Die Diskussionen über die Kapazitätsausschreibungen sind in vollem Gange. Die EU-Kommission hatte Deutschland bereits im Januar 2026 genehmigt, noch in diesem Jahr zwölf Gigawatt an neuen Kapazitäten klimaneutral auszuschreiben. Zehn Gigawatt davon sollten mit dem Kriterium versehen sein, dass sie zehn Stunden kontinuierlich einspeisen können. Für die restlichen zwei Gigawatt forderte die EU kein Langfristkriterium. Bislang hat das zuständige Bundeswirtschaftsministerium die Auktion noch nicht eröffnet. Vielmehr sucht es nach Wegen, wie die zwölf Gigawatt komplett für neue Gaskraftwerke genutzt werden können und man Batteriespeichern die Aussichten auf einen Zuschlag von vornherein nimmt.
Vor diesem Hintergrund hat LCP Delta eine Studie erstellt, welcher Beitrag von Langzeit-Batteriespeichern, die das 10-Stunden-Kriterium erfüllen können, zur Versorgungssicherheit geleistet werden kann, und wie wirtschaftlich sie im Vergleich zu Gaskraftwerken wären. Den Auftrag dafür erhielten die Analysten von Field. Ihr Basisszenario bezieht sich dabei auf eine Ausschreibung von acht Gigawatt neue Gaskraftwerke plus zwei Gigawatt Langzeitspeicher plus zwei Gigawatt normale Batteriespeicher. Explizit geht es den Autoren nicht um ein entweder oder – also die Versorgungssicherheit nur mit Gaskraftwerken oder nur mit Batteriespeichern zu gewährleisten. „Kein Stromsystem kann 100 Prozent Versorgungssicherheit zu jedem Zeitpunkt garantieren: Gas- und Kohlekraftwerke können ausfallen beziehungsweise müssen gewartet werden, Batteriespeicher könnten bereits entladen sein, wenn sie gebraucht werden, Importe aus Nachbarländern könnten ausfallen“, erklärt Mitautor Stefan Quentin von LCP Delta auf Nachfrage von pv magazine. Letztendlich gehe es immer um Wahrscheinlichkeiten.
Dennoch lassen sich aus dem Szenario auch grundlegende Erkenntnisse gewinnen. So zeigt die Studie, dass Langzeitspeicher über das ganze Jahr genutzt werden können, so eine höhere Auslastung haben und mehr Erlöse im Vergleich zu Gaskraftwerken erzielen können. Angesichts der stark gesunkenen Preise für Batteriespeicher benötigten sie somit weniger Förderung im Vergleich zu Gaskraftwerken, um wirtschaftlich zu sein, so die Autoren der Studie. Diese Einsparungen bei Subventionen würden schließlich auch die Verbraucher entlasten. Bei einem Ersatz von zwei Gigawatt Gaskraftwerke durch Langzeitspeicher kommt LCP Delta in seinem Szenario auf Einsparungen von jährlich bis zu 166 Millionen Euro für die Verbraucher – bei einem gleichen Niveau an Versorgungssicherheit. Dazu komme noch, dass die Batteriespeicher eben zusätzliche Dienstleistungen auf System-, Markt- und Netzebene übernehmen könnten. Dies könnten auch neue Gaskraftwerke, allerdings nicht im gleichen Umfang wie Langzeitspeicher.
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Dunkelflaute im Magazin:
Das richtige Maß finden: Wenn wenig Wind weht und die Photovoltaik kaum Strom erzeugt, und das über Tage hinweg, braucht es Ersatz. Gaskraftwerke sind in der Diskussion. Die Sorge ist groß, dass ihr Einsatz Batteriespeichern das Geschäft mit der Flexibilität wegnimmt. Ganz ohne geht es aber nicht. (Hier gehts zum Artikel/paywall)
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Marktübersicht Optimierer/Algotrader: Die Zahl der digitalen und automatisierten Stromhändler nimmt genauso zu wie ihre Funktionalitäten. Auch für „kleinere“ Speicher werden sie spannend.
Der „Batterietsunami“ im Realitätscheck: Wie viele Projekte kommen tatsächlich ans Netz – und woran hakt es?
Hybrid-Power-Purchase-Agreements: Ein neues Geschäftsmodell für große Solaranlagen
Marktübersicht Gewerbe- und Großspeicher mit aktuellen Produkten
Neue Vermarktungswege für Batterien hinter dem Zähler: Von Lastspitzenkappung zur Börsen-Arbitrage – Stichwort Flexibilität
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Angesichts des bereits vollzogenem Atomausstieg und des sich vollziehenden Ausstiegs aus der Kohleverstromung wird Deutschland in den kommenden Jahren kontinuierlich weiter an steuerbarer Kapazität aus fossilen Kraftwerken verlieren. Ohne einen Neubau könnten die gesicherten Kapazitäten auf 36 Gigawatt bis 2040 sinken, die ausschließlich aus Gaskraftwerken stammten. Damit würde Deutschland Gefahr laufen, dass sich der Lastverlust erhöht. Das Ziel der Bundesregierung liegt bei 2,77 Stunden im Jahr, an denen bei einer bestimmten Kapazitätsstruktur, bestimmten Wetterbedingungen und bestimmten Nachfragemustern mit einem Lastverlust zu rechnen ist. 2025 sei dieses Ziel angesichts der ausreichend vorhandenen grundlastfähigen Kraftwerke erreicht worden. Ohne neue Kapazitäten könnte der Wert jedoch bereits 2030 auf mehr als 43 Stunden steigen und auch 2045 mit 18,8 Stunden deutlich über dem Ziel liegen. Allerdings würde er im Laufe der Jahre durch den Ausbau der Batteriespeicher und einer flexibleren Nachfragegestaltung sinken, so die Autoren.
