Das mit 900 Megawatt und 1800 Megawattstunden geplante Speicher-Kraftwerk hat die zentrale Hürde für die Umsetzung genommen. Die Projektpartner Luxcara, BKW und Trianel kritisieren jedoch den derzeit unklaren regulatorischen Rahmen.
Das deutsche Photovoltaik- und Speicherunternehmen und der chinesische Anbieter von Energiespeicherlösungen wollen bei Großspeicher-Projekten weltweit kooperieren. Ziel sind vor allem Synergien in der Lieferkette und im technologischen Bereich.
Batteriespeicher werden vom passiven Instrument zur Effizienzsteigerung zu einem aktiven wirtschaftlichen Hebel, wie Trawa-Gründer und Geschäftsführer David Budde in seinem Beitrag erklärt.
Die Bundesregierung will ab 2027 technologieoffen Kapazitäten für die Gewährleistung einer sicheren Stromversorgung ausschreiben. Bei einem angenommenen Bedarf von 29 Gigawatt könnten Heimspeicher, Wallboxen und Wärmepumpen davon bis zu 50 Prozent übernehmen, so die Smart-Meter-Initiative. Dafür braucht es jedoch intelligente Messsysteme.
Die Beihilfe soll den Aufbau von bis zu einem Gigawatt Elektrolysekapazität und die Erzeugung von bis zu zehn Millionen Tonnen Wasserstoff anreizen. Gefördert werden nur Anlagen, die in die Pipeline „Danish Hydrogen Backbone 1“ einspeisen und Abnehmer im deutschen Wasserstoff-Kernnetz beliefern.
Hätte Europa den mit Photovoltaik erzeugten Strom in Gaskraftwerken erzeugt, wären damit seit Anfang März Kosten von zehn Milliarden Euro entstanden. Das hat der Branchenverband Solarpower Europe errechnet. Die Photovoltaik deckte 2025 insgesamt 12,5 Prozent des europäischen Strombedarfs, so der Copernicus Climate Change Service.
Die Großbatterie mit 500 Megawatt Leistung soll nahe der Höchstspannungs-Infrastruktur und eines bestehenden Umspannwerks in der Stadt Bühl entstehen. Copenhagen Energy und Akaysha Energy haben ein Joint Venture gegründet, um große Batteriespeicher in Deutschland zu entwickeln.
Carbon hat den Bau einer Gigafactory in Südfrankreich wegen regulatorischer Unsicherheiten und fehlender Investorengarantien aufgegeben. Das Unternehmen wollte eine integrierte Fünf-Gigawatt-Produktionskette in Frankreich aufbauen. Carbon hatte zuvor versucht, das Projekt zu verkleinern und Partnerschaften aufzubauen, unter anderem mit dem chinesischen Hersteller Longi.
Das Hamburger Start-up meldet ein Gigawatt verschiebbare Leistung in seinem virtuellen Kraftwerk. CEO Philipp Schröder erklärt gegenüber pv magazine, wie das Unternehmen mit Heartbeat AI diese Reichweite mit privaten Photovoltaik-Anlagen, Batteriespeichern, Wärmepumpen und Wallboxen erreicht hat – und warum er die Abschaffung der Einspeisevergütung für kleine Photovoltaik-Anlagen bei Beibehaltung des Marktprämienmodells nun für den nächsten notwendigen Schritt hält.
Wie lange hält der Trend von steigenden Modulpreisen noch an und ist es wirklich sinnvoll, chinesische Wechselrichter in EU-geförderten Projekten zu verbieten. Damit befasst sich Martin Schachinger, Gründer von pvXchange in seinem Beitrag.