Bei den Koalitionsverhandlungen sollten Union und SPD über die geplanten Sonderausschreibungen für Photovoltaik und Windkraft hinausgehen, wenn das Ausbauziel bei erneuerbaren Energien bis 2030 erreicht werden soll. Das Solar Cluster Baden-Württemberg fordert unter anderem die Aufhebung des 52-Gigawatt-Deckels für die Solarförderung sowie neue Anreize bei Eigenverbrauch und Quartierslösungen. Umwelt- und Energieverbände wollen zudem eine schnellere Abschaltung der Atomkraftwerke.
Gemeinsam wollen die Photovoltaik-Unternehmen auf diesem Weg integrierte Lösungen für Supermärkte anbieten, bei denen Kühl- und Kältetechnik, Photovoltaik, Speicher und Elektromobilität vernetzt werden. SMA und Danfoss bauen damit ihre strategische Partnerschaft weiter aus.
Eine repräsentative Umfrage von Lichtblick zeigt, dass Energiethemen beim Hauskauf immer wichtiger werden. Rund ein Viertel der Befragten gaben an, dass ihnen die eigene Stromproduktion samt Speicher bei der Entscheidung für eine neue Wohnung oder ein neues Haus besonders wichtig ist.
Interview: Der Iran will in den kommenden Jahren neue Photovoltaik- und Windkraftanlagen mit fünf Gigawatt zubauen. Die ersten Stromabnahmeverträge sind dafür bereits geschlossen. Das deutsche Unternehmen Geon sicherte sich eine Förderung für einen Solarpark mit 120 Megawatt Leistung. Geschäftsführer Sharam Roghani erklärt im Interview, warum das nur die halbe Miete ist und warum die Finanzierung von Projekten im Iran so schwierig ist. Noch hat er keine finanzierende Bank gefunden und die Zeit wird knapp.
Mit der Akquisition sind Service-Aufträge für Photovoltaik-Anlagen mit insgesamt rund 300 Megawatt verbunden. Die Sybac Service GmbH wird zunächst als eigenständige Gesellschaft weitergeführt und voraussichtlich im zweiten Quartal mit der Baywa re Operation Services GmbH verschmolzen.
Der Photovoltaik-Hersteller hat den Absatz seiner Wechselrichter im vergangenen Jahr weiter gesteigert. Umsatz und EBITDA gingen 2017 allerdings zurück. Das soll sich dieses Jahr wieder ändern.
Der Energiekonzern hat vor einigen Jahren den Sprung in die neue Energiewelt gewagt. Nun eröffnete der Eon-Vorstandschef die Handelsblatt Jahrestagung Energiewirtschaft in Berlin mit Worten, die seinen Sinneswandel zementieren sollen, auch wenn er sich nicht zum neuen aufrechten Kämpfer gegen Kohlekraftwerke stilisieren lassen wollte.
Das Saarbrücker Unternehmen betreut nun große Photovoltaik-Anlagen mit rund 600 Megawatt Gesamtleistung in Deutschland. Zum Kaufpreis wollte sich Enovos nicht äußern.
EU Prosun fordert ein bilaterales Abkommen, das europäischen Photovoltaik-Herstellern einen weiteren Import zu festgelegten Preisen in die USA erlaubt. Bei Solarpower Europe geht man infolge der Importzölle von einer Schrumpfung des Photovoltaik-Marktes und den Verlust vieler Arbeitsplätze aus. Bei SAFE setzt man dagegen große Hoffnung in ein baldiges Auslaufen der Handelsbeschränkungen in Europa.
Die Entscheidung in der Section 201-Petition ist auf der Website des US-Handelsbeauftragten Robert Lighthizer veröffentlicht worden. Die Importzölle, die sukzessive über die nächsten vier Jahre abgesenkt werden, soll der Solarindustrie in den USA eine neue Überlebensperspektive geben.