Solarion beendet Schutzschirmverfahren erfolgreich

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Die Solarion AG hat sich erfolgreich umstrukturiert. Das Leipziger Amtsgericht habe am Montag das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung aufgehoben, teilte der Leipziger Hersteller von CIGS-Dünnschichtmodulen mit. Die Gläubiger hätten bereits am 7. Juni dem Insolvenzplan zugestimmt. Dieser sehe eine Trennung vom bisherigen Hauptaktionär Ally Energy vor. „Anlaß für die Trennung von Ally Energy und der Einzug der Aktien ist die unterschiedliche Auffassung bezüglich der Umsetzung der technologischen Zusammenarbeit und der strategischen Ausrichtung“, teilte Solarion offiziell mit. Die übrigen Aktionäre des Photovoltaik-Herstellers hätten einer Kapitalerhöhung zugestimmt, die zur Sanierung von Solarion benötigt werde.

Der taiwanesische Konzern Walsin Lihwa stieg 2010 über seine Tochter Ally Energy bei dem deutschen Modulhersteler ein. Ally Energy übernahm damals im Zuge einer Kapitalerhöhung für 40 Millionen Euro einen Anteil von 49 Prozent und ermöglichte damit den Bau der ersten Fabrik für die Massenfertigung der CIGS-Dünnschichtmodule in Deutschland. Im vergangenen Jahr kam es dann zum Streit zwischen Solarion und Walsin Lihwa. Nach Medienberichten soll Solarion seinen größten Aktionär verklagt haben, weil er den 2010 geschlossenen Vertrag verletzt habe. Auf einer außerordentlichen Hauptversammlung im Februar versuchte Solarion, Ally Energy aus dem Aktionärskreis auszuschließen. Daraufhin beantragte das Leipziger Photovoltaik-Unternehmen das Schutzschirmverfahren. Am 30. April eröffnete das Amtsgericht dann das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung. Als Sachwalter fungierte in dem Verfahren der Rechtsanwalt Lucas Flöther. (Sandra Enkhardt)

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