Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche hatte eine alleinige Zuständigkeit der Verteilnetzbetreiber für den verpflichtenden Rollout ins Gespräch gebracht und damit nicht nur die Photovoltaik-Branche in Aufruhr versetzt. Ein im Auftrag von fünf Energieunternehmen erstelltes Rechtsgutachten bewertet die Idee nun als unzulässig.
Das Investitionsvolumen für das Projekt beläuft sich auf einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag. Der Batteriespeicher mit 100 Megawatt Leistung soll bereits im Frühjahr in Betrieb gehen und rasch auf 400 Megawatt ausgebaut werden.
Mit zwei Pilotanlagen will ein Konsortium um das Fraunhofer ISE zeigen, dass der Ressourcenbedarf an Rohstoffen und die Investitionskosten deutlich gesenkt werden können, wenn das Spannungsniveau von Photovoltaik-Anlagen auf Mittelspannung angehoben wird. Die Anlagen werden dabei mit 3-Kilovolt-String-Wechselrichtern ausgestattet.
Der Jahresbericht von Volta umfasst mittlerweile 750 Seiten. Er befasst sich neben dem üblichen Schwerpunkt auf Batteriesystemen eingehend mit vielen technischen Bereichen.
Die Bürgerenergiegenossenschaft hat lange gewartet und auf die beihilferechtliche Genehmigung für das „Solarpaket 1“ durch die EU-Kommission gehofft. Darin sind höhere Vergütungssätze für Agri-Photovoltaik-Anlagen vorgesehen. Warum die Anlage nun doch ans Netz ging, erklärt Florian Becher von Energeno.
Batterien erweitern die Nutzung der vorhandenen Netzkapazitäten, sie kreieren virtuelle Netze durch die Nutzung der in Off-Peak Zeiten vorhandenen freien Kapazitäten. Das wird zu deutlich sinkenden Netzentgelten je Kilowattstunde führen. Damit senken virtuelle Netze die Kosten der Erneuerbaren weiter.
Einachsige Photovoltaik-Tracker verbessern Erträge und verschieben die Einspeisung in systemdienlichere Stunden. Laut einer vom EWI durchgeführten Studie ließen sich so bis 2030 mehrere Milliarden Euro beim Netzausbau einsparen und der Netto-Systemwert von Anlagen erheblich steigern.
60 Millionen Euro Fremdfinanzierung bekommt das Unternehmen von einem Konsortium rund um die Commerzbank und ABN Amro direkt zur Verfügung gestellt. Eine Finanzierung über weitere 100 Millionen Euro ist ebenfalls Bestandteil und soll zum Bau mehrerer netzgekoppelter Batteriespeicher in der Tennet-Regelzone genutzt werden.
Der Anstieg des Silberpreises um mehr als 15 Prozent in der vergangenen Woche erhöht den Kostendruck auf die Lieferkette der Photovoltaik-Industrie. Die Kosten für Silberpaste machen derzeit rund 30 Prozent der Gesamtkosten für Solarmodule aus.
Wer bei der Planung eines Batteriespeichers für eine Photovoltaik-Freiflächenanlage auf belastbare Wirtschaftlichkeitsprognosen verzichtet, spielt mit der Rendite. Unzureichende Annahmen führen schnell zu falsch dimensionierten Systemen, steigenden Kosten und am Ende zu Erträgen, die hinter den Erwartungen zurückbleiben. Solche Fehleinschätzungen treffen nicht nur das Projekt selbst, sondern erschweren auch die Finanzierung und verunsichern Investoren. Wer dagegen […]