Die Abschreibung von Batteriespeichern (BESS) erfolgt steuerlich grundsätzlich linear, wird in der Praxis jedoch regelmäßig komponentenbasiert vorgenommen. Diese Besonderheit unterscheidet die BESS-Abschreibung deutlich von klassischen Erneuerbaren-Anlagen und hat unmittelbare Auswirkungen auf Wirtschaftlichkeit und Bewertung.
Die Streichung der Vergütung für kleine Photovoltaik-Anlagen, der Redispatch-Vorbehalt und andere, in der Erneuerbare-Energien-Branche heftig kritisierte Punkte aus geleakten Entwürfen für EEG und Netzanschlusspaket scheinen sich inhaltlich zu bestätigen. Die Hoffnung, es handle sich um eher unverbindliche Ideen auf Arbeitsebene, schwinden zusehends.
Mit dem Spatenstich für den Windpark Löberitz in Sachsen-Anhalt startet VSB ein Repowering-Projekt, bei dem bestehende Windenergieanlagen durch leistungsstärkere ersetzt und um Photovoltaik sowie einen Batteriespeicher ergänzt werden sollen.
Das Münchner Start-up Invertix will operative Prozesse in der Erneuerbaren-Branche radikal beschleunigen. Statt Software liefert das Unternehmen KI-Agenten, die Monitoring, Analyse und Reporting eigenständig übernehmen.
Sunfarming plant mit dem „Klimapark Steinhöfel“ eine Agri-Photovoltaik-Anlage, die im Endausbau zu den größten Europas zählen würde. Der erste Bauabschnitt hat zwar nur 106 Megawatt, für 550 Megawatt liegen nach Angaben des Unternehmens aber bereits die Genehmigungen vor.
Das Fraunhofer ISE hat im Projekt „HV-MELA-BAT“ ein Megawatt-Ladesystem entwickelt, das hohe Ladeleistungen auch bei begrenzter Netzanschlussleistung ermöglicht. Ein integrierter Pufferspeicher reduziert Lastspitzen und entlastet das Netz.
1) Was Ministerin Reiche plant und warum das für Photovoltaik und Energiewende gefährlich ist Die politischen Rahmenbedingungen für Photovoltaik verändern sich spürbar. Erste Änderungen können bereits 2026 greifen. Mit dem geplanten Netzpaket stehen zentrale Regeln für Netzanschlüsse, Abregelung und Kostenverteilung im Stromsystem zur Diskussion. Gleichzeitig wird über die zukünftige Ausgestaltung der EEG-Vergütung debattiert – insbesondere […]
Ein 350-Megawattstunden-Batteriespeicher liefert deutlich weniger als erwartet – ohne dass das Batteriemanagementsystem den Fehler erkennt. Die Folge: systematische Übervermarktung und potenziell fünfstellige Ausgleichsenergiekosten pro Woche. Das ist einer der realen Fehlerfälle, über deren Vermeidung wir auf dem Battery Business & Development Forum am 1. April diskutieren werden.
In seiner Frühjahrskonjunkturumfrage ermittelt der Dachverband ZVEH für das Jahr 2025 deutliche Auftrags- und Umsatzrückgänge seiner Mitgliedsunternehmen bei Photovoltaik und Speichern. Auch bei Elektroauto-Ladepunkten ist die Geschäftsentwicklung nicht gut, nur Wärmepumpen bringen Wachstum. Auch dies sieht der Verband aber durch die Politik der Bundesregierung gefährdet.
Swisssolar rechnet mit einer Verdopplung der installierten Batteriespeicherkapazität noch in diesem Jahr. Damit das Wachstum anhält, fordert der Verband im Batteriemonitor 2026 unter anderem dynamische Tarife und eine nationale Speicherstrategie.