Die Bundesnetzagentur hat am Mittwoch ihre Erwartungen für den Zubau von Photovoltaik-Anlagen im März veröffentlicht. Mit 1411 Megawatt zeigt sich ein deutlicher Ausschwung gegenüber dem Vormonat, wobei immer noch mehr als die Hälfte der neu installierten Leistung von Freiflächenanlagen kommt. Auch beim Zubau der Batteriespeicher ging es deutlich nach oben.
Energy-Charts wertet mittlerweile täglich die Daten aus dem Marktstammdatenregister aus und es zeigt sich, im März kamen – nach bisherigem Meldestand – Batteriespeicher mit 522,9 Megawatt Leistung und 985,9 Megawattstunden Kapazität hinzu. Wie bei Photovoltaik-Anlagen besteht eine vierwöchige Frist für die Registrierung der neuen Anlagen im Marktstammdatenregister. So dürften die Zahlen in den nächsten Tagen noch steigen und dann vielleicht sogar erstmals die Gigawattstunden-Marke übertreffen. Doch bereits Stand jetzt ist es der höchste Batteriespeicher-Zubau in Deutschland auf Monatsbasis bislang.
Bei den „Battery-Charts“ der RWTH Aachen kann man auch noch den Zuwachs nach Segmenten herausfiltern. So wuchs die kumuliert installierte Kapazität der Heimspeicher im Vergleich zum Februar von 20,43 auf 20,75 Gigawattstunden. Bei Gewerbespeicher gab es einen Anstieg von 1,39 auf 1,42 Gigawattstunden und bei Großspeichern von 4,46 auf 5,06 Gigawattstunden.
Die installierte Kapazität über alle Segmente lag damit Ende März bei 27,23 Gigawattstunden. Die Leistung der Batteriespeicher summierte sich auf 17,90 Gigawatt, wie aus den „Battery Charts“ hervorgeht. Bis Ende März sind demnach mehr als 2,4 Millionen Batteriespeicher im Marktstammdatenregister verzeichnet worden. Der Großteil davon sind Photovoltaik-Heimspeicher, von denen allein im März nach den aktuellen Zahlen etwa 45.000 Systeme hinzukamen. Immerhin 30 neue Großspeicher sind im März ebenfalls bislang registriert worden. Ihre Gesamtzahl stieg damit auf 489.
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Mal eine etwas andere Frage: Könnt ihr die eingebetteten Grafiken auch als Vergrößerung klickbar machen? Da ist kaum was zu erkennen (auch in anderen Beiträgen).
Das sind Sie eigentlich in der Regel, geht aber leider nur, wenn Sie direkt im Artikel eingebunden sind, beim Aufmacher leider nicht.
Hier aber gern nochmal den Link zur Originalquelle, der ist auch im Text hinterlegt:
https://www.energy-charts.info/charts/installed_power/chart.htm?l=de&c=DE&expansion=installation_decommission&interval=month&legendItems=5w2&year=-1×lider=1&min=240&max=291
@Ralf_M
Ich öffne die Grafik immer in einem neuen Browsertab und zoome mit Ctrl-Scrollrad in die Grafik.
Das reicht soweit für meine Ansprüche.
Na dann macht lieber schnell ihr lieben Leute, bevor die Gas-Kathi und die EnBW uns die Spielregeln verderben um endlich neue Gaskraftwerke ans Netz zu bringen.
Aktion 1: Mehr Speicher bauen
Aktion 2: EnbW weiter meiden so gut es geht
Das ist ein guter Plan.
Ich hoffe wir bekommen die Wende auch ohne Robert hin. Ich habe mir eine Wärmepumpe und einen 11Kw Speicher angeschafft.
Gemeinsam können wir vielleicht der Energielobby den Wind aus den Segeln nehmen.
Grüße von der Küste
Also Energiespeicher für etwa 1 Std. eines Grosskraftwerks. Jetzt 365 mal diesen Zubau und man kann ein Grosskraftwerk Reserveleistung einsparen. 365 Monate gibt gut 30 Jahre.
1) es werden demnächst Mio von e Auto Akkus aussortiert, die man eher nutzen sollte.
2) Ökologisch und okonomidvh sinnvoller als die Batterien nun neu. Anzuschaffen 7 d in 2 Jahren liegen in der EU die aussortieren E Akkus sowieso rum.
3) Was kostet das denn ? Das ist doch das wichtigste !!!! Und ob wir uns das leisten können !!!
Die Kosten für Speicher werden auf alle Bürger umgelegt, egal ob PV oder nicht.
