Swissolar moniert besonders den starken Einbruch bei mittleren und großen Photovoltaik-Anlagen, für die die Wartezeiten von sechs Jahren für die Einmalvergütung verkürzt werden muss. Die Nachfrage nach kleinen Anlagen und Photovoltaik-Heimspeichern zog dagegen an.
Im März mahnte die Verbraucherzentrale NRW einige Geschäftsbedingungen der Photovoltaik-Pachtverträge von MEP ab. Nun kündigte das Münchner Unternehmen an, die Photovoltaik-Anlagen zum Verkauf und auch mit Speicher anbieten zu wollen. Die Verbraucherschützer mahnen zur Vorsicht vor diesen neuen Angeboten von MEP und halten sie für wirtschaftlich fraglich und teuer.
Ende März hatte das Landeswirtschaftsministerium versprochen, 1000 Speicher mit bis zu 7000 Euro bezuschussen zu wollen. Bislang ist die dafür notwendige Verordnung jedoch noch nicht in Kraft.
An dem Gemeinschaftsunternehmen hält der indische Partner 75 Prozent und die Schweizer 25 Prozent. Sie wollen künftig zusammen Lithium-Ionen-Batteriezellen, -Module und -Speichersysteme im indischen Bundesstaat Gujarat produzieren.
In den drei Tagen in München fanden etwa 47.000 Besucher den Weg zur The Smarter E. Auffällig viel los war in den Hallen der Modulhersteller, doch auch die Speicheranbieter zeigten sich zufrieden.
Der neue Stromtarif „Lumina“ soll ab August erhältlich sein und den stündlichen Preisen an der Strombörse folgen. Fronius legt Wert auf die Feststellung, dass die Kunden ausschließlich zertifizierten Ökostrom erhalten und nicht den an der Börse gehandelten Graustrom.
Nach einem starken ersten Quartal sind die Anfragen für Photovoltaik-Anlagen und Heimspeicher in den vergangenen zwei Monaten rückläufig gewesen. Nach Aussage von Robert Doelling ist dies aber eine saisontypische Entwicklung.
Das Mannheimer Unternehmen wird ab sofort die Photovoltaik-Speicher des bayerischen Anbieters vertreiben. Im Gegenzug will Fenecon seinen Installlateuren ab Herbst die Beegy-Stromflatrate und eine intelligente Ladesteuerung für Elektroautos anbieten.
Aus Sicht des DIW muss der Ausbau erneuerbarer Energien keinen übermäßigen Stromspeicherbedarf mit sich bringen. Damit widersprechen die Experten einer aktuell diskutierten Analyse von Hans-Werner Sinn.
Mit einer Kombination aus einer Photovoltaik-Anlage und einem virtuellem Stromkonto will Eon Privathaushalten ermöglichen, sich vollständig mit selbst erzeugtem Solarstrom versorgen.