Inmitten der energiepolitischen Umbrüche und des fortwährenden Klimawandels zeichnet sich die dezentrale Energieerzeugung als ein bedeutender Wegbereiter ab. Der Begriff „Mieterstrom“ beschreibt die wegweisende Idee, elektrische Energie meist mithilfe von Photovoltaik-Anlagen dort zu erzeugen und zu verbrauchen, wo sie tatsächlich benötigt wird: in Wohngebäuden und Wohnkomplexen. Trotz dieser vielversprechenden Perspektiven bleiben jedoch kritische Fragen offen. […]
In „Mittelsachsen-Geschwindigkeit“ soll das Projekt realisiert werden, das offensiv vom Freiberger Landrat Dirk Neubauer vorangetrieben wird. Das Klimaschutzunternehmen Ansvar2030 und District Energy wollen den Solarstrom nutzen, um allen 300.000 Einwohnern der Region Mittelsachsen ein komplett emissionsfreies Leben zu ermöglichen.
Haushalte mit Photovoltaik-Anlage, Batteriespeicher, Wärmepupe und Elektroauto haben zumindest im statistischen Modell auch ökonomisch einen großen Vorteil gegenüber Nutzern fossiler Energien. Das ergibt eine von DIW Econ im Auftrag von Enpal erstellte Studie.
Rückmeldungen von Interessenvertretern, die an der deutschen Prozesskette für ausgediente Solarmodule beteiligt sind, ergaben, dass in Bezug auf die Transparenz der Modulabfallmenge, den Rücknahme- und Sammelprozess und das Modulrecycling mehr getan werden muss. Gerade weil zum Ende des Jahrzehnts deutlich größere Mengen dieser Module aus alten Photovoltaik-Anlagen anfallen werden.
Eine neue Umfrage des Fraunhofer ISE hat ergeben, dass 72,4 Prozent der Landwirte in Deutschland sich Agri-Photovoltaik-Projekte vorstellen können. Als Hauptgründe für diese Entscheidung nennen die Freiburger Forscher die zusätzliche Einkommensquelle durch die Solarstromerzeugung und den wahrgenommenen Nutzen der Technologie.
Rechtliche Hürden gibt es kaum, wirtschaftliche sehr wohl, und die Einbindung von Photovoltaik-Anlagen macht das gemeinschaftliche Nutzen von Elektroauto-Batterien deutlich attraktiver – so lässt sich eine Studie des Fraunhofer IAO zur bidirektionalen Ladeinfrastruktur in Wohnquartieren zusammenfassen.
Der Mischkonzern meldet Umsatz- und Gewinnrückgänge, das Segment Regenerative Energien macht da keine Ausnahme. Als Gründe werden eine allgemein schwächelnde Nachfrage und der Wettbewerbsdruck aus China genannt.
Wer kein eigenes Dach zur Verfügung hat, kann sich bei Remotesolar Anteile an Hallendächern oder Module in großen Photovoltaik-Anlagen mieten und den dort erzeugten Solarstrom selbst verbrauchen. Wir stellen das Geschäftsmodell des Start-ups vor und zeigen, ob sich das Mietmodell über 20 Jahre für Privathaushalte rechnet.
Das Grünen-geführte Ministerium will sich nun für alternative Fördermöglichkeiten für Photovoltaik-Hersteller auf EU-Ebene einsetzen. Zudem wird auf weitere Initiativen verwiesen, die die Solarindustrie in Deutschland unterstützen.
Zum 1. April werden nur noch fünf statt 20 Angaben benötigt, um ein Stecker-Solar-Gerät im Marktstammdatenregister zu verzeichnen. Allein im vergangenen Jahr sind 300.000 Photovoltaik-Balkonanlagen bei der Behörde angemeldet worden, doch dies ist sicher nur ein Bruchteil der in Deutschland installierten Anlagen.