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Märkte

Gefallene EEG-Umlage macht Hoffnung auf sinkende Strompreise – Forderung nach kompletter Abschaffung bleibt erhalten

Reaktionen: Mit gut 3,7 Cent pro Kilowattstunde fallen die Kosten für die EEG-Umlage um mehr als 40 Prozent im nächsten Jahr. Bei Verbänden und Organisationen weckt dies Hoffnung für eine Entlastung der Endverbraucher. Zugleich bleibt die komplette Abschaffung der EEG-Umlage als kurzfristiges Ziel erhalten.

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EEG-Umlage sinkt drastisch auf 3,723 Cent pro Kilowattstunde

Bereits im Vorfeld gab es Berichte über eine starke Reduzierung. Die Übertragungsnetzbetreiber bestätigten nun die Absenkung um knapp 2,8 Cent pro Kilowattstunde für die EEG-Umlage im nächsten Jahr und damit ein Niveau, was zuletzt vor rund zehn Jahren erreicht wurde.

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EU-Kommission schlägt erneuerbare PPAs gegen Strompreisanstieg vor

Die Lage an den Energiemärkten ist angespannt. Nachdem es schon nationale Vorstöße zum Handeln gab, hat jetzt die Europäische Kommission in einer Mitteilung ihre Handlungsempfehlungen bekannt gegeben. Genauso wie sich die Ursache für die hohen Energiepreise nicht auf einen ausschlaggebenden Punkt reduzieren lassen, gibt es auch eine Vielzahl an Maßnahmen die von der Kommission vorgeschlagen wurden. Allerdings zeichnet sich auch ab, dass ein wesentlicher Bestandteil der Lösung in den erneuerbaren Energien liegen soll.

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Baden-Württembergs Umweltministerin wirbt für Photovoltaik-Pflicht auf Bundesebene

Aus den Sondierungsgesprächen in Berlin dringt nicht viel raus, doch die Erinnerung an den Punkt im Wahlprogramm von Grünen und Sozialdemokraten könnte Verhandlungsgegenstand der fortlaufenden Gespräche werden.

IEA: Keine neuen Öl- und Gasfelder mehr erschließen und Investitionen in Erneuerbare verdreifachen

Mit ihrem jüngsten World Energy Outlook sendet die Internationale Energieagentur klare Signale an die Regierungschefs im Vorfeld der Klimakonferenz COP 26 in Glasgow. Nur mit einem deutlich beschleunigten Ausbau von Photovoltaik, Windkraft und Co. könnten die Energiemärkte stabilisiert werden.

TÜV Rheinland prüft für EnBW Module und Wechselrichter für förderfreie Solarparks

Der Energiekonzern hat in Brandenburg das bislang größte Photovoltaik-Kraftwerk ohne EEG-Förderung in Deutschland realisiert und plant in der Nähe noch zwei weitere. Die Solarparks sollen 30 Jahren am Netz bleiben, weshalb die Qualität der Komponenten besonders wichtig ist, die der TÜV Rheinland nun untersuchen soll.

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Wiwin-Crowdfunding bringt 1 Million Euro für 3 Photovoltaik-Anlagen mit 101 Megawatt in 2 Tagen

Die Solarparks werden in Sachsen und Brandenburg von Enen Endless Energy entwickelt. 281 Crowdinvestoren beteiligten sich mit durchschnittlich 3550 Euro.

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Reliance investiert 25 Millionen Euro in Nexwafe

In der neuen Finanzierungsrunde war das indische Unternehmen damit der größte Investor und will die Wafer-Technologie auch in seiner geplanten Gigawatt-Fertigung in der Heimat einsetzen. Insgesamt sammelte Nexwafe 39 Millionen Euro ein, unter anderem beteiligten sich Innoenergy, Lynwood, Saudi-Aramco Energy Ventures.

Marktwerte für Photovoltaik und Windkraft zweistellig

Der Trend ging in den vergangenen Monaten schon deutlich nach oben. Im September machten die Marktwerte nochmal einen großen Satz nach oben. So wurde für Solarstrom an der Börse ein durchschnittlicher Wert von 11,715 Cent pro Kilowattstunde gezahlt.

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Agri-Photovoltaik-Projekt mit Biodiversitätsaspekt erhält Zuschlag in österreichischer Ausschreibung

Eine Expertenjury hat zehn Projekte ausgewählt, die in der Auktion „Muster- und Leuchtturmprojekt Photovoltaik“ des Klima- und Energiefonds einen Zuschlag erhielten. Eines davon ist „EWS Sonnenfeld Bruck/Leitha“ – eine Forschungs- und Demonstrationsanlage, die die beste Kombination von Pflanzenkulturen, Bewirtschaftungsformen und gleichzeitiger Solarstromgewinnung evaluieren soll.