In Schleswig-Holstein hat in einem Musterhaus vermutlich ein Photovoltaik-Heimspeicher gebrannt und ist explodiert. Das Wohnhaus ist schwer beschädigt und muss voraussichtlich abgerissen werden. Die Bewohner waren zum Glück nicht zu Hause.
Am zweiten Tag der Konferenz des TÜV Rheinland standen Batteriespeicher im Fokus. Am ersten Tag diskutierten die die rund 170 Experten in Köln Themen rund um Module und Qualitätsprüfungen, unter anderem den Trend zu höheren Systemspannungen.
Die RWTH Aachen hat die Sicherheit von Batteriespeichern untersucht und sie mit anderen Haushaltsgeräten oder Technologien verglichen. Die Studie entstand auch als Reaktion, um für Verbraucher und Regulierungsbehörden eine belastbare Datengrundlage zur Einordnung des tatsächlichen Brandrisikos zu schaffen.
Die EnWG-Novelle, die der Wirtschaftsminister noch vor der vorgezogenen Neuwahl durch den Bundestag bringen will, enthält deutliche Erleichterungen für Photovoltaik-Heimspeicher. Die Betreiber sollen künftig Netzstrom laden und entladen können, ohne die EEG-Förderung zu riskieren.
Im Keller eines in Sanierung befindlichen Wohnhauses gab es erneut einen Zwischenfall, bei dem ein Senec-Speicher in Brand geriet. Der Hersteller erklärte, dass es sich um ein „altes“ Modell handelte und das Feuer auch durch andere Umstände ausgelöst sein könnte.
Das Landgericht Frankfurt am Main betrachtet die Leistungsdrosselung der Batteriespeicher von Senec als erheblichen Sachmangel, der durch die Kulanzzahlung nicht kompensiert wird. Daher gaben die Richter dem Kläger recht, der auf einer Neulieferung eines Speichers bestand. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
Der Vertrieb des All-in-one-Batteriespeichers „ALFRED 10“ soll im Oktober in Deutschland starten. Er ist mit einer Nennkapazität zwischen 12 und 24 Kilowattstunden ausgestattet.
Acht Jahre lang haben Forscher der RWTH Aachen in Deutschland Feldmessungen durchgeführt, um die nutzbare Kapazität von Heimspeichern zu schätzen und einen Datensatz zu entwickeln, der 106 Systemjahre und 14 Milliarden Datenpunkte umfasst. Ihr wichtigstes Ergebnis: Heimspeicher verlieren pro Jahr durchschnittlich zwei bis drei Prozent ihrer nutzbaren Kapazität. Für die Branche ist das eine gute Nachricht, da die meisten Garantien auf dem Markt durch die Implementierung von Kapazitätsreserven erfüllt werden können.
Eine spezielle Produktnorm für Stecker-Solargeräte wird es wahrscheinlich erst ab Ende 2024 geben. Angesichts des Booms der kleinen Photovoltaik-Kraftwerke hat der TÜV-Verband Hinweise rund um ihre sichere und optimale Verwendung zusammengestellt.
Das Modell „Ampere.StoragePro E3“ nutzt prismatische Lithium-Eisenphosphat-Zellen und lässt sich laut Datenblatt bis 231 Kilowattstunden kaskadieren. EKD begründet eine vermeintlich lange Nutzungsperspektive mit „ersten Testergebnissen aus den Laboren“, garantiert die volle Leistung allerdings nur für zehn Jahre. An der Entwicklung des Designs war das Studio F. A. Porsche beteiligt.