In der Studie wurde auch untersucht, wie lange die Engpässe andauern werden und wie oft im Jahresverlauf auftreten. Dabei stellten die Autoren fest, dass die meister Engpässe eher von kurzer Dauer sind. So kamen sie für die modellierten Jahre bis 2045 auf Ergebnisse, wonach 82 bis 87 Prozent der Engpässe höchstens 10 Stunden andauern, die Hälfte jeweils sogar weniger als 4 Stunden. Bei der kumulativen Verteilung zeigte sich in der Analyse, dass in den früheren 2030er Jahren relativ mehr Engpassereignisse mit längerer Dauer als in den 2040er Jahren zu erwarten sein werden.
Ferner analysierte LCP Delta, wieviele zusätzliche Gigawatt an Speicher gebraucht würden, um ein Gigawatt Gaskraftwerke zu ersetzen und das selbe Niveau der Versorgungssicherheit zu erreichen. Bei einer angenommenen Verfügbarkeit von 94 Prozent für Gaskraftwerke und 98 Prozent für Batteriespeicher liegt der Wert bei Speichern mit kurzen Laufzeiten bei über 1. Erst ab Speichern mit Laufzeiten von mehr als 16 Stunden nähert sich das Verhältnis der 1 an und sinkt aufgrund der höheren Verfügbarkeit bei 20-Stunden-Speichern leicht darunter.
Auf Basis der Netto-Systemkosten hat LCP Delta zudem die Einsparungen beim Förderbedarf und damit auch bei den Verbrauchern ermittelt. Für einen 10-Stunden-Speicher kommen die Analysten auf Netto-Systemeinsparungen von rund 270 Millionen Euro, die das System durch die Senkung der Brennstoff-, CO2- und Importkosten zwischen 2031 und 2050 einsparen würde. Bei Gaskraftwerken wären dies nur rund 70 Millionen Euro vor Projektkosten. Den durchschnittlichen Förderbedarf für Batteriespeicher haben die Analysten dabei mit etwa 31 Euro pro Kilowatt im Jahr ermittelt. Für Gaskraftwerke liegt er bei knapp 100 Euro pro Kilowatt und Jahr. Die Ergebnisse zeigten, das wenn 2 Gigawatt Gaskraftwerke durch 18-Stunden-Speicher ersetzt würden, jährlich 90 Millionen Euro an Subventionszahlungen eingespart werden könnten, wobei eine äquivalente Grundlastfähigkeit gegeben wäre.
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Thema Akku
Sollte man nicht die Kosten pro kWh (Investitionen) und die angenommenen Zyklen pro Jahr schreiben.
Und dann Gas:
(Investitionen) und die angenommenen Dauer der Erzeugung pro Jahr schreiben.
Und eigentlich muss man doch mal Vergleichen wer kann 30GW konstant über 7 Tage bereitstellen.
Steht doch eigentlich alles drin bzgl. kWh… es gibt halt Kurzzeitspeicher z.B. für 4 h, d.h. 1 GW Leistung mit 4 GWh Kapazität, und diejenigen, die die 10-h-Vorgabe erfüllen (also z.B. 1 GW Leistung, min. 10 GWh Kapazität).
Wegen den 30 GW über 7 Tage: genau darum geht es ja in der Studie – was ist die günstigste Möglichkeit, die Wahrscheinlichkeit für Engpässe zu reduzieren. Und die Wahrscheinlichkeit sindkt halt mit weiterem Ausbau der EE… und dann braucht es zwar mittelfristig noch fossile Erzeuger, aber eben nicht so viele neue.
niranbunmi.mt meinte:
„Und eigentlich muss man doch mal Vergleichen wer kann 30GW konstant über 7 Tage bereitstellen.“
Wann genau war noch einmal die letzte 7 Tage lang dauernde Sonnenfinsterniss mit Windstille?
Also in den Breiten, in denen ich lebe, geht die Sonne jeden Tag auf, auch im Winter. Das resultierende Ergebnis kann man zum Beispiel auf https://www.energy-charts.info/ sehen. Aber das habe ich dir schon oft genug geantwortet, offensichtlich ohne das das irgendwie ankommt. Beschämend für einen „Mann der Wissenschaft“.
Wir erzeugen doch tatsächlich selbst in „Dunkelflauten“ durchaus erhebliche Mengen an Solarstrom. Noch nicht genug, da braucht es noch einiges an weiterem Ausbau, aber eben doch mittlerweile beachtliche Mengen. Aber der Batteriespeicher soll ja auch nicht in der „Dunkelflaute“ Strom erzeugen, sondern bereits erzeugten Strom wieder verfügbar machen.
