EEG-Neuanlagen sollen künftig keine Vergütung mehr bei negativen Preisen erhalten und die Übertragungsnetzbetreiber dürfen abregeln, um nicht zu negativen Preisen verkaufen zu müssen. Nicht nur mit dieser Regelung will das Bundeswirtschaftsministerium mehr Speicher anreizen. Ein weiteres Ziel ist, alle Anlagen für den Netzbetrieb sicht- und steuerbar zu machen.
Erst kürzlich brannten wieder wohl zwei Photovoltaik-Heimspeicher von Senec. Das Leipziger Unternehmen reagierte nun auf kursierende Gerüchte, es handele sich dabei auch um bereits getauschte Speichermodule und prüft rechtliche Schritte.
Eine aktuelle Marktanalyse von ADAC Solar zeigt, dass viele Großstädte in Deutschland eigene Zuschüsse anbieten, wenn Hausbesitzer in Photovoltaik-Anlagen und mehr investieren wollen. Mehr als 20.500 Euro sind demnach in Düsseldorf an staatlichen Förderungen möglich und in Stuttgart sind es noch mehr als 18.000 Euro.
Einem europäischen Forschungsverbund ist es gelungen, einen Prototyp einer Festkörperbatterie herzustellen. Dank eines neuen Herstellungsverfahrens lassen sich hohe Energiedichten erreichen. Der Herstellungsprozess lässt sich mit modernen Produktionslinien für Lithium-Ionen-Batterien umsetzen.
Schätzungsweise eine Million Photovoltaik-Balkonanlagen gibt es bereits in Deutschland. Marcus Vietzke, Geschäftsführer von Indielux und Mitbegründer der DGS-Arbeitsgruppe PVplug, sieht ein großes Potenzial, dass viele der Stecker-Solar-Geräte auch mit Batteriespeichern nachgerüstet werden. Er erklärt, welche Meldepflichten die Betreiber bezüglich Marktstammdatenregister und Netzbetreibern haben.
Die Energiewende in Deutschland kommt voran: Im ersten Halbjahr 2024 stieg der Anteil der erneuerbaren Energien am Strommix auf 57 Prozent. Dieser neue Zustrom erneuerbarer Energien bringt das Stromnetz an seine Grenzen. Batteriespeicher und ein optimiertes Redispatch-Verfahren könnten eine Schlüsselrolle dabei spielen, die Integration Erneuerbarer zu verbessern und Netzengpässe zu reduzieren. Allerdings gibt es noch einige Hürden zu überwinden, meint Benedikt Deuchert.
Die erste Photovoltaik-Freiflächenanlage mit 14 Megawatt ging in Nickelsdorf ans Netz. Weitere 68 Megawatt sind am Standort bereits im Bau. Zudem ist am Standort bereits ein Windpark vorhanden und ein großer Batteriespeicher soll bis zum nächsten Jahr ergänzt werden.
Die Ampelkoalitionäre haben sich auf einen Bundeshalthalt 2025 verständigt und parallel dazu auch auf eine sogenannte Wachstumsinitiative, in der tiefgreifende Änderungen bei der Förderung von Erneuerbaren-Anlagen vorgesehen sind.
Eine Analyse von Eon und der RWTH Aachen stellt dar, wie schnell sich Wärmepumpen mit und ohne Photovoltaik-Anlage und Speicher in verschiedenen Haustypen rechnen – auch im Vergleich zu Gasheizungen. Meist ist eine Wärmepumpe mit Photovoltaik wirtschaftlicher als ohne. Balkonsolar amortisiert sich in der Regel in drei bis sechs Jahren. Eine begleitende Umfrage zeigt, dass die meisten Menschen die Wirtschaftlichkeit klimafreundlicher Energietechnologien unterschätzen.
Die Ursache für das Feuer ist noch unklar. Der entstandene Sachschaden ist enorm.