Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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Interview: Holger Fries von Walter Fries Corporate Finance hat in den vergangenen Jahren größere Transaktionen in der Photovoltaik-Branche begleitet. Welche Auswirkungen solche Zusammenschlüsse entlang der Wertschöpfungskette haben, erklärt er im Gespräch. Zudem gibt er Einblicke, warum gerade die Photovoltaik aktuell im Fokus für M&A-Aktivitäten steht.
Reagieren Netzbetreiber nicht auf ein Anschlussbegehren von Betreibern von Photovoltaik-Anlagen bis 50 Kilowatt Leistung, kann diese an einen bestehenden Netzanschluss mit ausreichender Kapazität angeschlossen werden. Dies sieht ein vom Bundeskabinett beschlossene Formulierungshilfe vor und soll zunächst befristet bis Ende Mai 2024 gelten.
Fernwärmenetze ließen sich quasi komplett aus Großwärmepumpen speisen. Dreiviertel des Gasverbrauchs in Deutschland könnten so eingespart werden. Welche Maßnahmen getroffen werden müssen, hat Fraunhofer IEG in einer Studie für Agora Energiewende festgehalten.
Interview: Mit solar4trade gibt es neues Unternehmen am Markt, was Unternehmen beim Einkauf von Solarmodulen, Photovoltaik-Wechselrichtern, Speichersystemen und weiterem Zubehör unterstützt. Wie es dazu kam und was die Vorteile sind, erklärt Mitbegründer Michael Nöding im Interview. Er ist überzeugt, dass Unternehmen durch die datenbasierte Steuerungsprozesse im Einkauf selbst Zeit und Ressourcen sparen.
Nach neuen Zahlen der Nationalen Energiebehörde erreichte China Ende April eine kumulierte installierte Photovoltaik-Leistung von 380 Gigawatt. Analysten erwarten einen Zubau von 150 Gigawatt und mehr allein in China in diesem Jahr.
In Rheinland-Pfalz führt ein historischer Fund dazu, dass ein Solarpark kleiner ausfällt als ursprünglich geplant. Dabei wird die Kreisgrabenanlage aus dem frühen Mittelalter wohl nicht komplett ausgegraben und trotz des im EEG 2023 verankerten, überragendem öffentlichen Interesse von Erneuerbaren muss die Fläche freigehalten werden.
Interview: Peter Fath, Geschäftsführer von RCT Solutions, plant und begleitet Fabrikbau weltweit und jetzt auch konkret in Deutschland. Er hält eine Anfangsunterstützung für notwendig, soll eine Ansiedlung in Europa erfolgreich sein. Bei Herstellung in Deutschland würden außerdem aus diversen Gründen zwei bis drei Cent Kostenunterschied zu Modulen aus Fernost bleiben, mit denen man umgehen muss.
Mit einer herstellerübergreifenden Softwarelösung sollen Wärmepumpen intelligent und netzdienlich in der Energieversorgung von Privathaushalten eingebunden werden und das Stromnetz stabilisieren. Erster Partner von Sonnen ist der Wärmepumpen-Hersteller NIBE, weitere sollen folgen.
Interview: Solarunternehmer Karl-Heinz Remmers hat die Stellungnahme europäischer Unternehmer zum Wiederaufbau einer Photovoltaik-Produktion im Februar mitverfasst. Er vermisst in der gegenwärtigen Debatte große Ziele und besteht darauf, dass auch europäische Solarmodule günstig sein müssen und können. Remmers plädiert für das Ziel, nicht auf wie bisher geplant auf 30 Gigawatt zu skalieren, sondern auf 600 Gigawatt, und damit 20 Prozent globalen Marktanteil anzustreben.
Einhergehend mit der anziehenden Nachfrage nach privaten Photovoltaik-Dachanlagen steigt auch die Zahl neu installierter Batteriespeicher in Eigenheimen. Im ersten Halbjahr werden so neben 293.000 neuen Photovoltaik-Anlagen bis 20 Kilowatt auch 239.000 neue Heimspeicher nach den Erwartungen der Bonner Analysten zugebaut.