Und weiter geht es mit den unsinnigen Apfel und Birnenvergleichen:
Eine Batterie kann nun mal kein Gaskraftwerk ersetzen, und esparte kein einziges.
Die werden in jedem Fall gebraucht egal ob mit Methan oder H2 betrieben.
Bei konstanter Last und konstanter Erzeugung aus EE stimmt das natürlich…
Bei volatilen Erzeugern und dem volatilen Lastverlauf sieht es dann aber anders aus: bei Spitzenlast z.B. abends in der Dunkelflaute muss dann eben nicht das 50. Gaskraftwerk einspringen, weil von den anderen 49 ein großer Teil die niedrigere Last tagsüber produziert hat, während der übrige Teil gleichzeitig die Batterien gefüllt hat. Die bestehenden Gaskraftwerke werden folglich besser ausgelastet. Der Gasverbrauch sinkt durch Batterien folglich nicht, er verteilt sich nur auf weniger Kraftwerke.
Energetiker, hast du Belege für deine Behauptungen?
Immerhin musst du jetzt nachweisen, wie sich zum Beispiel
MIT & Princeton University (Applied Energy, 2020)
UCL Centre for Net Zero Market Design (2025, EIB‑Studienreihe)
Thema Consulting Group (2026) – Deutschland‑Studie zu Dunkelflauten
usw.
so irren konnten und was Du weisst, was die noch nicht wissen.
Doch – ein Akku kann ein Gaskraftwerk ersetzen.
Genau genommen kann man sogar das Szenario dafür definieren. 2 Wochen zu wenig Strom von EEs – bedeuten
das 1 GW Gaskraftwerk 336 GWh Strom erzeugen muss. Oder 336 GWh Akku ein GW Gaskraftwerk ersetzt.
Unsinn mein Herr, sie sollten sich mal besser informieren bevor sie so etwas loslassen. Ganze Legionen von Anwälten und Quasiwissenschaftlern sind beauftragt – uns einzulullen. Die Regierung eingeschlossen.
Gibt es denn inzwischen marktreife Langzeitbatteriespeicher? Man forscht zwar an Eisen-Redoxflow- und organischen Redoxflowbatterien, aber gebaut hat man noch keine größeren Anlagen, oder?
Hier wäre ein möglicher Hersteller:
https://www.pv-magazine.de/2025/07/30/ore-energy-bringt-erste-eisen-luft-batterie-in-den-niederlanden-ans-netz/
„Gibt es denn inzwischen marktreife Langzeitbatteriespeicher“
@Rick,
vielleicht sollte man zuerst das Wort ->
Langzeitbatteriespeicher anders interpretieren.
Dann schaut man sich das Prinzip von der Picea von HPS (leider Pleite) an, skaliert das System entsprechend und das Wort -> Langzeitbatteriespeicher bekommt eine ganz andere Bedeutung.
Jo, wurden eingestampft oder liegen in Schubladen, siehe ISE
Natürlich dürfen wir nicht vergessen, dass der Speicher in der Nutzungszeit eines GKW mindestens dreimal ersetzt werden muss. Aber hey, wer braucht schon langfristige Planungen, wenn man die Hochphase der Euphorie hat? Lassen wir mal die Realität außen vor: Jeder Akku, der fleißig Umsatz generiert, verabschiedet sich schließlich schneller, als wir „Nachhaltigkeit“ sagen können. Selbst bei einer milden Belastung von 0,25 und 0,5 C endet man bei zwei Zyklen pro Tag nicht in den himmlischen Gefilden der tausend Tool Jahre. Und bei den aktuellen Gestehungspreisen für Speicher ab 10 Cent pro kWh – na, da läuft einem ja das Wasser im Munde zusammen! Mit geschenktem Strom könnte man die Wirtschaftlichkeit ja noch irgendwie schönreden. Aber realistisch betrachtet? Weniger schick! Außer man denkt wie das Emmi-Milchmädchen mit seiner bescheidenen Philosophie: „bevor man abschaltet…“
In dem Artikel geht es um Backup-Systeme, die nur bei Ausfall der „Hauptleistung“ unterstützen sollen. Dauerhaft täglich 2 Zyklen sind da ganz sicher nicht zu erbringen. Von daher sind die Aussagen zur angeblich fehlenden Langlebigkeit von Batteriespeichern komplett am Thema vorbei.
Hinsichtlich der Kosten kann man erst eine Aussage treffen, wenn man Batteriespeicher in die Ausschreibung mit einbezieht. So negativ wird das Ergebnis vielleicht gar nicht sein, denn Lobbyistin Reiche versucht ja mit allen Mitteln, die Speicher bei der Ausschreibung außen vor zu lassen. Sie wird wohl ahnen, dass ihre geliebten Gaskraftwerke teurer sein könnten…
«Jeder Akku, der fleißig Umsatz generiert, verabschiedet sich schließlich schneller, als wir „Nachhaltigkeit“ sagen können. Selbst bei einer milden Belastung von 0,25 und 0,5 C endet man bei zwei Zyklen pro Tag nicht in den himmlischen Gefilden der tausend Tool Jahre.»
