Das Parlament hat seine Zustimmung zu der letzten Fassung der Erneuerbaren-Energien-Richtlinie erteilt. Mit dem Beschluss wird die Zielmarke an erneuerbaren Energien am Endenergieverbrauch von 42,5 auf 45 Prozent angehoben. Bei aktuell 32 Prozent ist das Ziel ambitioniert. Damit es schneller geht, werden Genehmigungsverfahren jetzt beschleunigt.
Am Schweizer Labor Empa führt ein Robo-Arm die mühselige und Arbeit in einem Batterieforschungslabor durch. Der Roboter kann selbständig wiegen, messen und Batteriezellen bauen. Bald kann er auch selbständig Materialien für weitere Versuche anhand von mathematischen Modellen ermitteln. Die Daten aus den Robo-Experimenten sollen dann europäischen Batterieforschern zur Verfügung gestellt werden.
Das Fraunhofer ISI hat sich mit Nachfolgern von Lithium-Ionen-Batterien beschäftigt und einen Überblick über mögliche Nachfolger verschafft. Natrium, Zink, Magnesium, Aluminium und Schwefel, mit und ohne Luft stehen auf der Liste. Nicht alle werden leistungsfähiger als Lithium-Ionen-Batterien. Manche dafür aber günstiger und neue Chancen für Technologiesouveränität gibt es auch.
Das neue 300-Watt-Modul hat ein Maß von 1650 x 880 x 30 Millimetern und erreicht einen Flächennutzungsgrad von 207 Watt pro Quadratmeter. Das bifaziale Produkt basiert auf der P-Type-Zelltechnologie.
Eine Studie des Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft beziffert die tatsächlichen Kosten der Braunkohleverstromung auf rund 26 Cent pro Kilowattstunde. Solar- und Windstrom kosten in Deutschland dagegen nur zwischen sechs und zehn Cent pro Kilowattstunde.
Die Forscher stellen Alternativen zur Lithium-Ionen-Batterie für den Zeitraum bis 2045 dar. Dabei analysieren sie technologiespezifische Vorteile, Anwendungsgebiete, Märkte und Lieferketten; ebenso die Position Europas, die Kosten sowie die industrielle Skalierbarkeit.
Die Statistik des Forums Netztechnik/Netzbetrieb im VDE (VDE FNN) zeigt, dass die Versorgung in Deutschland so zuverlässig ist wie kaum anderswo in der Welt. Der Erneuerbaren-Ausbau gefährdet die Versorgungssicherheit nicht.
Die Landesregierung will unter anderem Agri-Photovoltaik und schwimmende Anlagen fördern sowie dem Fachkräftemangel im Solarbereich begegnen. Zudem sollen Solarparkbetreiber unter bestimmten Bedingungen zu einer Abgabe an die Kommunen verpflichtet werden.
Der Temperaturkoeffizient der neuen, bleifreien Module liegt bei -0,24 Prozent pro Grad Celsius. Die Produktion soll im Januar 2024 in der Fertigungsanlage von REC in Singapur beginnen.
Künftig müssen Betreiber für Solarsysteme bis 500 Kilowatt Gesamtleistung bei maximal 270 Kilowatt Einspeiseleistung vor dem Anschluss an alle Spannungsebenen keine Anlagenzertifikate mehr vorlegen – es reicht ein Nachweis über Einheiten- und Komponentenzertifikate der Hersteller. Dafür wird ein digitales Register geschaffen.