Mit dem “AMAG Energy Flexpool” können bestehende Photovoltaik-Anlagen aus Gewerbe, Industrie oder von Mehrfamilienhäusern nun ohne neue Hardware und vollständig remote am Schweizer Regelenergiesystem partizipieren. Der Eigenverbrauch soll dabei uneingeschränkt möglich bleiben.
Flexible Netzanschlussvereinbarungen und dynamische Netzentgelte sollen beide netzdienliches Verhalten fördern, doch niemand stellt sicher, dass sie sich nicht gegenseitig konterkarieren und somit Investitionen in Deutschland ausbremsen, meint Thorsten Klöpper, Managing Director Deutschland von Voltwise Power.
Wenn Strompreise tief ins Negative fallen, wie zuletzt am Feiertagswochenende, wird Flexibilität zur Einnahmequelle. In anderen europäischen Märkten verdienen Haushalte mit Batteriespeichern und Elektroautos bereits aktiv mit. Im Interview erklärt Jan Hicl, CPO bei Delta Green, wie das Geschäftsmodell funktioniert.
Die Kosten für klassische Aufdach-Photovoltaik und Speicher seien zuletzt deutlich gesunken, heißt es zur Begründung. Das neue, mit 7 Millionen Euro ausgestattete Programm soll deshalb gezielt kostenintensive oder in der Umsetzung komplexe Vorhaben unterstützen.
Die Preise für Stromabnahmevereinbarungen sind weiter rückläufig. Gerade große Photovoltaik-Freiflächenanlagen ohne Batteriespeicher stehen unter einem zunehmenden Erlösdruck. Wenn PPAs in Deutschland geschlossen werden, dann vermehrt mit kurzen Laufzeiten unter fünf Jahren, wie die Analyse der Deutschen Energie-Agentur zeigt.
Ein weiterer Rückgang bei privaten Photovoltaik-Anlagen war zu Jahresanfang zu verzeichnen, der Verband warnt deshalb das Bundeswirtschaftsministerium vor weiteren Einschnitten. Dagegen sind Batteriespeicher stark im Aufwind und ihr Zubau lag um 67 Prozent über dem Vorjahresquartal.
Das Amtsgericht Leipzig bestellte Reinhard Klose von der Kanzlei Flöther & Wissing zum vorläufigen Insolvenzverwalter. Er erklärte pv magazine, dass der Insolvenzantrag von einer Krankenkasse und nicht von Priwatt-Management gestellt wurde. (Update)
Warum das Potenzial von schwimmenden Photovoltaik-Anlagen nicht allein in der Reduktion von verdunstetem Wasser liegt, erklärt Paul Fabianek von der RWTH Aachen University.
Die Ermittlungen der Finanzpolizei haben ergeben, dass eine Gruppe von sieben Tochtergesellschaften, die einem deutschen Betreiber unterstehen, den GSE betrogen hat, indem sie durch künstliche Aufteilung unrechtmäßig Fördermittel erhalten hat. Zudem soll das Unternehmen Steuern hinterzogen haben, indem es den Firmensitz fiktiv ins Trentino verlegt hat.
70 Mitarbeiter sind von dem Insolvenzverfahren betroffen. Gespräche mit potenziellen Investoren laufen bereits und sollen für den Erhalt der Arbeitsplätze sorgen.