Was für ein Unsinn. China liegt bei Batterie-Ausschreibungen schon heute bei 50-100 EUR/kWh. In Deutschland liegen wir aktuell bei um die 200 Euro/kWh – jeweils Systemkosten, nicht Zellkosten. Bis 2045 sagen die meisten Studien Batterie-Systemkosten von 30-50 Euro/kWh auch für Europa vorher.
Wenn wir bis 2045 z.B. 5000 GWh Batteriekapazität installieren, dann würde das bei unterstellten 50 Euro/kWh 250 Mrd. Euro kosten. Der Verbrauch wird dann bei 1000 bis 1200 TWh pro Jahr liegen. Bei 20 Jahren Batterie-Nutzungsdauer, wären auf jede kWh Stromverbrauch dann nominal 1 Cent für Batteriespeicherkosten umzulegen. Mit Zins etc. meinetwegen 1,5 Cent. Für einen Gas-Kapazitätsmarkt mit lediglich 20-30 GW Leistung hat das BMWK allein schon eine nötige Umlage von 2 Cent/kWh errechnet.
1000 bis 1200 TWh Stromverbrauch pro Jahr entsprechen 3 TWh pro Tag. Wie man mit 3000 GWh Verbrauch bei 5000 GWh Batteriekapazität 2 Zyklen pro Tag schafft, bleibt das exklusive Mathematik(un)wissen von Karl vom Kanal. Die Batterien würden im Schnitt weniger als 100 Zyklen pro Jahr machen und LFP ist für 6.000-10.000Zyklen gut.
Wir haben einen fossilen Kraftwerkspark mit 69 GW am Netz (+Reserve). Bei aktuell 500 TWh Jahresverbrauch liegt die Durchschnittslast bei 57 GW. Wir brauchen kein einziges neues Gaskraftwerk.
BTW: Wo kommen hier denn plötzlich die ganzen Gas-Trolle her? Das sieht ja fast nach einer konzertierten Aktion aus.
Großspeicher ca. 100 €/kWh Kapazität, fertig projektiert dann vielleicht 200 €/kWh… in China für ein Drittel inkl. Betriebskosten… https://www.pv-magazine.de/2024/12/10/power-china-erhaelt-gebote-fuer-16-gigawattstunden-in-speicher-ausschreibung-mit-durchschnittspreis-von-663-us-dollar-pro-kilowattstunde/
Lebensdauer LFP ca. 6.000 – 10.000 Zyklen je nach Zellchemie, C-Raten, Temperaturen etc.
Bei 8.000 Zyklen und 160 €/kWh liegt man bei 2 ct/kWh Speicherkosten. Mit einem Wirkunsgrad von 90 % also bei 2,2 ct/kWh.
Wie hoch liegen die Betriebskosten inkl. Abschreibung bei einem Gaskraftwerk, selbst wennd er Brennstoff umsonst wäre?
„Wir haben einen fossilen Kraftwerkspark mit 69 GW am Netz (+Reserve).“
… mit zukünftig höheren Anforderungen an die Stromversorgungsleistung bei höheren Anteilen eAutos und Wärmepumpen im Winter, evtl. höheren Elektrifizierungsanteilen in den Industriebereichen, dann könnten evtl. 10/12GW Gaskraftwerke (schon bei Bau vorbereitet/ready für H2, Kosten der Wasserstoff-Infrastruktur), auch innerhalb der europäischen Vernetzung, vlt. sinnvoll sein(?)
… Das kann man in Studien mit Szenario-Ansätzen sicherlich einordnen, vorschätzen und auch mit Kostenbändern für minimale/maximale Kostenerwartung darstellen?
( … ob ‚mich‘ das jetzt schon zum ‚Gas‘-Troll macht?, zumindest sollte man das Argument, mit wissenschaftlicher Methodik, gelten lassen können? Ob ‚wir‘ dazu ‚unabhängige‘ Studien sehen werden ist eine völlig andere Frage, in dieser Demokratie? )
„bis 2045 z.B. 5000 GWh Batteriekapazität“
… aus dieser Perspektive gesehen, bedeutet das für Bundesbürgerinnen und Haushaltstromkunden ca. 59kWh/je Person und, damit, für eine Hälfte der globalen Bevölkerung ein Gesamtanspruch von ca. 235 000GWh.
Die glob. Produktionskapazität 2025, ca. 500GWh, perspekt. für 2035 ca. 5000GWh (47Jahre) …
Inklusive der Fahrzeugakkus (2025, ca. 900GWh und 2030 ca 5000GWh) könnte man vlt. dafür dann einen Zeitraum von 10-15-20 Jahren annehmen, mögl. auch schneller (Rohstoffe?) … (?)
Bisher kenne ich kaum Speicher, die in einem großen Maßstab ausgefallen oder Schrott sind. Also woher kommen die Annahmen, dass sie schneller ausfallen als wartungsanfällige Gaskraftwerke? Dazu lassen sich Akkus später zu 99% recyceln. Wie sieht die Quote dazu bei Gaskraftwerken aus? Schlimmstenfalls könnte man doch einfach den bestehenden Kraftwerkspark (der im übrigen völlig überdimensioniert ist) erhalten, da er ja angeblich endlos hält und nur nutzen, wenn er wirklich gebraucht wird.
