Schwimmende Photovoltaik-Anlagen auf Seen oder anderen Gewässern erleben seit einigen Jahren einen regelrechten Boom. Die weltweit installierte Gesamtleistung von rund zehn Megawatt im Jahr 2014 wuchs auf deutlich mehr als zwei Gigawatt im Jahr 2021 (siehe Abbildung 1), insbesondere auf Gewässern in China, Korea und Singapur. Schwimmende Photovoltaik-Anlagen bergen weltweit ein bisher kaum genutztes Stromerzeugungs- […]
Der Platzbedarf für die Wärmequellen von Wärmepumpen stellt in Mehrfamilienhäusern oft ein Problem dar. Die Freiburger Wissenschaftler haben nun eine Alternative gefunden, denn die Fassade kann als potenzielle Wärmequelle genutzt werden.
Die Solarmodule stammen von Solarwatt. Die Gesamtleistung der Überdachung liegt bei 287 Kilowatt und geht auf eine gemeinsame Initiative von Badenova, der Stadt Freiburg und dem Fraunhofer ISE zurück.
Der Schweizer Photovoltaik-Hersteller und die Freiburger Forscher haben die effiziente Farbgebung für Solarmodule weiterentwickelt. Die farbigen Solarmodule sollen bis zu 94 Prozent der Leistung im Vergleich zu herkömmlichen schwarzen Photovoltaik-Produkten erreichen.
Global muss der Photovoltaik-Zubau in den kommenden zehn Jahren weiterhin um jährlich 25 Prozent gesteigert werden. Nur so lässt sich das Ausbauziel von 75 Terawatt bis 2050 erreichen, um den globalen Energiebedarf klimaneutral zu decken. Dies ist die Quintessenz einer Studie, die das Fraunhofer ISE gemeinsam mit NREL und AIST erstellt hat, die auf einem Expertenworkshop basiert.
Kaco, Infineon und das Fraunhofer ISE entwickeln in dem Forschungsprojekt gemeinsam einen spannungseinprägenden Photovoltaik-Stromrichter. Ziel soll die Sicherstellung der Netzstabilität bei gleichzeitig hoher Lebensdauer der Geräte sein.
Die Solarmodule werden in Kooperation mit dem Phtovoltaik-Hersteller Axsun gefertigt. Dabei wird die vom Fraunhofer ISE entwickelte „MorphoColor“-Farbschicht eingesetzt. Die Pilotanlage in Eppingen kommt mit 224 Solarmodulen auf eine Leistung von 66 Kilowatt.
Wärmepumpen bieten erhebliches Potenzial zur Absenkung der CO2-Emissionen, wenn man sie in sogenannten LowEx-Systemen einsetzt. Diese arbeiten durch geringe Temperaturdifferenzen zwischen Heizmedium und Nutzwärme besonders effizient. In Thüringen ist unterdessen ein typischer Plattenbau von 1969 energetisch auf den neuesten Stand gebracht worden. Diese Art der Sanierung ließe sich auf rund 6000 baugleiche Gebäude in dem Freistaat übertragen.
Forscher des Fraunhofer ISE und des US-Modulherstellers Solaria haben die thermische Lasertrennung und die Technologie der passivierten Kanten nach der Metallisierung eingesetzt, um Topcon-Zellen herzustellen. Die Partner haben geschindelte Zellen entwickelt, die effizienter sind als solche, die mit herkömmlichen Laserritz- und mechanischen Spaltverfahren gefertigt werden.
Die europäische Solarindustrie benötigt eine Anschubfinanzierung, um wettbewerbsfähig zu werden. Bei der Diskussion auf dem „PV Symposium“ in Bad Staffelstein nannte Meyer Burger Zahlen.