Die Marktforscher erwarten, dass bis 2040 Batteriespeicher mit einer kumulierten Leistung von 942 Gigawatt installiert sein werden. Die Kosten sollen bis 2030 um 52 Prozent sinken.
Die Kapazität soll auf 600 Megawatt verdoppelt werden. Dem deutschen Photovoltaik-Anlagenbauer winkt ein neuer Auftrag mit einem Volumen im hohen zweistelligen Millionenbereich von dem chinesischen Staatskonzern.
Canadian-Solar-Chef Shawn Qu hatte Ende 2017 angeboten, das Unternehmen ganz zu übernehmen. Ein vom Board eingesetzter Ausschuss empfiehlt nun, die Transaktion abzulehnen. Daraufhin hat Qu sein Angebot zurückgezogen.
Die Zielmarke von 105 Gigawatt kumuliert installierter Photovoltaik-Leistung, die eigentlich bis zum Ende des Jahrzehnts erreicht werden sollten, hat China längst überschritten. PV Info Link berichtet nun, dass die Vorgabe auf 210 bis 250 Gigawatt nach oben korrigiert werden soll.
Standort Europa: Vielen mag es selbstverständlich erscheinen, dass Solarzellen und Module aus Asien kommen und die Photovoltaik-Produktion in Europa nicht wettbewerbsfähig sein kann. Doch das stimmt gar nicht. Ein Blick auf die mögliche Kostenstruktur zeigt, dass auch auf dem alten Kontinent kosteneffizient und wettbewerbsfähig produziert werden könnte. Trotz des Preissturzes auf den Weltmärkten.
China hatte die Importauflagen für EU-Polysilizium im Mai 2014 eingeführt. Der deutsche Produzent Wacker Chemie hatte daraufhin mit dem chinesischen Handelsministerium eine eigene Mindestimportpreisregelung ausgehandelt.
Beide Unternehmen wollen ihre Kooperation, die bereits für europäische Märkte und die Region Asien-Pazifik besteht, auf zusätzliche Märkte mit hohem Wachstumspotenzial wie die USA und Afrika ausweiten.
Wegen des „herausfordernden Marktumfelds“ bei Solarsilizium ist Wacker Chemie zufolge im dritten Quartal 2018 sowohl der Konzernumsatz als auch der Gewinn niedriger als vor einem Jahr. Die Wachstumspotenziale für die Photovoltaik seien jedoch ungebrochen hoch.
Ein Gericht hat den chinesischen Photovoltaik-Hersteller nach der Klage eines Gläubigers bereits zur teilweisen Rückzahlung der Schuldverschreibungen von 2010 und 2011 plus Zinsen und Verzugsgebühren verurteilt.
Die taiwanesischen Analysten von Energytrend und PV Info Link berichten in ihren jüngsten Veröffentlichungen zur Preisentwicklung in den vergangenen Tagen von einem weiteren Anziehen der Nachfrage nach monokristallinen Solarzellen und -modulen. Bei den multikristalllinen Produkten sind sie sich dagegen nicht ganz so einig.