Im vergangenen Jahr sind Batteriespeichersysteme mit einer Kapazität von 17,2 Gigawattstunden neu installiert worden. Dies ist ein Anstieg um 94 Prozent gegenüber 2022. Deutschland führt den Speichermarkt in Europa an und verzeichnete dabei auch ein überdurchschnittliches Wachstum, wie die Analyse von Solarpower Europe zeigt.
Für Photovoltaik- und Windkraftanlagen gilt die Regelung bereits. Mit der Verabschiedung des „Jahressteuergesetzes 2024“ dürfte sie auch auf große Energiespeicher ausgeweitet werden.
Die Produktion soll zum Jahresende eingestellt werden. Zuvor hatte Solarwatt bereits angekündigt, die Modulfertigung in Dresden zu beenden. Sämtliche Module und Speicher lässt das Dresdener Unternehmen künftig ausschließlich in Asien herstellen.
Erstmals seit vier Jahren richtete der TÜV Rheinland wieder eine Konferenz aus: Mit der zweitägigen Solar Energy Conference tritt ein neues Format an die Stelle des ehemaligen Modulworkshops. Die Resonanz der fast 90 Teilnehmer, darunter Fachleute aus der Photovoltaik-Anlagenbranche und der Energieversorgung, war positiv, insbesondere zu den Vorträgen über große Batteriespeicher und Markttrends.
Investitionen zwischen 35.000 und 5 Millionen Euro werden mit dem Programm gefördert. Grundsätzlich werden Stromspeicher mit bis zu 20 Prozent über den Tilgungszuschuss unterstützt, die anderen Förderteile mit bis zu 10 Prozent. Die Betreiber dürfen jedoch keine EEG-Förderung beanspruchen.
Forscher des Fraunhofer ISE haben die Leistung einer Wärmepumpe für Wohngebäude in Verbindung mit einer Photovoltaik-Dachanlage mit Batteriespeicher ermittelt. Sie stellten auch fest, dass diese Kombination die Leistung der Wärmepumpe deutlich verbessert und gleichzeitig den solaren Eigenverbrauch erheblich steigert.
100 Gigawattstunden Batteriekapazität durch Elektroautos sind ein Meilenstein. Statt das Stromnetz zu belasten, unterstützen sie es. Wenn das Potenzial mehr genutzt werden wird, wird es schon beim aktuellen Fahrzeugbestand in der gleichen Größenordnung liegen wie das der Pumpspeicherkraftwerke und der stationären Batterien. Intelligentes Laden kann einspringen, wenn die Stromerzeugung durch Wind und Photovoltaik nicht mit dem aktuellen Verbrauch übereinstimmt. Unsere Autoren Christopher Hecht und Jan Figgener sehen bei allen Beteiligten Vorteile.
Der Photovoltaik-Ausbau in Deutschland boomt. Mit einer installierten Leistung von 14 Gigawatt im vergangenen Jahr wurde das Zubauziel der Bundesregierung von 9 Gigawatt deutlich übertroffen. Damit Solarenergie auch dann genutzt werden kann, wenn die Sonne nicht scheint, bedarf es entsprechender Speicherlösungen. Das hat auch die Bundesregierung erkannt und arbeitet mit Hochdruck an einer Speicherstrategie. Auch […]
Der Betreiber Preussen Elektra teilt mit, wie es mit dem Gelände des stillgelegten AKW Brokdorf weitergehen soll. Der Konzern plant den größten Batteriespeicher Europa mit 800 Megawatt Leistung und 1600 Megawattstunden Kapazität. Bevor Preussen Elektra mit dem Bau beginnen kann, braucht der Betreiber eine Genehmigung für den Rückbau des Kernkraftwerks.
Großspeicher mit und ohne Photovoltaik-Anlagen erleben aktuell einen ordentlichen Aufschwung am deutschen Markt. Damit die Anlagen sich auch rentieren, ist eine entsprechende Handelsstrategie für den erzeugten beziehungsweise gespeicherten Strom nötig. Dabei kann eine künstliche Intelligenz helfen. Das ist gut für die Betreiber, senkt die Stromkosten und stabilisiert das Netz.