Das Amtsgericht Leipzig hat das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung des Photovoltaik-Herstellers aufgehoben. Im Zuge der Umstrukturierung hat Solarion sich von seinem bisherigen Hauptaktionär Ally Energy getrennt. Alle anderen Anteilseigner bleiben aber an Bord.
Seit Monaten tobt ein Kampf um den thüringischen Hersteller von Modulen und Automobil-Anwendungen. Nun kündigte die chinesische STGCON-Gruppe an, Asola Solarpower zu einem europäischen Entwicklungszentrum für Energiespeicher, Energiemanagementsysteme und Ladesysteme machen zu wollen. Doch der Geschäftsführer von Asola Solarpower hofft für die Automotive-Sparte im parallelen Insolvenzverfahren auf einen baldigen Vertragsabschluss mit einem deutschen Investor.
Die Desertec Stiftung will nach dem Austritt aus dem Industriekonsortium Dii weiter an der Umsetzung ihrer Idee arbeiten. Dafür wird sie auch weiterhin mit Partnern aus der Industrie zusammenarbeiten, wie der Direktor der Stiftung, Thiemo Gropp, im pv-magazine-Interview betonte.
Der Modulhersteller aus Hannover hat bislang keinen Investor finden können. Nun eröffnete das zuständige Amtsgericht das Insolvenzverfahren.
Interview: Energiebau will dieses Jahr das gleiche Volumen umsetzen wie 2012. Der Geschäftsführer des Photovoltaik-Unternehmens äußerte sich im pv magazine-Interview auf der Intersolar über den Handelsstreit, die Rolle des Distributors und dessen Strategie.
Großhändler wie Energiebau sitzen an der Schnittstelle zwischen Hersteller und Installateur. Daher spüren sie als erste, wie sich der Handelsstreit und die anderen Umbrüche im Solarmarkt auswirken. Geschäftsführer René Médawar erklärt die Strategie seines Photovoltaik-Unternehmens.
Das Hamburger Photovoltaik-Unternehmen soll nach einem Medienbericht seinen Banken einen Investor aus Asien präsentiert haben. Der Name blieb zunächst ungenannt. Conergy wollte sich dazu nicht äußern. Ähnliche Gerüchte gab es aber bereits vor mehr als einem Jahr.
Bei dem laufenden Handelsstreit der EU mit China wegen billiger Photovoltaik-Importe zeichnet sich ein Kompromiss ab. Große chinesische Hersteller könnten mit Mindestimportpreisen für Module von 0,50 Eurocent/Watt leben, erfuhr pv magazine aus Insiderkreisen der Industrie. Käme bis 5. August eine Einigung über die laufenden Anti-Dumpingzölle zustande, könnten Anti-Subventionszölle verhindert werden, die ansonsten zusätzlich von der EU erhoben werden sollen.
Die erneuerbaren Energien werden in der Diskussion über die steigenden Strompreise gern als Haupttreiber hingestellt. Dabei ist es das System zur Berechnung der EEG-Umlage, dass der Bundesregierung große Handlungsmöglichkeiten gibt, um die Strompreise sinken zu lassen. Nach einer neuen Studie des Öko-Instituts ist mit einem Anstieg der EEG-Umlage 2014 auf 6,08 Cent je Kilowattstunde zu erwarten. Eine Weitergabe der gesunkenen Börsenstrompreise und Reformen der Berechnungsgrundlage könnten aber zu einer Absenkung um bis zu 2,4 Cent je Kilowattstunde führen.
Als Konsequenz von unüberbrückbaren Meinungsverschiedenheiten ist die Desertec Stiftung aus dem Industriekonsortium ausgetreten. Vielleicht muss sich die Dii nun einen neuen Namen für sein Wüstenstromprojekt suchen.
Der japanische Photovoltaik-Hersteller produziert nun auch wieder in seinem vorübergehend stillgelegten Werk Miyazaki 2 wieder Dünnschichtmodule. Für das zweite Halbjahr kündigte Solar Frontier zudem den Start eines neuen Modultyps an, der sich derzeit noch in der Prüfung befindet.