Nach einer Explosion mit Austritt von Chlorsilan, bei der auch Rohrleitungen beschädigt wurden, ist das Werk von Wacker Chemie am Standort Charleston im US-Bundesstaat Tennessee vorerst geschlossen. Das Unternehmen untersucht den Vorfall, bei dem zwei Personen verletzt wurden. Wacker produziert im US-Werk Polysilizium für die Photovoltaik-Industrie.
Im 2. Quartal 2017 wurden in den USA Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung von knapp 2,4 Gigawatt zugebaut. Das sind rund acht Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Dafür ist vor allem eine höhere Nachfrage nach gewerblichen Dachanlagen und Solarparks verantwortlich.
Die zwei Unternehmen haben sich unter anderem auf die Herstellung von Rückseitenfolien und anderen Materialen für die Solarindustrie spezialisiert. Sie haben den Zusammenschluss nun vollzogen, der bereits seit fast zwei Jahren verhandelt wurde.
Bereits ab 2030 erwarten die Experten, dass der Energiebedarf abflachen wird. Dies liegt an der raschen Elektrifizierung weltweit und der Optimierung der Energieeffizienz, die schneller voranschreitet als das Weltwirtschaftswachstum. Auch die CO2-Emissionen werden sich bis zur Mitte des Jahrhunderts halbieren. Dennoch werde die in Paris vereinbarten Klimaschutzziele wohl verfehlt.
Photovoltaikanlagen mit Elektrolyseuren zu kombinieren, kann schon heute ein funktionierendes Geschäftsmodell sein, sagt Bjørn Simonsen von NEL Hydrogen. Die Gestehungskosten von Solarstrom seien niedrig genug um ihn in Wasserstoff umzuwandeln und diesen dann wettbewerbsfähig Wasserstoff-Kraftstoffmarkt zu verkaufen. Simonsen wird beim pv magazine-Roundtable „Future PV“ während der SPI in Las Vegas als Redner vor Ort sein.
Erstmals ist eine Silizium-Solarzelle mit POLO-Kontakten dabei in einer Tandemanwendung eingesetzt worden. Die Effizienz liegt nur ganz knapp unter dem jüngst verkündeten Wirkungsgradweltrekord, den die US-Forscher gemeinsam mit Schweizer Kollegen erreichten.
Bei Tageshöchsttemperaturen von maximal 22 Grad Celsius ist der Stromverbrauch und die Tagesspitzenlast in den europäischen Ländern am niedrigsten, wie die Klimaforscher aus Deutschland und den USA herausfanden. Die Verlagerung des Elektrizitätsbedarfs durch den Klimawandel wird der Studie zufolge zusätzlichen Druck auf die Versorgungsnetze in Europa mit sich bringen.
Der chinesische Photovoltaik-Hersteller erwägt, Teile seiner verschuldeten Polysilizium-, Wafer- und Modulproduktion zu verkaufen und hat eine Vereinbarung mit seinem Vorstandschef geschlossen. Der Geschäftsplan soll auch realisiert werden, um wieder die Standards der New Yorker Börse einzuhalten, denn zum zweiten Mal binnen eines Jahres droht das Delisting.
Forscher aus der Schweiz und den USA haben gemeinsam die Solarzellen-Technologie von morgen weiterentwickelt. Bei Silizium-basierten Tandemsolarzellen erzielten sie bei zwei Halbleiterübergängen bis zu 32,8 Prozent Wirkungsgrad und bei drei Halbleiterübergangen sogar 35,9 Prozent.
Die Photovoltaik kann bis 2050 einen Anteil von 30 bis 50 Prozent an der globalen Stromerzeugung erreichen, wie eine Studie unter Leitung des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change nun zeigt. Dazu müssten politisch allerdings einige Maßnahmen ergriffen werden, wie eine stärkere Sektorenkopplung oder ein forcierter Speicherausbau. Die derzeitige Unterbewertung des Photovoltaik-Potenzials in zahlreichen Studien, wie etwa des Weltklimarates, führt dazu, dass eher falsche Investitionssignale gesetzt werden.