Denn jede Stunde, die Gas-, Kohle- oder sonstige Verbrennerkraftwerke nicht laufen, bleibt der entsprechende Brennstoff im Boden und kann dort endlos liegenbleiben. Denn für die „Erzeugung“ liegt er schon einige Millionen Jahre dort im Boden.
Wenn die Gaskraftwerke für den Winter sowieso benötigt werden, fallen diese Baukosten ja sowieso in voller Höhe an. ( Wie im Artikel ja genannt, diese nur ergänzt werden sollen nicht ersetzt)
Wenn ich nun weniger Gas darin verbrenne, steigt die Umlage der Baukosten auf weniger kWh.
Absolut bleiben die BauKosten aber gleich. Nur die Variablen Betriebskosten sinken. ( Wurde wahrscheinlich vergessen)
Ein zusätzlicher Batteriespeicher macht es also teurer. Ist die Frage, ob man das Geld nicht für was sinnvolleres ausgibt statt auf Teufel komm raus ideologisch Gas sparen zu wollen. Und Speicher brauchen auch CO2 in der Produktion.
Der EE Anteil liegt im Winter unter 50% ( im Jan 25 lag bei 43% mit Wind , Biomasse, PV. )
Das heißt , ich müsste Tage haben mit doppelt soviel Wind etc. wie der Winter Durchschnitt, so dass überhaupt der normale Tagesbedarf gedeckt wird! Erst bei 300% Wind über Normalwert könnte ich was einspeichern. Diese Tage mit übermäßigen Wind bedeuten allerdings auch, dass – mathematisch logisch – danach wieder ne Flaute kommt mit tagelang nur 25%. Schließlich kommt man im Mittel ja nur auf 50%.
H. Deine Logik ist irgendwie schwer nachvollziehbar, weil wir zuwenig Erneuerbare haben, sollen wir nicht mehr Erneuerbare hinzu bauen, was schnell und kostengünstig ist, sondern Gaskraftwerke, was langsam und teuer ist?
Der schnelle Umsatz bei den Erneuerbaren erlaubt es, die freiwerdenden Mittel direkt wieder zu reinvestieren, also Jobs zu sichern, denn Kosten sind Einkommen.
Die Kosten an sich sind nicht das Problem (erinnere, Kosten = Einkommen) sondern die Bindung von Kapital. Bei Gas wird das nicht mehr frei und erfordert ständig weitere Abflüsse, Jobs werden dadurch in der gesamten Wirtschaft immer weniger und das obwohl schon von Anfang an nur wenige hochbezahlte Jobs überhaupt entstanden waren.
Gas hat nicht nur keine Zukunft, es zerstört auch die Zukunft der meisten Anderen auf alle möglichen Arten und Weisen.
In meinem persönlichen Ranking der primitivsten Kommentare hier liegt Ihrer in der Spitzengruppe.
«Der EE Anteil liegt im Winter unter 50% ( im Jan 25 lag bei 43% mit Wind , Biomasse, PV. )
Das heißt , ich müsste Tage haben mit doppelt soviel Wind etc. wie der Winter Durchschnitt, so dass überhaupt der normale Tagesbedarf gedeckt wird! »
Ah, wir bräuchten also doppelt so viel Wind, damit wird doppelt so viel Windstrom ernten? Verwegene Idee: Wir verdoppeln die installierte Windkraftkapazität und ernten dann mit der gleichen Windmenge doppelt so viel Strom im Januar. Oops, das ist ja gar nicht verwegen. Es ist einfach seit Jahren geltendes und allgemein bekanntes Gesetz (§4 EEG), dass wir die Windkraft von aktuell 69 GW auf 160 GW ausbauen. Weil die Anlagen immer größer werden und sich dadurch die Zahl Volllaststunden erhöht, wird das den Windstrom im Winter fast verdreifachen. Und dann haben wir erst über onshore gesprochen. Offshore wollen wir von 10 GW auf 70 GW versiebenfachen.
Nochmal: Wir haben einen fossilen Kraftwerkspark mit 69 GW Leistung plus Reserve und die Durchschnittslast liegt bei 57 GW. Das reicht. Im ersten Schritt bauen wir bis 2030 500 GWh Batteriekapazität zu. Dann müssen im Sommer-Halbjahr kaum noch Kohle- und Gaskraftwerke laufen, weil wir den PV-Strom für die Nacht speichern können. Mit weiterem Batteriezubau können wir sukzessive die fossilen Kraftwerke vom Netz nehmen.
Wir geben für den Import fossiler Energie 70-80 Mrd. pro Jahr aus. Über 20 Jahre um die 1.500 Mrd.
– weitere 300 GW PV zuzubauen, kostete 150 Mrd. (500 Euro/kWp)
– weitere 90 GW onshore-Wind kosten 110 Mrd. (1200 Euro/kW)
– weitere 60 GW offshore Wind kosten 160 Mrd. (2700 Euro/kW)
– 5000 GWh Batteriekapazität kosten 400 Mrd. ( im Mittel zu 80 Euro/kWh)
– Netzausbau für 400 Mrd.
