Mehr als 377,6 Megawatt an Photovoltaik-Anlagen sind in dem Monat bei der Bundesnetzagentur neu gemeldet worden. Der Brutto-Zubau stieg damit in diesem Jahr auf bislang 3344 Megawatt. Die Solarförderung sinkt im Dezember um ein weiteres Prozent und der 52-Gigawatt-Deckel rückt immer näher. Die festen Einspeisetarife liegen erstmals für alle Anlagen unter der Marke von 10 Cent pro Kilowattstunde.
Die Photovoltaik-Supermacht hat bis Ende September nur 16 Gigawatt installiert, so Wang Bohua, Generalsekretär der China Photovoltaic Industry Association. Wenn es kein Zehn-Wochen-Wunder gibt, scheint der jährliche Photovoltaik-Zubau zum zweiten Mal in Folge einen starken Rückgang aufzuweisen.
Die Regierung in Bern begründet ihre Entscheidung für die Kürzung der Solarförderung mit fallenden Investitionskosten. Der Grundbeitrag sinkt um 29 Prozent, die leistungsbezogenen Beiträge bleiben dagegen stabil. Der Verband Swissolar kritisiert die Entscheidung scharf.
Nur die Linksfraktion stimmt neben den Grünen noch für den Entwurf, in dem die sofortige Abschaffung des 52 Gigawatt-Deckels zur Solarförderung vorgesehen ist. Die Regierungsfraktionen planen eine eigene Vorlage.
Die Länderkammer hat einen Entwurf zur Änderung des EEG aus Rheinland-Pfalz angenommen. Er wird nun der Bundesregierung vorgelegt, die in ihrem Klimaschutzprogramm 2030 ebenfalls den Wegfall vorsieht. Sie hat bislang aber offen gelassen, wann das EEG entsprechend geändert wird.
Der CDU-Bundesvorstand beschloss gestern, die EEG-Umlage unter Wahrung des Bestandschutzes, abzuschaffen. Im Klartext kann damit nur gemeint sein, dass es für Neuanlagen keine Förderung mehr geben soll. Denn wie sonst will die CDU die EEG-Umlage abschaffen, aus der ja die Vergütungen bezahlt werden. Die CDU schweigt sich aus, woher denn sonst die Vergütungen für Neuanlagen […]
In diesem Sommer hatte der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) mit einem Feuerwerk von immer neuen Klimaschutzvorschlägen die Öffentlichkeit geblendet. Substanzlos waren seine bisherigen Vorschläge, da sie kaum wirklichen Klimaschutz, in welchem ein massiver Ausbau der erneuerbaren Energien das Fundament sein muss, beinhalteten. Nun bringt die bayerische Staatsregierung einen Bundesratsantrag zu Verbesserungen im EEG für […]
In einer Entschließung fordert Bayern, dass eine deutlich verbesserte Förderung für Photovoltaik-Anlagen im EEG. Neben der Streichung des 52-Gigawatt-Deckels verlangt die bayerische Regierung die sofortige Abschaffung der EEG-Umlage für Eigenverbrauch, auch gemeinschaftlichen, für Anlagen bis 40 Kilowatt und eine Verpflichtungsabnahme für Überschussstrom sowie die Förderung innovativer Agro-Photovoltaik-Anlagen.
Die Landesregierung plant ab Oktober zudem eine Förderung von Photovoltaik-Speichersystemen. Diese ist Teil der „Solar-Offensive“ von Rheinland-Pfalz, die im Herbst starten soll. Bereits nächste Woche will sich das Land im Bundesrat für die Streichung der Förderdeckels für Photovoltaik-Anlagen bis 750 Kilowatt stark machen.
Vor allem die Nachfrage nach Photovoltaik-Anlagen bis 750 Kilowatt treibt weiter den Markt in Deutschland. Der 52-Gigawatt-Deckel für die Solarförderung rückt damit immer näher. Im September sinken die Einspeisevergütungen und Marktprämien um weitere 1,4 Prozent.