Eine Pflicht zur Installation einer Photovoltaik-Anlage bei gewerblichen Neubauten und großen Parkplätzen besteht bereits seit diesem Jahr. Nun ist das Landessolargesetz novelliert worden und die Vorschriften werden damit ausgeweitet.
Interview: Der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar), Carsten Körnig, erläutert die vier Prämissen, denen eine Industrieförderung genügen muss. Auf keinen Fall dürfe sie die Ausbauziele gefährden. Andererseits könne eine zu hohe Importabhängigkeit langfristig ganz schön teuer werden.
Der Deutsche Bundestag hat das Energiewirtschaftsgesetz den EU-Vorgaben angepasst. Darin enthalten ist auch ein Beschluss, der den Startschuss zum Ausbau des Wasserstoffkernnetzes gibt. Drei Wochen nach Inkrafttreten des Gesetzes sollen die Fernleitungsbetreiber bereits in die Genehmigungsphase eintreten.
Der BVES und BSW-Solar begrüßen die politische Entscheidung, fordert aber zugleich längerfristige Rechtssicherheit für die Errichtung großer Batteriespeicher. Die Fristverlängerung sollte genutzt werden, um für systematische, rechts- und investitionssichere Regelungen zu erlassen.
Es ist das zweite Projekt in Graubünden. Insgesamt werden die in den Hochalpen geplante Photovoltaik-Kraftwerke eine Leistung von 45 Megawatt haben und sollen etwa 66 Gigawattstunden Solarstrom erzeugen, viel davon auch im Winter.
Auf dem 21. Forum Wärmepumpe traf sich die Branche in Berlin und diskutierte die neuen Gesetze und die noch ausstehenden Regelungen für die Wärmewende. Die wichtigste Forderung war neben der schnellen Festlegung des neuen Förderregimes erneut die Absenkung des Strompreises, um die Wärmepumpe wettbewerbsfähiger zu machen. Die Bundesnetzagentur gab Einblicke in die Steuerung von Wärmepumpen durch Netzbetreiber.
Der beschleunigte Ausbau erneuerbarer Energien bringt massive Herausforderungen mit sich. Denn der wachsende Anteil von Solar- und Windenergie führt auch zu mehr Volatilität bei der Stromgewinnung. In der Folge schwanken Strommärkte stärker und die Netze können überlastet werden. Eine Schlüsselrolle bei der Bewältigung dieser Herausforderungen spielen Energiespeicher. Sie können überschüssigen Strom zwischenspeichern und bedarfsgerecht wieder […]
Für energieintensive Unternehmen und das produzierende Gewerbe soll mindestens in den nächsten zwei Jahren die Stromsteuer auf das europäische Minimum von 0,05 Cent pro Kilowattstunde gesenkt werden. BEE und BDEW kritisieren, dass die Absenkung nicht weiter gefasst wird.
In einem Impulspapier hat die Deutsche Energie-Agentur vier zentrale Handlungsfelder benannt, mit denen der Markthochlauf gelingen kann. Dann wird bis 2025 ein Zubau von bis zu einem Gigawatt an EEG-geförderten und ungeförderten Agri-Photovoltaik-Anlagen prognostiziert.
Die jährliche Studie, die über die Bereitschaft zur Energiewende aufklärt, ordnet Deutschland nur im unteren Mittelfeld ein. Schwachstellen sind weiterhin Flexibilitätsmärkte, der Mangel an Smart Metern, Wärmepumpe und Elektroautos. Die Attraktivität stieg derweil in Deutschland.