wird nun auf noch größere Zellformate übertragen, um sie für die Elektromobilität einsetzbar zu machen. Die Massenproduktion soll dann 2023 starten.