= 1220 Mrd.
Aber klar: für 1.500 Mrd. fossile Energie zu kaufen, sich völlig abhängig von Leuten wir Trump, Putin und MBS zu machen und alle paar Jahre eine heftige Wirtschaftskrise zu erleiden, weil wieder irgendein Faschist wieder einen Krieg anfängt, ist natürlich die bessere Strategie.
Gernot hat das schon ziemlich gut beantwortet und ist dabei auch noch extrem konservativ geblieben.
Die Netze sind in einem Zustand eines erheblichen „Investitionsstaus“, der Ausbau ist notwendig, egal mit was wir die Netze füttern. Mit der alten wackligen Hardware ohne Zustandserfassung können wir uns bestenfalls noch bis zur Erneuerung retten und auch das nur, weil wir zusätzliche erhebliche Reparaturkosten in Kauf nehmen.
Den Netzausbauposten muss man da gar nicht einrechnen, der ist unvermeidbar.
Es sei denn, wir finden eine Methode, die Zeit anzuhalten oder besser noch, zurückzudrehen. Sollte uns das gelingen, dann können wir auch den Verfall unserer Verbrennerflotte, egal ob mobil oder statisch, rückgängig machen. Aber vorher werden wir wohl noch die Kernfusion meistern und vollautonome Fahrzeuge mit Quantenbatterien erleben (oder eben auch nicht).
Der erste Golfkrieg 1990/91 hat für die USA ca. 70Mrd. USD an direkten Kosten verursacht.
Der Irakkrieg (ab 2003) kostete bis dato ca. 1800-2000(-3000_2050?)Mrd. USD, inkl. Versorgungskosten (auf dem Höhepunkt des Konflikts ca. 300-400Mio. USD je Tag).
Libyen (2011) etwa 1Mrd. USD.
Afghanistan (2001-2021) ca. 2300Mrd. USD.
In Syrien wurden Schäden in Höhe von ca. 1000Mrd. USD verursacht (monatl. Verlust von 4.5Mrd. USD an Wirtschaftspotential in/mit Syrien).
Der Irankrieg verbraucht ca. 900Mio. USD je Tag.
Tagesschau:
“ Corona-Pandemie, Ukraine-Krieg, Zoll-Streit: Seit 2020 reiht sich eine Krise an die andere. Das kommt die deutsche Wirtschaft teuer zu stehen. Die Einbußen stellen frühere Krisen in den Schatten.
Die ökonomischen Kosten der Dauerkrisen der vergangenen Jahre für Deutschland summieren sich nach IW-Schätzungen inzwischen auf fast eine Billion Euro. Für die sechs Jahre seit 2020 ergebe sich ein Ausfall an preisbereinigtem Bruttoinlandsprodukt (BIP) von insgesamt 940 Milliarden Euro, rechnet das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft (IW) vor.
Je Erwerbstätigen entspreche dies einem Wertschöpfungsverlust von deutlich mehr als 20.000 Euro infolge von Corona-Pandemie, den Auswirkungen des russischen Krieges gegen die Ukraine und der konfrontativen Politik der USA. Ein Viertel der gewaltigen Gesamtsumme entfällt den Berechnungen zufolge auf das von Zollkonflikten mit der Regierung von US-Präsident Donald Trump geprägte vergangene Jahr.
Wirtschaft stärker belastet als in früheren Krisen
„Die laufende Dekade ist bislang von außergewöhnlichen Schocks und gewaltigen ökonomischen Anpassungslasten geprägt, die mittlerweile das Belastungsniveau früherer Krisen deutlich übertreffen“, ordnet IW-Forscher Michael Grömling ein.
Die ökonomischen Kosten der Stagnationsperiode der Jahre 2001 bis 2004 lagen den Berechnungen zufolge preisbereinigt (real) bei rund 360 Milliarden Euro, für die Finanzmarktkrise 2008/2009 ergaben sich demnach Wertschöpfungsausfälle in Höhe von rund 525 Milliarden Euro.“
Das Szenario lautet:
2 Wochen lang eine Unterdeckung der benötigten Strommenge. 2 Wochen / 336 h – Für jedes benötigte GW also 336 GWh – entweder als 336 GWh Akku oder 1 GW Gaskraftwerk.
Die Unterdeckung kann bis zu 60% betragen – also etwa 40 GW.
Die ersten 5 GW entsprechen etwa 1,6 TWh. Das was der Tägliche Verbrauch ist und den man mit etwa 4 kWh pro Installierten KWp an PV und WKA abdecken könnte. Die Speicher kann man häufiger nutzen – wie schon gesagt 4 kWh pro Installiertem kWp. 40 kWh pro 10 kWp PV oder 20.000 kWh pro 4 MW aka Windrad.
Jedes weitere GW an Reserve wird weniger genutzt. Gut bei Gaskraftwerken weniger CO2 – schlecht für Akkus – weniger Lade/Entladevorgänge – katastrophal für die Wirtschaftlichkeit.
Die letzten 10 GW könnte möglicherweise nur alle 2 oder 3 Jahre gebraucht werden. Während es Extreme Defizite geben könnte bei den selbst die 40 GW nicht ausreichen.
