Asiatischer Investor soll bei Conergy einsteigen

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Die Spekulationen sind nicht neu: Die Conergy AG hofft mit Hilfe eines asiatischen Investors seine Schulden ablösen und frisches Kapital genieren zu können. Am Montag sei der Investor den finanzierenden Banken des Hamburger Photovoltaik-Unternehmens präsentiert worden, meldet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf zwei mit den Verhandlungen vertraute Personen. Der Name des möglichen Retters aus Fernost blieb zunächst anonym. Der Plan sehe vor, dass das Konsortium um die Commerzbank auf ein Teil der Verbindlichkeiten in Höhe von 261,5 Millionen Euro verzichten solle, heißt es in dem Bericht. Der asiatische Investor wolle zudem für rund 50 Millionen Euro knapp 30 Prozent der Aktien von Conergy erwerben.

„Eine Einigung muss noch in dieser Woche her“, sagte ein Insider nach Nachrichtenagentur. Seit dem letzten Kapital- und Schuldenschnitt vor etwas mehr als zwei Jahren halten Hedgefonds die Mehrheit an dem Hamburger Photovoltaik-Unternehmen, allen voran York Capital. York Capital wolle auch nach dem Einstieg des asiatischen Investors weiter Anteile an Conergy behalten, hieß es weiter. Das Photovoltaik-Unternehmen selbst wollte sich auf Anfrage von pv magazine nicht zu den Spekulationen äußern.

Erst Mitte Mai hatte Conergy die Ausgabe einer unbesicherten Wandelanleihe von mehr als 4,5 Millionen Euro an zwei strategische Investoren angekündigt. Die Investoren sollten dabei das Recht erhalten, ihre Anleiheanteile in Aktien tauschen zu können. Bereits vor mehr als einem Jahr gab es Berichte, dass ein asiatischer Investor bei Conergy einsteigen könnte. Damals bestätigte das Photovoltaik-Unternehmen nur, dass es Gespräche gebe. (Sandra Enkhardt)

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