– Problem Winter: Speicher produzieren ja keinen Strom zusätzlich, der ja im Winter benötigt wird. Und der EE Anteil im Winter mit Wind liegt auch bei < 50%. Heißt die Windräder müssten doppelt soviel Strom liefern nur um den normalen Tagesbedarf zu decken. Erst wenn sie 3* mehr als dem Durchschnitt liefern, würde was in den Akku gehen.
Und die kraftwerke brauch ich trotzdem. Denn wenn der Wind paar Tage überdurchschnittlich viel liefert, wird er danach mathematisch logisch wieder unterdurchschnittlich liefern, so dass im Durchschnitt halt die 50% raus kommen
Also Akku Hype:
lohnt sich das finanziell oder könnte man das Geld sinnvoller einsetzen ??? Denn
Wenn es nur aus Ideologie geschieht , nur um ein bisschen Gas zu sparen, ist das falsch und woanders sinnvoller.
Was ist das kleinere Übel.
Dazu verbrauchen die auch CO2 in der Produktion – aber in China….von fährt interessiert das niemanden hier, weil die Welt dich ja nicht 24 Stunden am Tag steigt sondern das CO2 nur über China bleibt ohne dich zu verteilen.
Hat jemand da eine echte neutrale explizite Analyse, Video , die nicht wieder von der Batterie Lobby kommt. Die LOBBY, die es eben ja auch extrem gibt !!!
Danke MfG
Mark Müller rechnete:
„Also Energiespeicher für etwa 1 Std. eines Grosskraftwerks. Jetzt 365 mal diesen Zubau und man kann ein Grosskraftwerk Reserveleistung einsparen. 365 Monate gibt gut 30 Jahre.“
Der Artikel sprach von “ Mit 1411 Megawatt“, also 1,4GW. Das „h“ in GW steht für Stunde. In Deutschland laufen derzeit insgesamt .
In Deutschland sind derzeit zwischen 40 und 65GW Leistung gefragt, um den kompletten Bedarf zu decken. Die zu füllende Lücke beträgt derzeit zwischen 15 und 85%. Dabei wird allerdings ignoriert, dass erhebliche Mengen and Erneuerbaren abgeschaltet werden, um thermischen Kraftwerken zu erlauben, noch weiterlaufen zu können.
Warum ist GWh witzlos? Weil Batterien keine Generatoren sind, sondern Strom aufnehmen, wenn viel da ist und abgeben, wenn wenig da ist. Die erzeugen keine GWh. Das machen Wind und Solar. GWh sind bei Batterien allenthalben als Kapazität angegeben.
Marks Rechnung verstehe ich nicht. Warum 365 h – ca.15 Tage?
Weil eine Dunkelflaute mal locker 14 Tage anhalten kann. Ist der Speicher nach 10 Tagen leer – hat das Backup nicht geliefert.
Wie Mark auf diese 365 gekommen ist, ist mir auch nicht klar. Vielleicht hat er 365 MW mit 365GWh verwechselt?
Die Zahl selbst ist nicht so daneben. Man rechnet für den untertägigen Ausgleich in der 100%Welt mit einem Batteriespeicher-Bedarf von 500GWh. Bis man die gebaut hat (2030), sind Batteriespeicher schon wieder so weit im Preis runter, dass sie auch zweitägige Dunkelflauten überbrücken können, der Bedarf sich also verdoppelt.
Was kostet das? Am besten gibt man das in Kosten/kWh an. Die liegen bei etwa 5ct/kWh. Da nur etwa 30% aller kWh dann in Batteriespeichern zwischengespeichert werden müssen, macht das auf alle verbrauchten kWh eine Belastung von 1,5ct. In Mrd€ ist das natürlich ein stolzer Betrag: 500TWh*1,5ct macht 7,5Mrd € jedes Jahr. Wenn die Batteriespeicher, die 10 Jahre arbeiten sollen in 5 Jahren gebaut werden, sind das jedes Jahr 15Mrd€. Man ermöglicht mit diesem Geld eine weitere Steigerung des Anteils von preiswerten Erneuerbaren. Der Strom aus Wind oder PV ist auch nach der Zwischenspeicherung noch günstiger als Strom aus Gas.
Bei 1GW Speicherzubau/Monat dürfen wir natürlich nicht stehen bleiben. Das muss noch auf das 10 bis 20-fache gesteigert werden.
1) Es werden demnächst sowieso Mio von e Auto Akkus aussortiert, die man eher nutzen sollte.
