Nach einem Gespräch mit Industrievertretern veröffentlichte der Bundeswirtschaftsminister noch weitere Einzelheiten zu einer möglichen Batteriezellfertigung im Gigawattmaßstab in Deutschland – in Form eines Thesenpapiers. Altmaier betonte auf der „Vernetzungskonferenz Elektromobilität 2018“ mehrfach die Bedeutung und Dringlichkeit des Vorhabens für die Wirtschaft in Deutschland und Europa, um sich nicht komplett von Asien oder den USA abhängig zu machen.
Selbst in ihrem pessimistischen Szenario geht die Internationale Energieagentur davon aus, dass die installierte Photovoltaik-Leistung bis 2040 alle anderen Energieformen außer das Gas überholen wird. Insgesamt vier Szenarien sind in dem World Energy Outlook 2018 enthalten, die eine sich verändernde Energielandschaft zeigen. Da die IEA steigende CO2-Niveaus voraussagt und viele Anstrengungen im Energiebereich, die insgesamt weit hinter dem zurückbleiben, was für eine ernsthafte Bekämpfung des globalen Klimawandels notwendig wäre, stellt sie sich weiterhin vor, dass Kohle, Öl und Gas eine führende Rolle im künftigen Energiemix spielen werden. Die IEA sieht aber auch einen „dramatischen“ Wandel im Stromsektor.
Der Reutlinger Photovoltaik-Anlagenbauer hat in den ersten neun Monaten des Jahres den Umsatz um ein Drittel gesteigert. An seiner Prognose für das laufende Jahr hält Manz fest.
Das Führungstrio – China, USA und Indien – werden rund 70 Prozent der prognostizierten 552 Gigawatt Photovoltaik-Leistung installieren, die zwischen Ende 2017 und 2027 neu zugebaut werden. Fitch Solutions hat seine ursprüngliche Prognose für China dabei nach unten korrigiert. Das gedämpfte Wachstum in China ist dabei auf Förderkürzungen sowie den beschränkten Marktzugang zu den USA und Indien zurückzuführen. Es wird zudem die chinesischen Photovoltaik-Hersteller unter Druck setzen, doch gleichzeitig billigere Module auf andere kleinere Märkte bringen.
In den ersten neun Monaten verbuchte der Photovoltaik-Wechselrichter-Hersteller weniger Umsatz als im Vorjahreszeitraum. Der SMA-Vorstand bestätigte die im September nach unten korrigierte Prognose für das laufende Jahr.
Ein bedeutender Photovoltaik-Hersteller aus China hat insgesamt 20 Anlagen eines neuen Wafer-Inspektionssystems geordert, das die Meyer-Burger-Tochter Hennecke Systems entwickelt hat.
Singulus Technologies hat im Rahmen der International Import Expo Show in Shanghai einen Letter of Intent (LOI) über die Lieferung von mehr als zehn Produktionsanlagen an CNBM unterzeichnet. Das entspreche einer CIGS-Dünnschicht-Fertigungskapazität von 300 Megawatt.
Die Marktforscher erwarten, dass bis 2040 Batteriespeicher mit einer kumulierten Leistung von 942 Gigawatt installiert sein werden. Die Kosten sollen bis 2030 um 52 Prozent sinken.
Die Kapazität soll auf 600 Megawatt verdoppelt werden. Dem deutschen Photovoltaik-Anlagenbauer winkt ein neuer Auftrag mit einem Volumen im hohen zweistelligen Millionenbereich von dem chinesischen Staatskonzern.
Canadian-Solar-Chef Shawn Qu hatte Ende 2017 angeboten, das Unternehmen ganz zu übernehmen. Ein vom Board eingesetzter Ausschuss empfiehlt nun, die Transaktion abzulehnen. Daraufhin hat Qu sein Angebot zurückgezogen.