Baywa re verkauft sieben Solarparks in den Niederlanden an Encavis

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Baywa re hat sieben Photovoltaik-Anlagen mit mehr als 80 Megawatt Gesamtleistung, die es im vergangenen Jahr in den Niederlanden gebaut hat, an die Encavis Asset Management (AM) AG veräußert. Zu den verkauften Solarparks, deren Größe zwischen 5 und knapp 22 Megawatt liegt, gehören auch die beiden bislang realisierten schwimmenden Photovoltaik-Anlagen sowie die Freiflächenanlage am Flughafen von Groningen. Zum Volumen der Transaktion machte Baywa re keine Angaben. Es sei Stillschweigen vereinbart worden, erklärte ein Sprecher auf Anfrage von pv magazine. „Der erfolgreiche Verkauf dieser Solarparks macht deutlich, dass die Erneuerbare-Energien-Branche trotz der Corona-Krise weiter floriert“, erklärte Baywa-Vorstandsmitglied Matthias Taft.

Seit März 2018 ist Baywa re auf dem niederländischen Photovoltaik-Markt aktiv. Damals ging das Münchner Unternehmen mit dem hiesigen Entwickler Groen Leven eine Partnerschaft zur Realisierung einer großen Projektpipeline ein. Mit der Vereinbarung mit Encavis AM seien nun die ersten, in den Niederlanden realisierten Photovoltaik-Anlagen verkauft worden. Weitere sollen in den kommenden Monaten folgen. „Der Verkauf ist ein weiterer Beleg dafür, dass unser Eintritt in den niederländischen Markt die absolut richtige Entscheidung war“, so Taft weiter. Baywa re habe mittlerweile die Teamstärke vor Ort verfünffacht.

In Kooperation mit Groen Leven gehört Baywa re auch zu den größten Entwicklern von schwimmenden Photovoltaik-Anlagen in Europa. Allein in diesem Jahr sei der Bau von solchen Anlagen mit insgesamt 100 Megawatt geplant. Erst kürzlich hatte Baywa re den Bau der bislang größten Floating-Anlage in den Niederlanden erfolgreich abgeschlossen. Es sei mit 27,4 Megawatt Leistung die bisher größte schwimmende Photovoltaik-Anlage außerhalb Chinas.

highlights und spotlights

Zimmermann PV-Stahlbau und Baywa re wurden für ihr Vorreitersystem für Floating PV im März mit dem Siegel pv magazine top innovation ausgezeichnet.

Preis für gute Ideen – das sagt die Jury:

Schwimmende Photovoltaik auf Wasserflächen. Die Idee ist alt, doch jetzt starten der Unterkonstruktionshersteller Zimmermann PV-Stahlbau und der Projektentwickler Baywa re in Europa mit Multimegawatt-Projekten durch. Die bekannten Qualitätsfragen gehen sie mit einer Eigenentwicklung für das Gestell, die Kabelführung und die Trafostation an. Diese hat daher nach Ansicht der Jury das Prädikat „pv magazine top innovation“ verdient.

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Die Juroren
Volker Quaschning ist Professor für regenerative Energiesysteme an der HTW Berlin. Hans Urban, Experte für Photovoltaik, Speichertechnik und E-Mobilität, berät Schletter, Maxsolar und Smart Power. Winfried Wahl leitet das Produktmanagement bei Longi Solar in Deutschland.

Mehr Infos, bisherige Preisträger und alles zur Bewerbung unter: www.pv-magazine.de/highlights
Einsendeschluss für die nächste Runde: 12. Mai 2020

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