2) Dies erscheint Ökologisch und ökonomisch günstiger statt nun extra Batterien neu zu kaufen – und in 2 Jahren liegen in der EU die aussortieren E Akkus sowieso billig rum.
3) Was kostet das denn mit neuen Speichern ? Das ist doch das wichtigste !!!! Und ob wir uns das leisten können !!!
Die Kosten für Speicher werden auf alle Bürger umgelegt, egal ob die PV haben oder nicht.
Dazu gibt’s nach wie vor das Versorgungs-Problem im Winter, wo Kraftwerke trotzdem benötigt werden.
Speicher produzieren ja keinen zusätzlichen Strom , der ja im Winter benötigt wird. (der EE Anteil im Winter mit Wind, Biogas,PV liegt nur bei < 50%. ) .Also es ist keine Deckung des Tages Strombedarfs möglich im Normalfall. – Heißt die Windräder müssten doppelt soviel Strom liefern nur um den normalen Tagesbedarf zu decken. Erst wenn sie 3* mehr als den Durchschnittswert im Winter liefern, würde was in den Akku gehen.
Und die kraftwerke brauch ich trotzdem. Denn wenn der Wind paar Tage überdurchschnittlich viel liefert, wird er danach mathematisch logisch wieder unterdurchschnittlich liefern, so dass im Durchschnitt halt die 50% raus kommen
Also Akku Hype:
lohnt sich das finanziell oder könnte man das Geld sinnvoller einsetzen ??? Denn
Wenn es nur aus Ideologie geschieht , nur um ein bisschen Gas zu sparen, ist das falsch und woanders sinnvoller.
Was ist das kleinere Übel.
Dazu verbrauchen die auch CO2 in der Produktion – aber in China….von fährt interessiert das niemanden hier, weil die Welt dich ja nicht 24 Stunden am Tag steigt sondern das CO2 nur über China bleibt ohne dich zu verteilen.
Hat jemand da eine echte neutrale explizite Analyse, Video , die nicht wieder von der Batterie Lobby kommt. Die LOBBY, die es eben ja auch extrem gibt !!!
Danke MfG
Alles klar.
Das „Problem“ für die alten Verbrennertechniken: Inzwischen gibt es kleine Speicher für den Balkon für schmales Geld. Und jeder schlaue Haushalt schafft sich einen Börsenstromtarif, ein paar PV-Module und solch einen kleinen Speicher an und spart ab sofort Geld. Das ganz ohne irgendeine (willkürlich gebremste) Förderung. Da bleibt für Eon und damit Gas-Kathi bald nichts mehr übrig. Deshalb wird gerade ein Lobbyverband nach dem anderen nach Studien angebettelt, die das System Speicher schlecht rechnen und reden.
Derweil krempelt China seinen Energiemarkt in windeseile um und lacht sich über hohe Öl- und Gaspreise demnächst kaputt.
Achwo, laut konservativen Rückwärtsdenkern, sind die doch damit beschäftigt über Deutschland zu lachen
Ohne regionale Strommärkte ist es leider gut möglich das die Speicher kontraproduktiv arbeiten. Ein Beispiel: Es gibt viel Windstrom im Norden, das sorgt für negative Preise. Ein Speicher in Bayern will davon profitieren und kauft Strom ein und lässt sich dafür zahlen. Es fehlt aber Netzkapazität, also wird ein Windpark im Norden hochgefahren, und ein Gaskraftwerk im Süden hochgefahren um der Speicher zu laden.
Dass heißt natürlich nicht dass Speicher nutzlos sind, aber schon das sie die richtige Preissignale bekommen müssen um Netzunterstützend zu funktionieren
Was für ein Geschwurbel.
Batterien machen den Strom nicht teurer, sie finanzieren sich aus den Preisdifferenzen, aka Arbitrage….
Ist der Anteil wirklich so gering um Winter? Da ist Wind und die Anteil lagen in mehreren Monatwn sich mal ueber 70%
Der Strom geht auch hier in die batterien, wenn es eine Preisdifferrenz zu hin holen gibt und nicht erst wenn WKA dreimal mehr liefern…
Jaja, die diw Ideologie rufen haben selbst die stärkste…
China interessiert dich nicht jaja weiter schwuebel hier gibts nichts zu sehen
Das ist ja kaum zu verstehen…
Dann schauen Sie bitte mal in VWL Lehrbücher. Das ist aufgrund der Investition nicht gleich wie beim Aktienhandel und der Arbitrage, wie Sie es sich wahrscheinlich vorstellen. Und selbst da verdient ein brooker.
