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Highlights der Woche

Bayern fordert sofortige Aufhebung des 52 Gigawatt-Deckels für Photovoltaik

Deutschland kann sich einen Einbruch bei der Photovoltaik nicht leisten, wenn es die Energiewende ernst meint. Bayerns Wirtschafts- und Energieminister bezeichnete den Deckel als Relikt aus alten Förderzeiten.

Rheinland-Pfalz setzt Einspeisebegrenzung von 50 Prozent für Photovoltaik-Speicherförderung aus

Bislang sind gut 400 Anträge für das im Oktober gestartete Förderprogramm von Privathaushalten gestellt worden. Auf die eigentlich vorgesehene Begrenzung der Einspeiseleistung des erzeugten Solarstroms verzichtet das Ministerium vorerst.

EU-Parlament ruft Klimanotstand aus

Rund zwei Drittel der Abgeordneten stimmten für die Resolution zur Ausrufung des Klima- und Umweltnotstandes und fordert sofortige Maßnahmen zur Begrenzung der Auswirkungen des Klimawandels. Die EU sollte sich auf der UN-Konferenz dazu verpflichten, die Netto-Treibhausgasemissionen bis 2050 auf null zu senken, so das Parlament.

Axpo plant alpines Photovoltaik-Kraftwerk an Staumauer

Der Schweizer Energiekonzern will die erste Anlage dieser Art beim Bundesamt für Energie als Leuchtturmprojekt anmelden. Sie soll vor allem auch im Winter den benötigten Solarstrom produzieren.

Neuer Referentenentwurf zum Kohleausstiegsgesetz aufgetaucht – Abschaffung des 52-Gigawatt-Deckels und alle weiteren EEG-Änderungen rausgestrichen

Der ursprüngliche Plan war es, mit dem Kohleausstiegsgesetz das Auslaufen der Solarförderung für Photovoltaik-Anlagen bis 750 Kilowatt aus dem EEG zu streichen. Doch der aktuelle Referentenentwurf sieht nur noch 7 statt 17 Artikel vor. Unter den gestrichenen Artikeln ist auch der zu den geplanten Änderungen des EEG.

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Bundesnetzagentur und Bundeskartellamt sehen derzeit keine Marktbeherrschung bei der Stromerzeugung

Auch wenn die Marktanteile der größten fünf Stromerzeuger weiter rückläufig sind, so wollen die Behörden dies für die Zukunft doch nicht ausschließen. Zugleich haben sie analysiert, dass RWE „in einer nicht unerheblichen Anzahl von Stunden im Jahr unverzichtbar“ für die Stromversorgung in Deutschland ist. Der Strompreis für Haushaltskunden stieg in diesem Jahr erstmals über die Schwelle von 30 Cent pro Kilowattstunde.

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Landgericht Mannheim entscheidet in einem von zwei Solaredge-Patentklagen zugunsten von Huawei

In zweiten anhängigen Verfahren verschoben die Richter eine weitere Anhörung. Nach Angaben von Huawei ist die Verschiebung auf unzureichende Beweise zurückzuführen. Der chinesische Photovoltaik-Hersteller behauptet zudem, dass das Europäische Patentamt beschlossen habe, das Patent von Solaredge bezüglich der Multi-Level-Topologie für Wechselrichter zu widerrufen. Solaredge plant, gegen beide Entscheidungen in Berufung zu gehen.

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Powerdoo schließt sich Solytic an

Interview: Das Berliner Unternehmen ist auf Wachstumskurs und hat in den vergangenen Monaten die Anzahl seiner Photovoltaik-Anlagen im Portfolio kräftig ausgebaut. Solytic überwacht mittlerweile knapp ­­100.000 Photovoltaik-Anlagen und entwickelt einen datengetriebenen Berater rund um das Thema Photovoltaik. Nun hat es zur weiteren Verstärkung den Rostocker Konkurrenten samt der zwei Photovoltaik-Veteranen Johannes Dahl und Steffen Mangold übernommen.

Grüne und CDU vereinbaren Solarstrategie für Hamburger Stadtbezirk

Künftig wollen die Bezirkspolitiker bei Bauvorhaben in Eimsbüttel die Installation von Photovoltaik-Anlagen durchsetzen. Sie folgen damit den Beispielen aus Tübingen und Waiblingen.

Solar-Konzept plant ungeförderte Photovoltaik-Anlagen mit 800 Megawatt in Süditalien

Die Pipeline des deutschen Projektentwicklers besteht aus Photovoltaik-Anlagen mit Land- und Netzanschlussgenehmigung in Apulien und der Basilicata. Einige der Projekte sind in der Provinz Brindisi geplant, wo es bereits mehrere Solarparks gibt, die auf starken Widerstand von lokalen Behörden und Bürgerinitiativen gestoßen sind.