Vermutlich wird es ein Optimum geben – 5 GW / 1,6 TWh als Akkus und 35 GW / 12 TWh als Gaskraftwerk.
Eine Studie sollte eigentlich DIESEN Optimumpunkt suchen.
Gernot schreibt: „ BTW: Wo kommen hier denn plötzlich die ganzen Gas-Trolle her? Das sieht ja fast nach einer konzertierten Aktion aus.“
Das sind wahrscheinlich die neuen Berater von Lobbyistin Reiche. Für irgendwas müssen die 2 Mio € ja gut sein…
Ja, richtig erkannt: Wir benötigen mehr erneuerbare Energie, um die restlichen Prozente wirkungsvoll zu schließen. Ideologen haben die Idee auf unzuverlässige Gaslieferungen zu warten. Die Funktion der Batterien haben viele Nichtinvestoren scheinbar noch nicht verstanden… Ein Energiesystem funktioniert immer dann optimal, wenn man die Stärken verschiedener Systeme geschickt miteinander kombiniert.
Grüner: „Wir müssen weg vom Gas!“
Jeder: „Aber was ist die Alternative?“
Grüner: „Batteriespeicher, ganz viele davon.“
Jeder: „Ist enorm teuer, hilft nur für kurze Zeiträume und kann nur speichern, nicht erzeugen.“
Grüner: „Müssen wir trotzdem weiter vorantreiben, alles hilft.“
Jeder: „Aber eine Dunkelflaute kann damit nicht abgedeckt werden.“
Grüner: „Das behauptet ja auch keiner.“
Jeder: „Also was machen wir in Dunkelflauten?“
Grüner: „Wir nutzen Backup-Kraftwerke.“
Jeder: „Also Kohlekraftwerke?“
Grüner: „Quatsch, aus der Kohle müssen wir sofort raus.“
Jeder: „Also müssen wir Gaskraftwerke bauen.“
Grüner: „Nein, wir müssen weg vom Gas!“
Jeder: „Aber was ist die Alternative?“
Grüner: „Batteriespeicher, ganz viele davon.“
Jeder: „Ist enorm teuer, hilft nur für kurze Zeiträume und kann nur speichern, nicht erzeugen.“
Grüner: „Müssen wir trotzdem weiter vorantreiben, alles hilft.“
Jeder: „Aber eine Dunkelflaute kann damit nicht abgedeckt werden.“
Grüner: „Das behauptet ja auch keiner.“
Jeder: „Also was machen wir in Dunkelflauten?“
Grüner: „Wir nutzen Backup-Kraftwerke.“
Jeder: „Also Kohlekraftwerke?“
Grüner: „Quatsch, aus der Kohle müssen wir sofort raus.“
Jeder: „Also müssen wir Gaskraftwerke bauen.“
Grüner: „Nein, wir müssen weg vom Gas!“
…
Alle Achtung, niranbunmi.mt
Wer ist den „Jeder“?
Kann es sein dass du hier die Fehlschluss-Systematik nach Damer direkt nach Lehrbuch abgearbeitet hast?
Interessant ist der Ansatz, einen Fehlschluss zu ziehen und dann alle weiteren Fehlschlüsse aufeinander aufzubauen. Auf die Idee muss man erst einmal kommen.
Ersetze Grüner durch China und schaue dir den größten Markt für PV und Speicher der Welt an und wie schnell es klappen kann.
„Wer ist den „Jeder“?“
Dirk, der Mann der Wissenschaft.
Nasebohren kann auch eine Wissenschaft sein.
Das kommt halt dabei raus, wenn Trolle zu viel Gas schnüffeln.
Die sind dann so high, dass sie nicht mehr erkennen, dass Gaskraftwerke eben keine Energieerzeuger sondern nur Wandler sind, GKW ohne Speicher weder erzeugen noch wandeln können und wir superteures Gas importieren müssen.
Nonsens bleibt Nonsens, egal wie oft er von Nnsens.mt wiederholt wird.
Schon mal in den Energy Charts nachgesehen, z.B. vom 07.11. -10.11.25?
Also dann doch anstelle von Gas-KW lieber die alten abgeschriebenen Braunkohle-KW erhalten?
Ob in den Nachbarländer die Sonne scheint und der Wind bläst, und unsere vielen dicken Verbindungsleitungen glühen?
peter rentfort, könntest Du einmal erwähnen, in welcher Größenordnung die Erneuerbaren geschwankt hatten in dem fraglichen Zeitraum?
Es war nur ein Tag mit richtig schlechter Solargeneration (6GW Spitze), die beiden anderen Tage sahen 10 und 12GW Solar. Wenn wir nun mehr Solar gehabt hätten, was wäre wohl die Konsequenz gewesen?
Wind hat bis auf wenige Minuten immer mindestens 1,5-2GW erbracht.
Der absolute Tiefpunkt hat etwa 5 Stunden gedauert.
Herr Schiller mein Vorschlag ist: Jeder sieht sich die Kurven selber an, und ähnliche Verläufe gab es schon früher.