Arbitrage / Zwischenhändler – Das geht nicht ohne Preissteigerungen bzw. Nachteile für die bisherigen Marktakteure bei solchen Investitionen. laut ihrer Theorie gibt es eine „Triple win Situation“
Aber wie soll er seine Speicher und wir sollen alle seine Personalkosten decken ?
wie soll es weitergehen?
Beispiel:
Ein Bauer verkauft jeden Montag 1000 Kilo Kartoffeln bisher an Supermarkt A für 3000€.
Und jeden Freitag 1000 Kilo für 4000€.
Nun kommt ein ausländischer Investment Zwischen Händler ins Spiel. Dieser investiert in einen Kartoffelspeicher und kauft nun Montags von dem Bauer 200 Kilo a 3€ für 600 € ab. 800 Kilo für 2400 € gehen an den Supermarkt.
laut ihrer Theorie gibt es eine „Triple win Situation“
Aber wie soll er seine Speicher und seine Personalkosten decken ?
wie soll es weitergehen?
der Supermarkt sagt : ich muss meine 200 Kilo woanders holen für nen teueren Preis. Z.B. Für 4 €. Gewichteter Durchschnittspreis des Einkaufs liegt bei 3,20€ je 1000 kg.
Gibt er diese weiter an die Kunden ?
( – Laut Ihnen NICHT, weil der Speicher niemanden schadet von den bisherigen Marktakteuren. )
Am Freitag
Der Invest-Händler verkauft seine 200 kg an den Supermarkt für die freitags üblichen 5€. Den Rest für 5€ beim Bauern.
( Der Investment – Händler hätte also 400€ Gewinn gemacht. Geld was den bisherigen Marktteilnehmern nun fehlt. (Es logisch ja nur wenn er anderen etwas vom Geld wegnimmt. Oder diese ihre Fixkosten durch höhere Kosten weitergeben müssen. )
Der Supermarkt hat somit in der Woche mehr bezahlt.
Der Bauer konnte freitags nur 800 kg für 5€ = 4000€ verkaufen. Statt 1000 kg für 5000€. Also fehlt ihm was als Erzeuger.
Den Überschuss von Montag hat er Freitag mit verkauft und fährt nun seine Produktion runter.
Die Fixkosten hat er, nur die benötigten Erlöse in der Hochpreisphase bleiben aus.
Vielen Dank.
1. Bei den Daten aus der BNetzA darf man vorsichtig sein. Gerade bei den kleinen Speicher passiert der 1000er-Fehler recht häufig, interessiert nur auch den Netzbetreiber (kaum) nicht, da hier für ja keine Vergütung und nur der sogenannte Bilanzkreis(märchen) anzupassen ist.
2. gerade die Heimspeicher nutzen ihre Kapazität meist nur zu einen Bruchteil. Oft überdimmensioniert werden sie Nachts nur teilentladen und habe dann entsprechend wenig Aufnahmefähgigkeit – folge Einspeisung tagsüber.
3. Die wirklich aktiven Speicher – > 500 kW fahren 2 Zyklen pro Tag, sind demnach rd. 4 x Wirkmächtiger je kWh als kleine Speicher. Sie werden behindert von den VNB-Töchtern der E.ON u.a. Westenergie Bayernwerk LEW, AVACON und vielen großen Stadtwerken etc. weil sie eben so wirksam sind und damit die eigenen Gewinne schmälern (können, wenn man sie lässt) , Die Situation – billiger Windstrom in Norden und Speicheraktivierung in Süden + Gaskraftwerk ist eine Situation die allen anderen vorteilhaften Einsätze jedoch bei weiten nicht belastet. Es ist und bleibt eine deutlich höhere Nutzung von EE im Jahresverlauf.
4….Wer glaubt das die Speicher den Verbraucher Geld kosten – VWL etc.. versteht nicht das es keine Übergewinnabschöpfung bei der konventionellen Energiewirtschaft gibt.
FAZIT: unterm Strich wird nur ein Bruchteil der benötigten Kapazität aktiviert, zu Gunsten der alten Energiewirtschaft, was politisch zu ändern wäre. z.B. Strafzahlungen von E.ON (=Klimaschädigend) wären angemessen.
Es werden ca 1,6 TWh pro Tag verbraucht. Bei 2 Hüben wäre trotzdem bei 800 GWh Schluss, wenn alles über Speicher läuft.
Es macht wenig Sinn mehr 1,6 TWh Accus aufzustellen. Selbst bei 33 % Unterdeckung wäre das nur 1 hub alle 3 Tage. Und trotzdem als Backup nutzlos.