Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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Zur Jubiläumsausgabe werden etwa 550 Teilnehmer im Kloster Banz erwartet. Das PV-Symposium startete in gewohnter Tradition mit Diskussionen zur Politik. Bundeswirtschaftsministerium, Verbände und Wissenschaft ließen die letzte Wahlperiode Revue passieren und stellten die Themen vor, die jetzt auf der Tagesordnung stehen.
Nach einer Analyse von S&P Global könnten die neuen Maßnahmen zur Strompreisgestaltung in China in der ersten Jahreshälfte zu einem Ansturm auf neue Photovoltaik-Anlagen führen. Dies wiederum könnte einen Anstieg der Solarmodulpreise zunächst im Inland und dann auch international bewirken.
Die Nachfrage nach Batteriezellen wird bis 2030 auf etwa eine Terawattstunde jährlich ansteigen. Wenn Europa nicht massiv in den Aufbau von Produktionskapazitäten investiert, droht eine starke Abhängigkeit von Asien. Das EU-Ziel, 90 Prozent des heimischen Bedarfs bis dahin in Europa zu produzieren, wird in der Hälfte der vom Fraunhofer ISI modellierten Szenarien verfehlt.
Der Stromverbrauch steigt weniger stark als erwartet und die Flexibilitäten fehlen noch, um den steigenden Anteil an Photovoltaik und Windkraft mit Blick auf Bezahlbarkeit und Systemstabilität vernünftig zu bewältigen. Daher fordert Stefan Kapferer, dass sich der weitere Ausbau der Photovoltaik stärker an realistischen Annahmen zum erwarteten Stromverbrauch, am Ausbau der Stromnetzinfrastruktur und am netzdienlichen Aufbau von Speicherkapazitäten orientieren sollte.
Ein Wegfall der festen staatlichen EEG-Förderungen würde Investitionen in private Photovoltaik-Dachanlagen stark ausbremsen. Nach Ansicht des Bundesverbands Solarwirtschaft braucht es im Moment einen richtigen Mix aus Markt und Förderung, aber keine disruptive Abkehr vom bisherigen EEG-System.
Die seit 2023 bestehende B2B-Plattform „Enpal.pro“ soll ausgebaut werden. Sie richtet sich primär an regionale Photovoltaik- und SHK-Betriebe und bietet neben der Lieferung von Komponenten auch Unterstützung bei Planung, Finanzierung oder Netzanmeldung. Macht Enpal sich mit der Stärkung regionaler Betriebe selbst Konkurrenz?
Betroffen vom Ende der Modulproduktion sind rund 110 Mitarbeiter. Das Photovoltaik-Unternehmen, dessen Mutter ein taiwanesischer Konzern ist, will den deutschen Standort jedoch nicht ganz aufgeben und arbeitet nach eigenem Bekunden an einer Neuausrichtung.
Der Verband will einen Neustart der Energiewende mit Fokus auf Kosteneffizienz. Dazu hat er Handlungsvorschläge veröffentlicht, die vor allem auf eine stärkere Systemintegration von erneuerbaren Energien abzielen, Co-located-Speicherprojekt fördern und die Netzauslastung erhöhen sollen.
Die „Sonnenquelle Geiseltal“ will bei ihrem Photovoltaik-Projekt in Sachsen-Anhalt ökologische Standards mit einer breiten Beteiligung von Kommunen und Anwohnern kombinieren – ein nach eigenem Anspruch in vielerlei Hinsicht modellhaftes Konzept. Ausgerechnet hier wurde nun der Zoll bei einer Kontrolle der beim ersten Bauabschnitt beschäftigen Arbeiter fündig.
Die RWTH Aachen hat den Preisvergleich in Kooperation mit Octopus Energy erstellt. Die Ursachen sind stark unterschiedliche technische und regulatorische Anforderungen, aber auch die Fördersystematik.