Aber wer nicht warten will bis sich die Kurven aufgebaut haben: https://www.energy-charts.info/charts/power/chart.htm?l=de&c=DE&year=2025&week=45&source=sw
Ich habe herausgelesen z.B. am 08.11.25 war Solar von 16 Uhr bis Folgetag 8 Uhr bei Null, und der Wind off+onshore von 9Uhr bis ca. 17 Uhr bei 0,7 GW.
Wie viel Leistung will man installieren bei Sonne und Wind und Akku?? Und das soll wirtschaftlich sein?
Wenn der Bedarf bei 50 GW oder mehr liegt? Soll es einen Zuwachs geben beim Strombedarf?
Die PV Youtuber sagen doch, wir sollen dem Verbrauch der Erzeugung anpassen.
Alles Dynamisch, alles super.
Dann gibt es kein Sontags-Fahrverbot sondern ein E-Autoverbot, bei Dunkelflaute.
Und die Grünen sagen unsere Energiewende ist ein Musterbeispiel und die anderen Industrie-Länder machen das Erfolgsmodel nach.
Zu dem Zeitpunkt lagen die fossilen in Summe bei in Summe 34 GW (Gas, Öl, Kohle). Da es Wochenende war, war die Last aber etwa 10 GW niederiger als an einem Werktag. Nachts lag die Last bei etwa 40 GW, tagsüber wäre bei einem Werktag die Spitze bei 68 GW gewesen.
Wir haben aktuell 35 GW Gaskraftwerke, 30 GW Kohle, rd. 4 GW Öl – in Summe also etwa 80 GW fossil.
Folglich wären zwischen 12 GW und 40 GW fossile Kapaziät übrig gewesen, um Batterien zu füllen. Zusätzliche fossile Kraftwerke wären also nicht nötig gewesen.
Ein moderater Lastanstieg (wegen E-Mobilität + Wärmepumpen + KI/Rechenzentren) wäre mit dem aktuellen Kraftwerkspark rechnerisch noch machbar.
@niranbunmi.mt,
komm hier her nach Norwegen. Da sucht man solche Experten wie Dich händeringend.
„moderater Lastanstieg“
… auf 1/3 des jährlichen us-amerikanischen Stromverbrauchs ist nicht ‚moderat‘, sondern auch fast die 1/2 des (heutigen) europäischen Stromverbrauchs(?)
… auch dafür (2037/2045), im Winter, sind, europaweite, Antworten erforderlich(?)
„Tabelle 1: Übersicht der Szenariokennzahlen
Installierte Leistung in GW
Energieträger Referenz
2024 A 2037 B 2037 C 2037 A 2045 B 2045 C 2045
Thermische Kraftwerke 75,8 48,2 64,2 64,2 62,5 83,5 83,5
Pumpspeicher 9,9 12,0 12,0 12,0 12,0 12,0 12,0
Summe konventionelle Erzeugung 85,7 60,2 76,2 76,2 74,5 95,5 95,5
Onshore-Wind 63,5 126,6* 158,2 158,2 143,5 160,0 176,0
Offshore-Wind 9,2 50,0 56,0 56,0 60,0 70,0 70,0
Photovoltaik 99,8 270,0 345,4 379,9 315,0 400,0 440,0
Biomasse 9,1 5,0 5,0 5,0 3,0 3,0 3,0
Wasserkraft 4,6 4,6 4,6 4,6 4,6 4,6 4,6
sonstige regenerative Erzeugung 0,9 1,0 1,0 1,0 1,0 1,0 1,0
Summe regenerative Erzeugung 187,1 457,2 570,2 604,7 527,1 638,6 694,6
Summe Erzeugung 272,8 517,4 646,4 680,9 601,6 734,1 790,1
Stromverbrauch in TWh
Nettostromverbrauch 464,4 774,8 956,7 994,2 868,7 1.101,8 1.195,1
Treiber Sektorenkopplung
Elektromobilität in Anzahl in Mio. 2,4 27,8 33,6 37,8 36,8 44,5 44,9
Power-to-Heat in GW 0,8 9,5 25,3 22,2 16,4 26,1 23,3
Wärmepumpen in Anzahl in Mio. 2,0 7,7 8,7 9,5 11,3 13,3 14,0
Elektrolyse in GW 0,2 20,0 42,0 42,0 31,6 58,5 70,0
Weitere Speicher und nachfrageseitige Flexibilitäten in GW
Kleinbatteriespeicher 9,9 46,7 59,5 65,3 59,7 73,7 80,9
Großbatteriespeicher 1,7 41,1 67,6 94,1 41,1 67,6 94,1
DSM (Industrie und GHD) 1,4 4,6 7,7 8,7 8,4 12,9 14,5
* Die BNetzA hat für dieses Szenario zusätzlich eine Onshore-Windenergieleistung von 140,5 GW genehmigt.
Die Analysen hierzu werden Ende April 2026 veröffentlicht.
Quelle: Bundesnetzagentur“
zu Stephan: Ja, z.B..Uund dort, wo es sich rechnet natürlich EE einsetzen. Aber nicht „schnellstens“ und „koste es was und wen es wolle“!
Aber ein Weiterbetrieb ist des Teufels.