Erst kürzlich hat RWE den Kauf des Erneuerbaren-Geschäfts von Eon und Innogy in Brüssel angemeldet. Bis Mitte des Jahres hofft Eon, die Übernahme von Innogy vollziehen zu können.
Mit seiner italienischen Tochter will das Münchener Unternehmen das internationale Wachstum seines Energiehandelsgeschäfts vorantreiben.
Energieminister Peter Altmaier sagte schon vor Arbeitsbeginn der Kommission, dass mehr als eine Reduzierung um die Hälfte bis 2030 mit ihm nicht zu machen sei. Nun hat die Kohlekommission ganz im Sinne des Ministers entschieden. War sie nur ein auf Zeitgewinn angelegtes Ablenkungsmanöver, eine Schmierenkomödie und Farce von Anfang an, die einen schnellen Kohleausstieg nur simulieren sollte? Ja, so ist es wohl.
Die Nachfrage ist um 68 Prozent gegenüber dem Vorjahr angestiegen. Zum 1. Februar beginnen nun allerdings die Sonderkürzungen für Photovoltaik-Dachanlagen zwischen 40 und 750 Kilowatt, für alle anderen Anlagen gibt es eine monatliche Absenkung um ein Prozent. Es bleibt abzuwarten, wie sich das auf den Markt hierzulande auswirkt. Der Bundesverband Solarwirtschaft fordert angesichts des Atom- und Kohleausstiegs ein deutlich höheres jährliches Photovoltaik-Zubauziel.
In Kooperation mit Solarimo will die Gemeinschaftliche Wohnungsbaugenossenschaft der Spreewaldstadt Lübbenau ihren Bewohnern künftig Photovoltaik-Strom vom eigenen Hausdach anbieten.
In der erstmals vorgelegten Marktanalyse erfasst die Behörde die Marktsituation für den geplanten Smart-Meter-Rollout. Demnach sind die Voraussetzungen für den gesetzlich vorgeschriebene Rollout noch nicht gegeben, da erst ein Smart-Meter-Gateway zertifiziert wurde.
Mit weiteren fünf Millionen Euro unterstützt das Bundesland in diesem Jahr Investitionen in Speicherlösungen für Photovoltaik-Strom. Ab dem 1. Februar ändert sich für das Förderprogramm „Netzdienliche Photovoltaik-Batteriespeicher“ jedoch das Kleingedruckte.
Das Bundeswirtschaftsministerium hat den neuesten Bericht „Barometer Digitalisierung der Energiewende“ veröffentlicht. Mit 22 von 100 Punkten zeigt er noch viel Luft nach oben. Der Bundesverband Neue Energiewirtschaft fordert die Bundesregierung, bei der Zertifizierung intelligenter Messsysteme nachzubessern.
Der Bericht von Dutch New Energy zeigt auf, dass private Photovoltaik-Dachanlagen nicht länger der Markttreiber sind, sondern von gewerblichen und industriellen sowie Freiflächenanlagen. Mit 1,3 Gigawatt neu installierter Photovoltaik-Leistung 2018 erreichte im Jahresvergleich einen Zuwachs von 46 Prozent.
Der Bundesverband Energiespeicher hat in zehn Thesen seine zentralen Forderungen zur Realisierung eines dekarbonisierten und versorgungssicheren Energiesystems 2030 formuliert.