Ab nächstem Jahr müssen neue Nichtwohngebäude mit einer Photovoltaik-Anlagen auf dem Dach ausgestattet werden, danach folgen 2025 die Wohngebäude und ab 2026 gilt die Pflicht bei grundlegenden Dachsanierungen. Mit der Novelle sinken offiziell die Mindestabstände für Solarmodule auf den Dächern. Auch bei Wärmepumpen sind neue Vorgaben vorgesehen.
Dank einem neu vom Schweizer Parlament verabschiedeten «Mantelerlass» soll die Stromproduktion aus Sonne, Wind und Biomasse bis 2035 versechsfacht werden. Dabei helfen sollen unter anderem Lokale Elektrizitätsgemeinschaften, die Abschaffung der Netzgebühren für Batterien, neue Förderinstrumente und die Pflicht zur Verwendung von inländischer erneuerbarer Energie in Standard-Stromprodukten. Doch Einzelpersonen und Windkraftgegner bekämpfen die Vorlage.
Die 1,1-Megawatt-Anlage soll 30 Prozent des Stromverbrauchs in den öffentlichen Bereichen des Shopping Centers decken. Damit will der Betreiber Unibail-Rodamco-Westfield jährlich 528 Tonnen CO2 einsparen.
Auf dem Markt für Heimspeicher tut sich einiges. Viele neue Hersteller haben den Markt betreten. Zu viele meine Franz-Josef Feilmeier, Gründer und Geschäftsführer des Speicherherstellers Fenecon. Der Markt sei übersättigt und die neuen Hersteller können ihre Produkte nicht absetzen. Eine Konsolidierungswelle droht. Käufer sollten daher acht geben: „Jetzt auf Kernprodukt und Kernmarkt achten“, empfiehlt Feilmeier allen, die sich gerade nach einem Heimspeicher umsehen.
Der vom Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches e.V. (DVGW) beauftragten Studie zufolge kommt Haushalten das Heizen mit Wasserstoff in energetisch schlechten Häusern langfristig günstiger als mit einer Wärmepumpe. Für 2035 erwartet Frontier Economics bei grünem Wasserstoff Preise zwischen 12 und 17 Cent.
Der Umsatz im Polysilizium-Geschäft geht um 45 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zurück. Das liege zum einen am starken Preisrückgang bei Solarsilizium, zum anderen an einem geringeren Absatz infolge wartungsbedingter Kapazitätsbeschränkungen.
Baywa re koppelt die Stromerzeugung unter anderem mit dem Anbau von Äpfeln, Weizen, Hülsenfrüchten und Mandeln. Der Münchener Erneuerbaren-Projektierer erhält für die Projekte insgesamt 6,5 Millionen Euro EU-Förderung.
Häufigste Brandursachen seien fehlerhafte Installationen, Schäden an Kabelanlagen im Gleichstrombereich oder defekte elektrische Komponenten in den Speichersystemen. Bei neuen Gebäuden mit Speicher sollte von vornherein auf baulichen Brandschutz geachtet werden.
Unter den 40 größten Städten sind pro 100.000 Einwohner in diesem Jahr nirgendwo anders so viele private Photovoltaik-Anlagen in Betrieb gegangen wie in Münster. Schlusslichter sind Hamburg, Berlin und Frankfurt/Main.
Das italienische Photovoltaik-Unternehmen hat seine neue Geschäftsstrategie vorgestellt. pv magazine Italien sprach mit dem Sales- und Marketing-Direktor Marco Vergani über die direkte Beteiligung des Modulherstellers am Bau von großer Photovoltaik-Anlagen sowie über das Angebot an Wechselrichtern der eigenen Marke.