Der März brachte einen deutlichen Anstieg der Batterieerlöse. Trotz nur moderater Veränderungen im durchschnittlichen Preisniveau sorgte das Zusammenspiel aus solarbedingten Preistälern und fossil getriebenen Preisspitzen für ein deutlich attraktiveres Handelsumfeld. Lennard Wilkening, CEO und Mitgründer von Suena Energy, analysiert die Entwicklungen im März und erklärt, warum insbesondere marktübergreifende Strategien an Bedeutung gewinnen.
Noch in der zweiten Jahreshälfte könnten erste Teile der Anlage in Sachsen-Anhalt ans Netz gehen. Bis Ende Juni sollen dafür 300 Batterieeinheiten angeliefert und installiert werden. Die tiefen Preise an der Strombörse zeigen deutlich, es fehlt an Speichern.
Im Pilotprojekt „SUREVIVE“ wird erprobt, wie der Speicher das Stromsystem selbst aktiv stabilisieren. In einem ersten Test hat die Anlage im Mittelspannungsnetz auch im sogenannten netzbildenden Modus so reagiert, wie es Westnetz berechnet und erwartet hat.
Die Inbetriebnahme des Batteriespeichers ist bis zum Jahresende geplant. Er entsteht am Kraftwerksstandort Marbach.
LCP Delta hat in einer Studie analysiert, welchen Beitrag Langzeit-Batteriespeicher innerhalb der Kapazitätsausschreibungen zur Versorgungssicherheit leisten können. Dabei geht es auch um den wirtschaftlichen Vergleich mit Gaskraftwerken und letztendlich die entstehenden Kosten für die Allgemeinheit. Es geht den Autoren jedoch explizit nicht darum, komplett auf neue Gaskraftwerke zu verzichten.
Der Preis für den Batteriespeicher mit mehr als 5 Kilowattstunden Kapazität wird mit 1099 Euro angegeben. Die Kunden von EnviaM erhalten acht Prozent Rabatt im Zuge der Kooperation.
Angesichts der noch ausstehenden Meldungen von Anlagen könnte in Deutschland erstmals die Gigawattstunden-Marke auf Monatsbasis geknackt werden. Rund 45.000 neue Photovoltaik-Heimspeicher sind im März bisher im Marktstammdatenregister eingetragen worden.
Um die Systemkosten des deutschen Stroms zu senken, setzt Wirtschaftsministerin Katherina Reiche in einem Gastartikel der FAZ neben Großbatterien auch auf Gas. Einen ökonomisch sinnvollen und schnellen Weg erwähnt sie dagegen nicht, meint Bastian Gierull. Der CEO von Octopus Energy Deutschland antwortet im Namen der Smart-Meter-Initiative (SMI) von Octopus, Tibber, Ostrom und Rabot Energy.
Fenecon und The Mobility House Solutions arbeiten künftig zusammen, um Ladeinfrastruktur in großem Stil zu realisieren. Und zwar gerade dort, wo es eher limitierende Faktoren für den Ausbau gibt.
Der Ausbau von großer Photovoltaik-Freiflächenanlagen in Kombination mit Batteriespeichern wird politisch seit Jahren als Schlüssel zur Energiewende beschrieben. Zumal erneuerbare Energien heute die günstigste Form der Stromerzeugung sind. Mehr Solarstrom, mehr Flexibilität, weniger Abregelung – die Zielbilder sind klar formuliert. Doch zwischen Anspruch und Realität klafft eine wachsende Lücke. In der Praxis entscheidet nicht die […]