Erste Branchenvertreter haben sich zum nun bekanntgewordenen Vorschlag geäußert, den die Regierungskoalitionen in den Bundestagsausschuss zur Abstimmung gesandt haben. Wie so oft, sehen sie Licht und Schatten in den Vorschlägen.
120.000 der photovoltaisch-thermischen Solarmodule können in dem neuen Werk nahe Dresden jährlich gefertigt werden. Bereits im Dezember lief die Produktion an.
Auf einem „Netzanschlussgipfel“ haben sich alle Beteiligten auf die Umsetzung einer „Fokus-Agenda“ geeinigt. Im Kern geht es darum, die Stromnetze bis zum letzten Kilometer zuverlässig auszubauen, um allen Anlagen und Verbrauchern schnell einen Zugang zum Netz zu ermöglichen.
23 EU-Mitgliedsstaaten, Photovoltaik-Branchenvertreter und Energiekommissarin Kadri Simson haben eine „Europäische Solarcharta“ verabschiedet. Der Schritt war schon seit einiger Zeit angekündigt, die Reaktionen reichen von der Freude über ein „wertvolles Versprechen“ über Mahnungen, jetzt auch schnell Taten folgen zu lassen bis hin zum Vorwurf des Zynismus.
In Ausschreibungen sollen künftig Gebote für Photovoltaik-Freiflächenanlagen bis 50 Megawatt abgegeben werden können. Allerdings wird es einheitliche ökologische Mindeststandards geben, die Solarparks einzuhalten haben. Für gewerbliche Dachanlagen wird die Einspeisevergütung um 1,5 Cent pro Kilowattstunde angehoben, allerdings auch die Ausschreibungsgrenze wieder auf 750 Kilowatt abgesenkt. Bei Photovoltaik-Balkonanlagen darf der Zähler künftig zumindest vorübergehend auch rückwärts laufen.
Der Solarpark „Bartow“ entsteht auf einer Fläche von mehr als 200 Hektar. Bis Sommer 2025 sollen dort über 450.000 Solarmodule von Canadian Solar installiert werden. Einen PPA für die Abnahme des Solarstroms gibt es bereits.
Die Bundesnetzagentur ist bereits von den Stadtwerken über den Kapazitätsengpass informiert worden. Vorübergehend werden keine Neuanmeldungen oder Leistungserhöhungen von Hausanschlüssen mehr genehmigt, was unter anderem den Anschluss von Wärmepumpen und Wallboxen betrifft.
Seit einem Jahr sind alle Atomkraftwerke in Deutschland vom Netz. Seither ist der Strom sauberer und günstiger geworden, sagt Professor Bruno Burger vom Fraunhofer ISE. Der Erzeugungsanteil der Atomkraftwerke konnte in Deutschland vollständig durch erneuerbare Energien ersetzt werden.
Nach langem Tauziehen ist der Weg frei, dass sowohl das „Solarpaket 1“ als auch das Klimaschutzgesetz final vom Bundestag verabschiedet werden können. Dies erklärten die stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden von SPD, Grünen und FDP.
Nach 16 Abschlüssen vom Stromabnahmeverträgen im ersten Quartal – zahlenmäßig ein neuer Rekord – geht es im April mit einem PPA für eine 208 Megawatt Photovoltaik-Anlage direkt gut weiter. Doch trotz eines vielversprechenden Jahres 2023 verweist Pexapark darauf, dass die deutsche Erneuerbaren-Branche weiter mit sinkenden Strompreisen, hohen Finanzierungskosten und Herausforderungen bei den Investitionsausgaben kämpft.